PC-Verkäufe sinken weiter, aber erste Hoffnung - Apple leidet besonders
Dem PC-Markt geht es wieder besser. Oder zumindest nicht mehr so schlecht wie zuvor. Entsprechend der Prognosen der Marktbeobachter flacht der Rückgang der PC-Verkäufe aktuell weiter ab. In den USA ist sogar ein Wachstum der Stückzahlen zu verzeichnen. Noch ist die Talsohle aber wohl nicht erreicht.
Sowohl Gartner, als auch IDC veröffentlichten heute ihre Berechnungen zur Entwicklung des PC-Marktes in den letzten drei Monaten. Beide Firmen meldeten einen Anstieg der PC-Verkaufszahlen in den USA, wobei Gartner nur ein Wachstum von 1,4 Prozent sah, während es laut IDC immerhin 4,9 Prozent aufwärts ging. Der Grund für den Unterschied ist wohl, dass laut IDC Chromebooks der Grund für das Plus in den Vereinigten Staaten sind, während Gartner diese Geräte in seiner Statistik gar nicht berücksichtigt.
PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2016 laut Gartner
Laut IDC geht das Wachstum vor allem auf gestiegene Verkäufe im Zuge der Vorbereitungen für das neue Schuljahr in den USA zurück. So sind es gerade die Bildungseinrichtungen, die die mit Googles Desktop-Betriebssystem auf Browser-Basis ausgerüsteten und meist sehr günstigen Notebooks erwerben - und nicht etwa Privatpersonen. Für Microsoft wird dieser Trend dennoch immer mehr zu einem Problem, denn während zwar wieder mehr Geräte verkauft werden, kann man davon nicht profitieren, weil auf ihnen Chrome OS und nicht Windows läuft.
PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2016 laut IDC
Weltweit gesehen, ging es mit den PC-Verkäufen jedoch weiter abwärts. Gartner vermeldete einen Rückgang um 5,2 Prozent, während IDC von 4,5 Prozent geringeren Stückzahlen sprach. Nach dem Ende des Gratis-Upgrade-Angebots rund um Windows 10 erwarten beide Marktforschungsfirmen einen leichten Anstieg der Verkäufe, weil dann wieder mehr Unternehmen neue Systeme kaufen könnten. Dies soll jedoch erst gegen Ende 2016 bzw. Anfang 2017 zu eintreten, heißt es.
Gartner und IDC zufolge konnten in den letzten drei Monaten vor allem HP, Dell und ASUS weltweit zulegen, während Lenovo als Marktführer einen leichten Rückgang der Stückzahlen hinnehmen musste. Besonders hart traf es unterdessen Apple. So gingen die Lieferzahlen laut Gartner um 4,9 Prozent zurück, während IDC sogar von 8,3 Prozent weniger Verkäufen sprach, wobei sich alle Angaben jeweils auf den Vorjahreszeitraum beziehen.
Insgesamt wurden im zweiten Quartal 2016 laut Garnter 64,295 Millionen und laut IDC 62,363 Millionen PCs verkauft. Lenovo lag mit 13,2 Millionen (21,2 Prozent Marktanteil) knapp vor HP mit 12,964 Millionen Einheiten (20,8 Prozent Marktanteil). Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Dell, ASUS und Apple.
PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2016 laut Gartner
Laut IDC geht das Wachstum vor allem auf gestiegene Verkäufe im Zuge der Vorbereitungen für das neue Schuljahr in den USA zurück. So sind es gerade die Bildungseinrichtungen, die die mit Googles Desktop-Betriebssystem auf Browser-Basis ausgerüsteten und meist sehr günstigen Notebooks erwerben - und nicht etwa Privatpersonen. Für Microsoft wird dieser Trend dennoch immer mehr zu einem Problem, denn während zwar wieder mehr Geräte verkauft werden, kann man davon nicht profitieren, weil auf ihnen Chrome OS und nicht Windows läuft.
PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2016 laut IDC
Weltweit gesehen, ging es mit den PC-Verkäufen jedoch weiter abwärts. Gartner vermeldete einen Rückgang um 5,2 Prozent, während IDC von 4,5 Prozent geringeren Stückzahlen sprach. Nach dem Ende des Gratis-Upgrade-Angebots rund um Windows 10 erwarten beide Marktforschungsfirmen einen leichten Anstieg der Verkäufe, weil dann wieder mehr Unternehmen neue Systeme kaufen könnten. Dies soll jedoch erst gegen Ende 2016 bzw. Anfang 2017 zu eintreten, heißt es.
Gartner und IDC zufolge konnten in den letzten drei Monaten vor allem HP, Dell und ASUS weltweit zulegen, während Lenovo als Marktführer einen leichten Rückgang der Stückzahlen hinnehmen musste. Besonders hart traf es unterdessen Apple. So gingen die Lieferzahlen laut Gartner um 4,9 Prozent zurück, während IDC sogar von 8,3 Prozent weniger Verkäufen sprach, wobei sich alle Angaben jeweils auf den Vorjahreszeitraum beziehen.
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