Felix "PewDiePie" Kjellberg wehrt sich gegen Korruptionsvorwürfe
Der mit Abstand größte und bekannteste YouTuber der Welt, Felix "PewDiePie" Kjellberg, wurde vor kurzem wie viele seiner Kollegen in einen vermeintlichen Korruptionsfall hineingezogen. Dabei geht es um das Warner-Spiel "Middle Earth: Shadow of Mordor" und "gekaufte" positive Berichterstattung. Kjellberg sieht bei sich aber keinen Fehler.
Anfang der Woche wurde bekannt, dass die auch für Verbraucherschutz verantwortliche US-amerikanische Behörde Federal Trade Commission (FTC) ein Verfahren gegen den Medienkonzern Warner beigelegt hat, in dem es um die Bezahlung von YouTube-Stars ging. Warner wollte per Sponsoring ein möglichst positives Bild von Middle Earth: Shadow of Mordor erreichen und verhindern, dass etwaige Fehler aufgezeigt werden.
Schwerwiegende Folgen hat das für Warner zwar nicht, im Zuge der Untersuchung wurden aber diese Geschäftspraktiken einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der Medienkonzern muss zudem künftig garantieren, dass derartige Promotions künftig besser und klarer als solche gekennzeichnet sind.
Auf YouTube ansehen
In der Videobeschreibung findet sich ein Hinweis darauf (allerdings nur wenn man auf "Mehr anzeigen" klickt), so Kjellberg. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (2014) habe es auch keine offiziellen FTC-Richtlinien gegeben, die ihn dazu verpflichtet hätten, diese kamen erst 2015. Vor zwei Jahren habe es also gar keine Pflicht gegeben, das auszuweisen, meint der Schwede, er habe es dennoch getan.
Andere YouTuber haben das hingegen nicht angezeigt und sind nun davongekommen, er bekomme jetzt aber die Kritik zu spüren, beschwert sich Kjellberg. Er räumt ein, dass er das noch besser hätte anzeigen können, bezeichnet aber Artikel, die ihn aktuell deshalb angreifen als "Clickbait" und "dabei habe ich nichts falsch gemacht", so der YouTuber.
Schwerwiegende Folgen hat das für Warner zwar nicht, im Zuge der Untersuchung wurden aber diese Geschäftspraktiken einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der Medienkonzern muss zudem künftig garantieren, dass derartige Promotions künftig besser und klarer als solche gekennzeichnet sind.
Auf YouTube ansehen"Der PewDiePie-'Skandal'"
Und die (versteckte) Kennzeichnung ist genau das Hauptargument, das Felix "PewDiePie" Kjellberg nun zu seiner Verteidigung aufgreift. Denn er wehrt sich in einem Video gegen die Vorwürfe, er wäre "korrupt" (via Eurogamer): Er verweist nämlich auf den Umstand, dass bei ihm seinerzeit sehr wohl angegeben war, dass es sich um ein gesponsertes Video handelt.In der Videobeschreibung findet sich ein Hinweis darauf (allerdings nur wenn man auf "Mehr anzeigen" klickt), so Kjellberg. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (2014) habe es auch keine offiziellen FTC-Richtlinien gegeben, die ihn dazu verpflichtet hätten, diese kamen erst 2015. Vor zwei Jahren habe es also gar keine Pflicht gegeben, das auszuweisen, meint der Schwede, er habe es dennoch getan.
Andere YouTuber haben das hingegen nicht angezeigt und sind nun davongekommen, er bekomme jetzt aber die Kritik zu spüren, beschwert sich Kjellberg. Er räumt ein, dass er das noch besser hätte anzeigen können, bezeichnet aber Artikel, die ihn aktuell deshalb angreifen als "Clickbait" und "dabei habe ich nichts falsch gemacht", so der YouTuber.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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