Google bereitet automatische Aktivierung des Inkognito-Modus vor
Das Suchmaschinenunternehmen Google hat ein Patent ausgestellt bekommen, mit dem sich ein Browser, also der hauseigene Chrome, automatisch in den Privat- bzw. Inkognito-Modus schalten kann. Das funktioniert erwartungsgemäß mobil sowie auf dem Desktop und soll nicht nur Pron-Nutzern zu Gute kommen.
Der Browser analysiert dabei die vom Nutzer ausgewählte Seite, genauer gesagt die dort zu findenden Identifier. Werden die entsprechenden Bedingungen erfüllt, dann aktiviert sich der geschützte Browser-Modus ohne Zutun des Anwenders.
Als mögliche Bedingungen werden diverse Login-Dialoge oder Anfragen nach Kreditkarteninformationen erwähnt. Auch an Erwachseneninhalte hat Google natürlich gedacht und beschreibt im entsprechenden Patent-Dokument ausführlich, wie eine derartige Erkennung funktionieren könnte (beispielsweise über die URL und die Domain .xxx).
Das Dokument ist im typischen Patent-Englisch geschrieben, entsprechend mühsam ist, eine konkrete Umsetzung dieser Technologie zu schlussfolgern, man kann sich aber wohl dennoch ausmalen, wie das in etwa in der Praxis aussehen dürfte. Es ist auch sicherlich vorstellbar und sogar wahrscheinlich, dass so etwas über kurz oder lang in Chrome zum Einsatz kommen wird.
The Next Web verweist auch auf einen anderen interessanten Ansatz, den Mozilla für Firefox umgesetzt hat, nämlich einen "Vergessen"-Button. Dieser löscht auf einen Klick die Daten der vergangenen fünf Minuten, letzten zwei Stunden oder des gesamten Tages.
Patent mit Potenzial
Google hat das Patent bereits im Jahr 2011 beantragt, am Montag dieser Woche wurde dieses dem kalifornischen Unternehmen zugesprochen. Wie The Next Web berichtet, soll die im US-Patent mit der Nummer 8,935,798 B1 beschriebene Technologie automatisch jenen Browser-Modus aktivieren, bei dem etwa Verlauf oder Nutzereingaben nicht erfasst bzw. abgespeichert werden.Der Browser analysiert dabei die vom Nutzer ausgewählte Seite, genauer gesagt die dort zu findenden Identifier. Werden die entsprechenden Bedingungen erfüllt, dann aktiviert sich der geschützte Browser-Modus ohne Zutun des Anwenders.
Als mögliche Bedingungen werden diverse Login-Dialoge oder Anfragen nach Kreditkarteninformationen erwähnt. Auch an Erwachseneninhalte hat Google natürlich gedacht und beschreibt im entsprechenden Patent-Dokument ausführlich, wie eine derartige Erkennung funktionieren könnte (beispielsweise über die URL und die Domain .xxx).
Das Dokument ist im typischen Patent-Englisch geschrieben, entsprechend mühsam ist, eine konkrete Umsetzung dieser Technologie zu schlussfolgern, man kann sich aber wohl dennoch ausmalen, wie das in etwa in der Praxis aussehen dürfte. Es ist auch sicherlich vorstellbar und sogar wahrscheinlich, dass so etwas über kurz oder lang in Chrome zum Einsatz kommen wird.
The Next Web verweist auch auf einen anderen interessanten Ansatz, den Mozilla für Firefox umgesetzt hat, nämlich einen "Vergessen"-Button. Dieser löscht auf einen Klick die Daten der vergangenen fünf Minuten, letzten zwei Stunden oder des gesamten Tages.
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