Pokémon Go: Bürgermeister will das Spiel aus seinem Ort verbannen
Der Hype rund um das Smartphone-Spiel Pokémon Go ist zuletzt etwas bis deutlich zurückgegangen, nach der anfänglichen Euphorie sieht man inzwischen weniger Menschen auf der Straße und in Parks, die sich auf die Jagd nach den virtuellen Wesen machen. In einem französischen Örtchen ticken die Uhren aber wohl etwas anders, in Bressolles wettert nun der Bürgermeister gegen das Spiel.
In der "anarchistischen Besiedlung" des Ortes durch Pokémon sieht Beauvois eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, Vorfälle hat es aber offenbar noch keine gegeben. Dennoch schreibt er in einer an Niantic und The Pokémon Company übermittelten Anordnung, dass das Spiel Fußgänger und Autofahrer in Gefahr bringe, weil sich die Menschen zu sehr auf ihre Mobilgeräte konzentrieren und zu wenig Aufmerksamkeit ihrer Umwelt entgegenbringen.
Niantic hat sich dazu bisher nicht geäußert, vergangene Woche verwies man all jene, die mit Pokémon an bestimmten Orten Probleme haben, auf die Webseite des Unternehmens, man sehe sich alle derartigen Anfragen auch an und versuche, diese so schnell wie möglich anzusprechen.
Siehe auch: Nationale Bedrohung - Iran und Malaysia verbieten jetzt Pokemon GO
"Anarchistische Besiedlung"
Fabrice Beauvois, Bürgermeister des 800-Seelen-Örtchens Bressolles, das sich nordöstlich von Lyon befindet, hat von Pokémon Go-Entwickler Niantic die Entfernung aller virtuellen Wesen und sonstiger Spielbestandteile gefordert. Gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) sagte Beauvois, dass Niantic ihn nicht um Erlaubnis gefragt habe, schließlich müssten das auch Cafés oder Restaurants machen, wenn sie sich in Bressolles ansiedeln wollen. Laut dem Ortsvorsteher müsse das auch für den virtuellen Raum gelten.In der "anarchistischen Besiedlung" des Ortes durch Pokémon sieht Beauvois eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, Vorfälle hat es aber offenbar noch keine gegeben. Dennoch schreibt er in einer an Niantic und The Pokémon Company übermittelten Anordnung, dass das Spiel Fußgänger und Autofahrer in Gefahr bringe, weil sich die Menschen zu sehr auf ihre Mobilgeräte konzentrieren und zu wenig Aufmerksamkeit ihrer Umwelt entgegenbringen.
"Gefährliche Sucht"
Der Bürgermeister fürchtet auch um die öffentliche Ruhe, da Pokémon Go-Spieler sich in der Nacht zu Gruppen zusammenfinden (könnten). Welche Gefahr von solchen Gruppen ausgeht, erläuterte Fabrice Beauvois allerdings nicht näher. Auf jeden Fall befürchtet er, dass jungen Menschen durch das Spiel eine "gefährliche Sucht" droht.Niantic hat sich dazu bisher nicht geäußert, vergangene Woche verwies man all jene, die mit Pokémon an bestimmten Orten Probleme haben, auf die Webseite des Unternehmens, man sehe sich alle derartigen Anfragen auch an und versuche, diese so schnell wie möglich anzusprechen.
Siehe auch: Nationale Bedrohung - Iran und Malaysia verbieten jetzt Pokemon GO
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