Cisco: Eine Million Sicherheitsexperten fehlen
Die Vorstellung, dass Computer-Kriminalität hauptsächlich eine Sache einzelner Experten ist, die in Rechnersysteme einbrechen und dann Daten verkaufen, entspricht nicht der Realität.
Denn heute dominieren organisierte Banden von Kriminellen diesen Bereich, teilte der Netzwerkausrüster Cisco im Rahmen seines jährlichen Sicherheitsberichtes mit. Diese seien finanziell gut ausgestattet, nutzen intelligente Technologien und können große Schäden anrichten - sowohl wirtschaftlich als auch für den guten Ruf von Unternehmen und Behörden.
Lediglich die hauptsächlichen Angriffsmethoden haben sich seit langer Zeit quasi kaum geändert: Diebstahl von Passwörtern und Zugangscodes per Social Engineering, unbemerktes Einführen von Schadsoftware sowie das Ausnutzen des für Online-Banking, E-Government oder soziale Medien nötigen Vertrauens gehören zu den Standardwerkzeugen.
Außerdem führt der Boom bei leistungsfähigen mobilen Geräten und Cloud Computing zu komplexeren Strukturen mit größerer Angriffsfläche, so Cisco. Diese neuen Geräteklassen und Infrastruktur-Architekturen würden Angreifern neue Möglichkeiten eröffnen, unbekannte Schwachstellen und unzureichend geschützte Zugänge auszunutzen.
Die Entwicklung geht außerdem dahin, dass größere Brötchen gebacken werden. Einzelne Rechner sind inzwischen eher selten das Ziel der Kriminellen. Statt dessen greifen diese zunehmend komplette Internet-Infrastrukturen an. Der Zugang zu strategisch wichtigen Webhosting-Servern, Nameservern oder Rechenzentren ermöglicht nämlich das Auslesen einer großen Menge individueller Daten.
Bei Cisco rechnet man daher damit, dass es einer deutlich größeren Personalausstattung an Sicherheitsexperten bedürfe, um den heranwachsenden Risiken begegnen zu können. Immerhin rund eine Million entsprechende Fachkräfte weltweit würden benötigt, so die Schätzung. "Cybersicherheit bleibt auch 2014 eines der wichtigsten Themen der Technologiebranche", ist sich John N. Stewart, der Sicherheitschef von Cisco daher sicher.
Lediglich die hauptsächlichen Angriffsmethoden haben sich seit langer Zeit quasi kaum geändert: Diebstahl von Passwörtern und Zugangscodes per Social Engineering, unbemerktes Einführen von Schadsoftware sowie das Ausnutzen des für Online-Banking, E-Government oder soziale Medien nötigen Vertrauens gehören zu den Standardwerkzeugen.
Außerdem führt der Boom bei leistungsfähigen mobilen Geräten und Cloud Computing zu komplexeren Strukturen mit größerer Angriffsfläche, so Cisco. Diese neuen Geräteklassen und Infrastruktur-Architekturen würden Angreifern neue Möglichkeiten eröffnen, unbekannte Schwachstellen und unzureichend geschützte Zugänge auszunutzen.
Die Entwicklung geht außerdem dahin, dass größere Brötchen gebacken werden. Einzelne Rechner sind inzwischen eher selten das Ziel der Kriminellen. Statt dessen greifen diese zunehmend komplette Internet-Infrastrukturen an. Der Zugang zu strategisch wichtigen Webhosting-Servern, Nameservern oder Rechenzentren ermöglicht nämlich das Auslesen einer großen Menge individueller Daten.
Bei Cisco rechnet man daher damit, dass es einer deutlich größeren Personalausstattung an Sicherheitsexperten bedürfe, um den heranwachsenden Risiken begegnen zu können. Immerhin rund eine Million entsprechende Fachkräfte weltweit würden benötigt, so die Schätzung. "Cybersicherheit bleibt auch 2014 eines der wichtigsten Themen der Technologiebranche", ist sich John N. Stewart, der Sicherheitschef von Cisco daher sicher.
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