WebAssembly vs Javascript:
Binärcode wird das Web schneller machen
Mit WebAssembly haben die Entwickler der bekannten und meistgenutzen Webbrowser Firefox, Internet Explorer und Chrome gemeinsam ein Alternative zu JavaScript vorgestellt. Der neue Standard soll vor allem durch Schnelligkeit punkten.
Genauer gesagt soll der neue Code bis zu 23-mal so schnelle Ladezeiten von Webseiten zulassen, wie aktuell möglich, schreibt der WebAssembly-Projektleiter Luke Wagner im Mozilla-Blog. WebAssembly, kurz wasm, ist ein Binärformat. Es ist durch die Dateiendung .wasm erkennbar. Durch das verwendete Binärformat sind die Befehle in der neuen Programmiersprache für die Browser schneller interpretierbar, als Code in reiner Textform. Neben der Maschinenlesbarkeit wird es aber auch eine "Hintertür" für die menschlichen Entwickler geben: durch ein einfaches Textformat wird man den WebAssembly-Code im Quelltext auch richtig lesen können, um den Code durch Menschen schnell zu erfassen.
WebAssembly ist aber auch durch eine von Haus aus geschrumpfte Datenmenge im Vorteil, die übertragen werden muss. Der Code ist laut Mozilla-Entwickler Brendan Eich nur noch etwa zwei Drittel so groß, wie heute übliche JavaScript-Daten. Eich arbeitet nun mit an dem neuen Projekt. Er hatte bereits den JavaScript-Vorgänger LiveScript entwickelt und freut sich nun auf den Schritt in eine noch schneller Zukunft für Webbrowser.
Zeit-Vorteile für den neuen Code
Bei JavaScript läuft es noch genau andersherum. Priorität hat die einfache Erkennbarkeit für Menschen durch die einfachere Textform. Browser müssen JavaScript dagegen dann erst einmal übersetzen, was im Einsatz einen deutlichen Zeit-Nachteil gegenüber .wasm bedeutet.WebAssembly ist aber auch durch eine von Haus aus geschrumpfte Datenmenge im Vorteil, die übertragen werden muss. Der Code ist laut Mozilla-Entwickler Brendan Eich nur noch etwa zwei Drittel so groß, wie heute übliche JavaScript-Daten. Eich arbeitet nun mit an dem neuen Projekt. Er hatte bereits den JavaScript-Vorgänger LiveScript entwickelt und freut sich nun auf den Schritt in eine noch schneller Zukunft für Webbrowser.
Ergänzung, keine Ablösung geplant
Es soll zunächst einmal keine Ablösung für Javascript werden, sondern eine simple Ergänzung. Wann der neue Standard beschlossen und umfassend eingesetzt werden kann, hängt nun von der Zusammenarbeit der großen Browserentwickler ab. Bei Github wird alles zum Thema WebAssembly gesammelt, um eine schnelle Zusammenarbeit zu gewährleisten. Das Projekt ist jetzt offiziell geöffnet worden, nachdem die großen Browser-Macher zunächst in einer privaten Gruppe daran gearbeitet hatten.
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