Google: Gigantisches Solarkraftwerk geht in Betrieb
Unter Beteiligung des Suchmaschinenkonzerns Google wurde im US-Bundesstaat Kalifornien das derzeit größte Solar-Kraftwerk der Welt gebaut. In dieser Woche nahm es den Betrieb auf.
2,2 Milliarden Dollar flossen in den Bau der solarthermischen Anlage, die eine Fläche von rund 13 Quadratkilometern in der Mojave-Wüste in Anspruch nimmt. Rund 350.000 rechnergesteuerte Spiegel sorgen dafür, dass Sonnenlicht auf drei Türme reflektiert wird, die jeweils so hoch sind, wie ein Haus mit 40 Stockwerken.
In den Türmen sorgt die Energie des Lichts für die Erhitzung von Wasser, mit dem dann wiederum Turbinen angetrieben werden. Die dabei entstehende Menge an elektrischer Energie soll rund 140.000 Haushalte in den USA versorgen können. Die solarthermischen Kraftwerke haben dabei gegenüber der Stromgewinnung aus Solarzellen mehrere Vorteile: So ist der Bau preiswerter und die Wärme kann relativ gut gespeichert werden, so dass auch Strom erzeugt wird, wenn die Sonne nicht scheint.
Neben Google sind die Energieunternehmen NRG Energy und BrightSource Energy an dem Projekt beteiligt. Der Suchmaschinenkonzern arbeitet schon lange am Ausbau der Energieerzeugung auf regenerativen Quellen mit und ist nun also auch an einem entsprechenden Projekt beteiligt, das nicht für die Versorgung einzelner Objekte wie einem Datenzentrum bestimmt ist, sondern direkt Energie im Versorger-Maßstab in das allgemeine Netz einspeist.
In der nächsten Zeit sollen weitere solcher Anlagen entstehen. Denn die kalifornischen Energieversorger sind inzwischen per Gesetz verpflichtet, bis zum Jahr 2020 ein Drittel des Stroms aus regenerativen Quellen zu erzeugen. Dafür können die Unternehmen auf Land zurückgreifen, das sich im Besitz der US-Bundesregierung befindet. Diese hat insgesamt weit über tausend Quadratkilometer in sechs gut geeigneten Bundesstaaten für solche Projekte zur Verfügung gestellt.
Allerdings ruft das neue Kraftwerk auch Kritik hervor. Denn auch diese Technologie funktioniert nicht gänzlich, ohne Probleme zu verursachen. So werden die Türme durch das gesammelte Sonnenlicht so hell, dass sie auch noch über einige Distanz Fahrer auf vorbeiführenden Fernstraßen blenden können. In der Umgebung der Turmspitze ist es außerdem so heiß, dass am Fuß der Konstruktion bereits mehrfach Vögel mit verbrannten Federn gefunden wurden.
In den Türmen sorgt die Energie des Lichts für die Erhitzung von Wasser, mit dem dann wiederum Turbinen angetrieben werden. Die dabei entstehende Menge an elektrischer Energie soll rund 140.000 Haushalte in den USA versorgen können. Die solarthermischen Kraftwerke haben dabei gegenüber der Stromgewinnung aus Solarzellen mehrere Vorteile: So ist der Bau preiswerter und die Wärme kann relativ gut gespeichert werden, so dass auch Strom erzeugt wird, wenn die Sonne nicht scheint.
Neben Google sind die Energieunternehmen NRG Energy und BrightSource Energy an dem Projekt beteiligt. Der Suchmaschinenkonzern arbeitet schon lange am Ausbau der Energieerzeugung auf regenerativen Quellen mit und ist nun also auch an einem entsprechenden Projekt beteiligt, das nicht für die Versorgung einzelner Objekte wie einem Datenzentrum bestimmt ist, sondern direkt Energie im Versorger-Maßstab in das allgemeine Netz einspeist.
In der nächsten Zeit sollen weitere solcher Anlagen entstehen. Denn die kalifornischen Energieversorger sind inzwischen per Gesetz verpflichtet, bis zum Jahr 2020 ein Drittel des Stroms aus regenerativen Quellen zu erzeugen. Dafür können die Unternehmen auf Land zurückgreifen, das sich im Besitz der US-Bundesregierung befindet. Diese hat insgesamt weit über tausend Quadratkilometer in sechs gut geeigneten Bundesstaaten für solche Projekte zur Verfügung gestellt.
Allerdings ruft das neue Kraftwerk auch Kritik hervor. Denn auch diese Technologie funktioniert nicht gänzlich, ohne Probleme zu verursachen. So werden die Türme durch das gesammelte Sonnenlicht so hell, dass sie auch noch über einige Distanz Fahrer auf vorbeiführenden Fernstraßen blenden können. In der Umgebung der Turmspitze ist es außerdem so heiß, dass am Fuß der Konstruktion bereits mehrfach Vögel mit verbrannten Federn gefunden wurden.
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