Virenscan von Facebook: Gratis Online-Malware-Schutz vorgestellt

Facebook, twitpic, Virenscan Bildquelle: Mikko Hypponen
Schon beim Schutz der Privatsphäre trauen viele Nutzer Facebook wenig Gutes zu. In Zukunft will das größte soziale Netzwerk der Welt die Daten seiner Mitglieder mit einem kostenlosen Online-Virenscanner nach Malware durchsuchen.

Der Zweit-Scanner im Social-Network

Die Facebook-Virensuche baut auf einen kostenlosen Browser-basierten Malware-Scanner. Der soll aber nicht pauschal allen Nutzer des sozialen Netzwerks zur Verfügung gestellt werden. Vielmehr will Facebook gezielt Mitglieder zur Benutzung des Viren-Scanners animieren, deren Konten aufgrund "verdächtiger Aktivitäten" auffällig geworden sind. Eine ähnliche Technik setzt Facebook bereits ein, um die Verbreitung schädlicher Links über das Netzwerk zu verhindern. Wie genau diese Erkennung bei Malware-Befall funktionieren soll, wollte Facebook bisher aber nicht näher erläutern. Facebook VirenscanDer kostenlose Facebook-Virenscanner von F-Secure Die Funktionsweise des kostenlosen Browser-Scans klingt dagegen denkbar einfach: Erfolgt der Log-in beispielsweise von einem mit Schadcode infizierten Gerät, sollen Nutzer in Zukunft mit einer Warnmeldung auf die möglichen Gefahren hingewiesen werden. Mit dieser Meldung wird dann die Empfehlung verbunden, einen von zwei kostenlosen Virenscannern für die Beseitigung der Schädlinge zu nutzen. Facebook arbeitet hier mit den finnischen Antiviren-Experten von F-Secure und dem japanischen Unternehmen Trend Micro zusammen. In Zukunft will man aber noch weitere Auswahlmöglichkeiten bieten.

Browser-Scan ohne weitere Folgen

Wie Facebook betont, kann und soll der abgespeckte Social-Network-Virenscan neben anderen, vollwertigen Schutzprogrammen seinen Einsatz finden. Im Vergleich zu installierten Anti-Malware-Maßnahmen kommt das Browser-Tool ohne die Installation von Hintergrund-Diensten aus. Darüber hinaus soll die Signatur der angebotenen Dienste ganz automatisch immer auf dem neusten Stand bleiben.

Das Ergebnis des Online-Malware-Scans wird dann in Facebook angezeigt. Wie der Chefwissenschaftler von F-Secure Mikko Hyppönen betont, sollen dabei nur die Art der Viren übermittelt werden. Facebook erhalte keinen Zugriff auf Informationen wie "Datei-Namen und -Pfade sowie Inhalte." Einige Datenschützer werden hinter dieser Neuerung trotzdem nur eine weitere Zugriffmöglichkeit auf die Daten der Netzwerk-Nutzer vermuten. Ob man diesen Zugang zur eigenen Festplatte nun gutheißt, oder nicht, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Facebook, twitpic, Virenscan Facebook, twitpic, Virenscan Mikko Hypponen
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