Kampf um unbeabsichtigte Downloads: Avira gewinnt gegen Freemium

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Der Virenscanner-Entwickler Avira hat vor dem Landgericht Berlin einen Erfolg gegen Freemium, einem Anbieter für spezialisierte Installer- und Download-Programme erreicht. Freemium wollte sich vor Gericht erstreiten, dass Avira künftig keine Warnhinweise oder Blockaden für die Angebote des Unternehmens anzeigt.
Avira zeigt nämlich in seiner Antiviren-Software bei Angeboten der Firma Freemium eine Warnung vor "potentiell unerwünschten Anwendungen", kurz PUA, an. Diese Warnungen sind in den Augen von Freemium nicht nur geschäftsschädigend, sondern auch Wettbewerbsverzerrend. Entsprechend wollte die Firma eine Unterlassung durchsetzen. Die Einstufung von Avira habe zu einem Umsatzrückgang um 50 Prozent geführt.

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Adware kommt im Huckepack

Hintergrund ist das Huckepack-Verfahren, mit dem Freemium beispielsweise Adware im Auftrag von Unternehmen des Axel Springer Verlages in deren Downloadportale mit auf die Rechner von Internetnutzern schleust. Freemium stellt dabei die Downloadmanager und Installer-Pakete zur Verfügung, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass ein Nutzer das von ihm gewünschte Programm aus den Portalen laden kann.

Mit dem gewünschten Download bietet die Freemium-Software dann aber standardmäßig noch weitere Downloads mit an - versteckt sind diese nicht, wie Freemium betont. Ganz im Gegenteil. Freemium besteht darauf, dass ihre Software keine Downloads verschleiere sondern ein ganz transparentes Angebot für den Nutzer darstelle. Die Warnung der Avira Antiviren-Software sei daher nicht gerechtfertigt. Dass Nutzer aber gerade die kleinen Hinweise und Kästchen zu weiteren Downloads im Installationsprozess zumeist gar nicht lesen beziehungsweise schnell auf weiter klicken, macht sich Freemium dabei zum Vorteil.

Siehe auch:Browser-Hijacking - Microsoft erkennt alte Ask-Toolbar als Malware

Das Gericht ist dem Antrag von Freemium nicht gefolgt und hat die Klage abgewiesen.

Verbraucherschutz siegt

Nutzer wird das freuen. "Der Gerichtsbeschluss schafft einen Präzedenzfall bezüglich der Möglichkeiten von Internetsicherheitsfirmen wie Avira, wenn es darum geht, ihre Anwender vor potentieller Ad-Ware, Malware und unbeabsichtigten Downloads zu schützen, die von Installationsfirmen wie Freemium eingesetzt werden," schreibt Avira einer Pressemeldung zum Urteil.

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