Google bereitet automatische Aktivierung des Inkognito-Modus vor

Das Suchmaschinenunternehmen Google hat ein Patent ausgestellt bekommen, mit dem sich ein Browser, also der hauseigene Chrome, automatisch in den Privat- bzw. Inkognito-Modus schalten kann. Das funktioniert erwartungsgemäß mobil sowie auf dem ... mehr... Google, Browser, Chrome, Inkognito Bildquelle: Google Google, Browser, Chrome, Inkognito Google, Browser, Chrome, Inkognito Google

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Was man sich nicht alles patentieren kann :)
 
@-adrian-: Die Idee hatte ich selber auch schon, bzw. genau aufgrund dieser fehlenden Funktion habe ich den Inkognito Modus immer gemieden.
In meinen Augen ein Trivialpatent, eigentlich noch simpler als 'slide to unlock'.
Mehr als eine 'Blacklist' von Seiten benötigt es erstmals nicht, Google macht das halt etwas professioneller mit den Identifiern.

Hätte ich das mal lieber selbst angemeldet...
Ist aber vermutlich in den USA als europäische Privatperson nicht relativ einfach und eine Gerichtsverhandlung wäre zu kostspielig und riskant für mich.

Nieder mit dem amerikanischen Patentsystem, enough said.
 
Was für ein Schwachsinn. Das heißt ja das die Daten irgendwo gespeichert werden und was wenn das Ding geknackt wird? Alle Daten weg bei Kriminellen. Im Internet bzw. Browser ist nix mehr sicher.
 
@Gannicus: Wenn Google "gehackt" wird und dein Profil jemandem zugänglich ist, wird es wohl dein kleinstes Problem sein das die wissen auf welchen Seiten du dir was reinziehst.

Die Frage ist, wird einfach eine Liste erstellt die mit deinem Google Konto verknüpft wird, oder passiert das ganze lokal?
 
@Gannicus: Hä? Was heißt das?! Das heißt das die Daten eben nicht gespeichert werden. Ja, der Anwender wird dann gezwungen die Daten immer von Hand einzigeben. Ist aber vielleicht auch besser so bei bestimmten Daten. Ich glaube Du hast da was falsch verstanden... :)
 
@Yamben: Bei sicherheitsrelevanten Daten und / oder Seiten gebe ich diese immer! und jedesmal neu per Hand ein. Da übernehme ich nie ! die Vorschläge des Browsers! Bei den Einstellungen aber ich dieses auch ausgeschaltet. Das ist doch ein grundlegendes Sichheitsverhalten und weiß Gott nichts Neues. Außerdem ist bei mir bei jedem ! Browser das Speichern von Passworten ausgeschaltet. Und nach jedem Verlassen des Browsers wird die Chronik / der Verlauf gelöscht, ist entsprechend eingeschaltet. Und ich habe auch das automatische Vervollständigen von WEB-Seitenangaben / Web-Adressen ausgeschaltet. Nur mal so als Beispiele. Ist zwar machmal etwas mühseliger aber bestimmt auch ein nicht unwichtiger Sicherheitsasspekt.
 
@Gannicus: Ich denke Google hält eine Whitelist vor, gegen die die jeweils aufgerufene URL abgeglichen wird. Entspricht sie einem Eintrag auf der Liste (z.B. bekannte Banking-Portale), schaltet der Browser um. Oder es wird eben, wie beschrieben, über den Identifier oder die Domain identifiziert. Da muss über den User meiner Meinung nach nichts gespeichert werden.
 
Eine art "Vergessen"-Button findet man im Chrome unter "Browserdaten löschen" (Gesamter Zeitraum, letzte 4 Wochen, letzte Woche, letzter Tag, letzte Stunde)
 
Neiiin. Bei meinen Weiterbildungsreisen auf diesen Seiten poppen doch immer neue interessante Bildungsvorschläge auf. Die wären dann nach getaner Arbeit für immer vergessen? Hoffentlich kann man das abschalten. Und wohin der Rotzbengel dann so heimlich surft, sieht man dann auch nicht mehr? Wäre ein schwerer Eingriff in die Erziehung.
 
@Candlebox: Den Inkognito-Modus kann dein Rotzbengel ja schon seit Jahren nutzen ;)
 
@Candlebox: in deinem Router einfach Port 80 blocken und schon gibt es keine Probleme mit "schlimmen" Seiten mehr !
 
@Google: Ist es eigentlich so schwer einen Einstellungspunkt zu entwerfen der den Inkognito-Modus standardmäßig beim Browserstart aktiviert? Dieser Verknüpfungspfusch ist eine Katastrophe!!!!
EDIT: Der Minusklicker darf mir gerne mal die Einstellungsmöglichkeit zeigen, dass der Chrome standardmäßig im Inkognito-Modus startet OHNE dabei die Verknüpfung zu manipulieren (was auch sehr viel bring, wenn ein Link aus einer E-Mail geöffnet wird).
 
@Der_Nachbarino: Bei XP konnte man in den Folder Options einstellen, mit welchen Parametern eine Anwendung gestartet wird. In der Regel ist das etwas in der Art: 'Chrome.exe %1'
Wenn du es mit der Chrome Verknüpfung hinbekommst, kannst du das also auch global definieren.

