CyanogenMod-Team: "Wir wollen Google Android wegnehmen"
Die Firma hinter den beliebten alternativen Android-Varianten der CyanogenMod-Reihe will dafür sorgen, dass Google künftig deutlich weniger Kontrolle über das mobile Betriebssystem haben soll. Man wolle die Abhängigkeit von Google reduzieren, um so zu mehr Innovation und Wettbewerb beizutragen, so Cyanogen-CEO Kirt McMaster.
Wie McMaster nach Angaben von Android Authority in der letzten Woche bei einer "The Next Phase for Android" getauften Veranstaltung in San Francisco erklärte, arbeite man bei Cyanogen an einer Version von Android, die offener ist. Dies ermögliche Partnern die Integration ihrer Dienste mit den gleichen Privilegien, die sonst nur Google-eigenen oder den von dem Internetkonzern abgesegneten Anbietern vorbehalten bleiben.
Cyanogen wolle eine grundlegend offene Plattform schaffen, auf deren Basis diverse kleine oder neugegründete Firmen ihre Produkte schaffen können. Sie würden so nicht gezwungen, ihre Ideen einfach nur in Form von "blöden kleinen Apps" auf den Markt zu bringen, die letztlich nur wieder von Google oder Apple aufgekauft würden. Stattdessen sollen die kleinen Firmen künftig von der Verfügbarkeit eines "Google-freien Android" profitieren können.
Als Beispiel dafür, wie Google seine Macht über Android ausnutzt, nannte McMaster Google Now, weil der Dienst anders als die Launcher von Drittanbietern extrem tief ins System eingreifen könne. Bei Cyanogen könnten Partner genau diese unter Googles Regie verweigerten Rechte erhalten, um so ihre Dienste attraktiver zu gestalten und letztlich innovative Produkte anzubieten.
Langfristig will McMaster mit seinem Team auch die eigene Abhängigkeit von Google reduzieren. Innerhalb von 1,5 Jahren soll ein eigener, alternativer App-Store zur Verfügung stehen und die bisher bei den kommerziell vertriebenen Varianten von CyanogenMod (auf dem OnePlus oder Geräten von Micromax) verwendeten Google-Dienste sollen zunehmend durch eigene Alternativen ersetzt werden.
Innerhalb von drei bis fünf Jahren werde man nicht mehr auf Basis von Derivaten eines Google-Produkts arbeiten, sondern in der Lage sein, eigene Alternativen anzubieten. Wie hoch die Ziele von Cyanogen gesteckt sind, machte McMaster übrigens schon zu Beginn seines Auftritts in San Francisco klar: "Wir wollen Google Android wegnehmen."
Cyanogen wolle eine grundlegend offene Plattform schaffen, auf deren Basis diverse kleine oder neugegründete Firmen ihre Produkte schaffen können. Sie würden so nicht gezwungen, ihre Ideen einfach nur in Form von "blöden kleinen Apps" auf den Markt zu bringen, die letztlich nur wieder von Google oder Apple aufgekauft würden. Stattdessen sollen die kleinen Firmen künftig von der Verfügbarkeit eines "Google-freien Android" profitieren können.
Als Beispiel dafür, wie Google seine Macht über Android ausnutzt, nannte McMaster Google Now, weil der Dienst anders als die Launcher von Drittanbietern extrem tief ins System eingreifen könne. Bei Cyanogen könnten Partner genau diese unter Googles Regie verweigerten Rechte erhalten, um so ihre Dienste attraktiver zu gestalten und letztlich innovative Produkte anzubieten.
Langfristig will McMaster mit seinem Team auch die eigene Abhängigkeit von Google reduzieren. Innerhalb von 1,5 Jahren soll ein eigener, alternativer App-Store zur Verfügung stehen und die bisher bei den kommerziell vertriebenen Varianten von CyanogenMod (auf dem OnePlus oder Geräten von Micromax) verwendeten Google-Dienste sollen zunehmend durch eigene Alternativen ersetzt werden.
Innerhalb von drei bis fünf Jahren werde man nicht mehr auf Basis von Derivaten eines Google-Produkts arbeiten, sondern in der Lage sein, eigene Alternativen anzubieten. Wie hoch die Ziele von Cyanogen gesteckt sind, machte McMaster übrigens schon zu Beginn seines Auftritts in San Francisco klar: "Wir wollen Google Android wegnehmen."
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