Android: Versorgung mit aktuellen Patches wird eher schlechter
Immer wieder taucht Googles Mobile-Betriebssystem mit Sicherheitsproblemen in den Schlagzeilen auf. Dabei steht stets auch die mangelhafte Versorgung mit Sicherheits-Updates in der Diskussion. Die University of Cambridge hat nun erste Daten vorgelegt, die zeigen sollen, wie es in der Praxis wirklich aussieht.
Entwicklung der Patch-Versorgung
Und die Ergebnisse tragen nicht gerade dazu bei, für Beruhigung zu sorgen. Tendenziell steigt der Anteil von Geräten, die nicht auf dem aktuellsten Stand sind, sogar eher noch an. Während vor einiger Zeit noch vergleichsweise viele Geräte mit den neuesten Sicherheits-Patches versorgt waren, bleiben aktuellere Bugs schlicht auf mindestens 80 Prozent der im Umlauf befindlichen Systeme schlicht offen.
Die Daten können letztlich aber auch nur eine grobe Entwicklung wiedergeben. Sie basieren auf Informationen, die von der App Device Analyzer gesammelt werden, die von Freiwilligen zu Untersuchungszwecken installiert wurde. Hier kann eher angenommen werden, dass diese eher auf den Geräten von Nutzern landet, dich sich eher auch einmal mit ihrem Mobiltelefon befassen und tendenziell zu jenen gehören, die zumindest gelegentlich verfügbare Updates einspielen.
Entsprechend richten sich die vorwiegenden Vorwürfe der Forscher aus Cambridge auch gegen die Hersteller der Geräte und die Mobilfunk-Branche an sich, die ihrer Einschätzung nach nicht genug tut, um die Sicherheit ihrer Kunden zumindest nach bestem Gewissen zu gewährleisten. Hürden würden ihnen dabei eher nicht in den Weg gelegt, hieß es, denn Google tut in der Beseitigung von Sicherheits-Problemen einen zunehmend besseren Job.
"Google kann aber so viel tun, wie es will - aktuelle Sicherheits-Vorfälle zeigen, dass dies nicht reicht, um die Nutzer zu schützen. Die Telefone benötigen Updates von ihren Herstellern - und die Mehrzahl der Geräte bekommt diese einfach nicht", lautet das Fazit von Andrew Rice, einem der Projektleiter. Aktuell seien bekannte kritische Sicherheitslücken beispielsweise auf 87 Prozent der im Umlauf befindlichen Android-Produkte noch vorhanden.
Um die einzelnen Hersteller separat einordnen und sicherheitsbewussten Nutzern Kaufempfehlungen an die Hand geben zu können, haben die Forscher einen Index entwickelt. In diesen fließen als Faktoren ein, wie viele Geräte mit bekannten Sicherheitslücken im Umlauf sind, welcher Anteil aktuelle Patches bekommen hat und auch die Zahl der noch immer ungepatchten Probleme auf einem Gerät - und dies über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Das Maximum liegt hier bei zehn Punkten, die aber in der Praxis im Grunde nicht erreicht werden können, da dies voraussetzen würde, dass beim Bekanntwerden eines Fehlers sofort ein Patch verfügbar und auf allen Geräten installiert ist.
Erwartungsgemäß liegen hier aber die Nexus-Geräte mit einem Wert von 5,2 Punkten vorn, da sie direkt von Google ihre Updates zeitnah erhalten. Auch LG und Motorola kommen mit 4,0 und 3,1 Punkten noch recht gut weg. Danach folgen Samsung und Sony mit 2,7 und 2,5 Punkten. Etwas überraschend dürfte die Tatsache sein, dass HTC als Hersteller mit einem guten Image hinsichtlich der Update-Politik mit 2,5 Punkten nur den fünften Platz schafft. Der kleine Produzent Walton schnitt mit 0,3 Punkten am schlechtesten ab.