Ich habe aber leider keine Ahnung wo das bei Windows 7 zu finden ist, aber das bekommst du schon hin wenn du wirklich willst ;)
 
@Der_Nachbarino: Zwar eine späte Antwort: Versuche mal in der Registry bei [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\[BLABLUB]\shell\open\command] rumzuwurschteln. Das bezieht sich wie gesagt auf alle Dateiassoziationen, also auch auf deinen E-Mail Fall! Ich bin mir ziemlich sicher das man es so hinbekommt. Wenn das umgesetzt bekommst bitte Lösung posten :-)
 
Nur weil sie ein Patent haben heißt es nicht, dass Google irgendwas implementiert. Google, Apple, etc. haben diverse Patente und in den jeweiligen Richtigen nie etwas entwickelt.

Ach ja, heißt das heutzutage nicht mehr Porn-Nutzer oder Porno-Nutzer sondern Pron-Nutzer?
 
Halte ich für eine miese Idee. Auf Login-Feldern kann das Passwort ruhig gespeichert werden, solange man auf dem PC keine Malware hat.
 
@Kirill: Ich verstehe deinen Kommentar nicht, auf was willst du hinaus?
Das es im Ikognito Modus nicht gespeichert wird ist doch eine essentielle Bedingung, wenn man Spuren zu den besuchten Seiten vermeiden möchte.

Dein Kommentar würde eher im Zusammenhang mit Password-Safes Sinn ergeben.
 
The internet is for porn...
 
Seriös wie immer. Was ist denn bitte ein "Pron-Nutzer"?
 
Wird ja immer besser. Ein Browser der selbstständig in der Lage ist zu erkennen, was sein Opfer...öh...sein Nutzer gerade treibt und im passenden Moment die Nutzer-History löscht, damit der Nutzer selbst nicht mehr anhand seines Verlaufs nachhalten kann, was Google durch die Übermittlung seiner Benutzungsdaten durch Chrome nun über ihn weiss. Das haben die ja gefickt eingeschädelt.

Schon von Windows ist bekannt, dass es an Microsoft angeblich anonyme Nutzerstatistiken übermittelt, die so präzise sind, dass man auswerten kann, wie oft einzelne Programme, Funktionen oder gar Codecs, wie z.B. der DVD-Abspielcodec in Windows 7, von den Nutzern weltweit benutzt werden und diese dann in neuen Releases von Windows streicht, wenn sie nicht so oft genutzt wurden, dass ein Beibehalten der Funktionalität Sinn macht. Windows 8 kann daher z.B. von Haus aus keine DVDs mehr abspielen.

Browser übermitteln, wie heute beinahe jede umfassendere, professionell produzierte Software ebenfalls, eine ganze Menge Daten an ihren Hersteller und auch an die Webserver, die man mit ihnen besucht. Während also Browserhersteller und sogar der Webserverbetreiber weiterhin wissen, was ihr Kunde die ganze Zeit getrieben hat, wird von dessen Geräten zumindest jede von ihm selbst zurückverfolgbare Spur getilgt. D.h. der einzige, der nicht mehr nachprüfen kann wo er war und auf welcher Seite er sich z.B. eine Malware eingefangen hat ist der dumme, all seiner Daten beraubte Nutzer.

Das halte ich gerade beim Pornoseiten-Absurfen für äusserst problematisch, da ich schon mehrfach malwarebefallene Rechner von Freunden zur "Reinigung" hier hatte, bei denen es sich als sehr vorteilhaft herausstellte den Infektionsweg direkt von der im Verlauf noch zu findenden Seite nachzuvollziehen um die Malware wieder vollständig aus dem System zu bekommen. Dumm, wem da der Browser einfach mal den Verlauf löscht, weil er dann nämlich die Infektion nicht so einfach wiederholen und dabei beobachten kann, wo sich die Malware überall ins System schreibt, weil er die Porno-URLs oder die Popups nicht mehr benennen kann, die beim Surfen hochkamen.

Noch dazu wüsste ich nicht, warum ich ausgerechnet Pornoseiten aus dem Verlauf gelöscht haben wollte. Ich habe schon als elektronikbastelder 14-Jähriger Bekannten von meinem Vater ihre im Videorecorder festsitzenden, verhedderten Pornovideos wieder aus den Geräten geholt und die Bandführungen der Recorder gereinigt. Darunter war sogar mal ein Pfarrer (allerdings nicht der aus meiner Heimat-Gemeinde ;-) ). Den Kram guckt also wirklich nahezu jeder (Ich seit über 15 Jahren allerdings bestenfalls noch zusammen mit meiner Partnerin, weil ich eigentlich schon mit dem Ende meiner Teenagerzeit interessantere Hobbies als Pornos oder Sex hatte.). Ich weiss also nicht, warum ich die Spuren davon von meinen Geräten unbedingt gelöscht haben wollte, zumal die Dateien nach dem Löschen ohnehin erstmal nicht wirklich auf dem Massenspeicher überschrieben werden und so mit Forensik-Tools oft einfach wiederherstellbar sind. Es kann wirklich nur der naive Benutzer nicht mehr nachhalten wo er war. Alle etwas schlaueren Leute können es trotz so einer automatischen Löschung weiterhin. Der Inkognito-Modus ist also kompletter Unsinn und eine Irreführung das naiven Nutzers. Im Internet ist man noch lange nicht "inkognito" unterwegs, nur weil man seinen eigenen Verlauf nicht mehr aufrufen kann. Die Spuren, die man hinterlassen hat, bleiben im Netz gespeichert selbst wenn man sein Gerät komplett neu installiert. Es ist also wirklich ziemlich idiotisch sich selbst der Verlaufsdaten zu berauben, während der Rest der Welt die behält, speichert und auswertet.
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