Entwicklung der Patch-Versorgung
Und die Ergebnisse tragen nicht gerade dazu bei, für Beruhigung zu sorgen. Tendenziell steigt der Anteil von Geräten, die nicht auf dem aktuellsten Stand sind, sogar eher noch an. Während vor einiger Zeit noch vergleichsweise viele Geräte mit den neuesten Sicherheits-Patches versorgt waren, bleiben aktuellere Bugs schlicht auf mindestens 80 Prozent der im Umlauf befindlichen Systeme schlicht offen.
Die Daten können letztlich aber auch nur eine grobe Entwicklung wiedergeben. Sie basieren auf Informationen, die von der App Device Analyzer gesammelt werden, die von Freiwilligen zu Untersuchungszwecken installiert wurde. Hier kann eher angenommen werden, dass diese eher auf den Geräten von Nutzern landet, dich sich eher auch einmal mit ihrem Mobiltelefon befassen und tendenziell zu jenen gehören, die zumindest gelegentlich verfügbare Updates einspielen.
Entsprechend richten sich die vorwiegenden Vorwürfe der Forscher aus Cambridge auch gegen die Hersteller der Geräte und die Mobilfunk-Branche an sich, die ihrer Einschätzung nach nicht genug tut, um die Sicherheit ihrer Kunden zumindest nach bestem Gewissen zu gewährleisten. Hürden würden ihnen dabei eher nicht in den Weg gelegt, hieß es, denn Google tut in der Beseitigung von Sicherheits-Problemen einen zunehmend besseren Job.
"Google kann aber so viel tun, wie es will - aktuelle Sicherheits-Vorfälle zeigen, dass dies nicht reicht, um die Nutzer zu schützen. Die Telefone benötigen Updates von ihren Herstellern - und die Mehrzahl der Geräte bekommt diese einfach nicht", lautet das Fazit von Andrew Rice, einem der Projektleiter. Aktuell seien bekannte kritische Sicherheitslücken beispielsweise auf 87 Prozent der im Umlauf befindlichen Android-Produkte noch vorhanden.
Um die einzelnen Hersteller separat einordnen und sicherheitsbewussten Nutzern Kaufempfehlungen an die Hand geben zu können, haben die Forscher einen Index entwickelt. In diesen fließen als Faktoren ein, wie viele Geräte mit bekannten Sicherheitslücken im Umlauf sind, welcher Anteil aktuelle Patches bekommen hat und auch die Zahl der noch immer ungepatchten Probleme auf einem Gerät - und dies über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Das Maximum liegt hier bei zehn Punkten, die aber in der Praxis im Grunde nicht erreicht werden können, da dies voraussetzen würde, dass beim Bekanntwerden eines Fehlers sofort ein Patch verfügbar und auf allen Geräten installiert ist.
Erwartungsgemäß liegen hier aber die Nexus-Geräte mit einem Wert von 5,2 Punkten vorn, da sie direkt von Google ihre Updates zeitnah erhalten. Auch LG und Motorola kommen mit 4,0 und 3,1 Punkten noch recht gut weg. Danach folgen Samsung und Sony mit 2,7 und 2,5 Punkten. Etwas überraschend dürfte die Tatsache sein, dass HTC als Hersteller mit einem guten Image hinsichtlich der Update-Politik mit 2,5 Punkten nur den fünften Platz schafft. Der kleine Produzent Walton schnitt mit 0,3 Punkten am schlechtesten ab.
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
- MatePad Pro Max: Huaweis neues Premium-Tablet im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Voyager 2: NASA-Ingenieure retten wichtige Instrumente im All
- NASA-Rover Curiosity: Mars-Waben im Valle Grande verblüffen Forscher
- Outlook-Update: Microsoft-365-Roadmap verrät neue Signatur-Funktion
- Staatliche E-Auto-Prämie: Schon über 100.000 Anträge eingegangen
- Update für Labor-Version: Neue Funktion für den FritzBox-Onlinemonitor
- Microsoft streicht Empfehlung von 32 GB RAM für Windows 11
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen