Wenige haben Lust in der IT-Sicherheit zu arbeiten

Hacker, Tastatur, Maus Bildquelle: Davide Restivo / Flickr
Die IT-Sicherheitsbranche steuert womöglich auf ein massives Nachwuchsproblem zu. Während hier in den nächsten Jahren viele zusätzliche Jobs entstehen, haben nur wenige Lust in dem Bereich zu arbeiten.
Das zeigte eine Untersuchung des Rüstungs- und Elektronikkonzerns Raytheon in den USA. Demnach wird aktuell davon ausgegangen, dass die Zahl der verfügbaren Stellen in dem Sektor bis zum Jahr 2018 um immerhin 53 Prozent steigen wird. Doch wird die Branche wohl ein Problem damit bekommen, diese direkt mit Berufseinsteigern zu besetzen und sich so eine eigene Nachwuchs-Basis aufzubauen.

Dies zeigt sich beispielsweise daran, welchen Eindruck eine Karriere-Chance in dem Bereich auf die jungen Erwachsenen macht: Nur knapp ein Viertel der Befragten kann sich demnach vorstellen, dass ein Beruf in der Security-Branche überhaupt interessant sein könnte. Während bei den Männern immerhin noch 35 Prozent dieser Ansicht waren, kam man bei den Frauen nur auf 14 Prozent.

Bei Raytheon wies man daher darauf hin, dass die Branche hier etwas unternehmen muss, um letztlich auch an Spitzenpersonal zu kommen, das sonst wohl eher in vermeintlich spannendere Jobs geht, die die IT-Industrie sicher zur Genüge zu bieten hat. Als ersten Ansatzpunkt hat man dabei die Bildungseinrichtungen ausgemacht: Denn 82 Prozent der Befragten gab an, dass ihnen gegenüber nie ein Lehrer oder Berufsberater eine Job-Perspektive in dem Bereich angesprochen hätte.

Hinzu kommt allerdings auch, dass die traditionelle Security-Szene mit ihren Vorstellungen von Datenschutz nicht mit der Lebenswirklichkeit der jüngeren Generation übereinstimmt und daher häufig als konservatives Gebilde wahrgenommen wird, die stets mit erhobenem Zeigefinger vor den angeblichen oder auch realen Gefahren von Social Networks und anderem warnt.

Die Untersuchung kam dabei zu dem Ergebnis, dass die jüngeren Nutzer entgegen der Vorstellungen, dass sie gedankenlos ihr Privatleben auf Facebook preisgeben und sich nicht um ihre Sicherheit kümmern, sehr wohl ein Bewusstsein für die Problematik haben. Allerdings wird in einigen Bereichen anders mit der eigenen Privatsphäre umgegangen.

Weit über die Hälfte gab beispielsweise an, ihren Freunden und Bekannten soviel Vertrauen entgegen zu bringen, dass diese nur Informationen in den sozialen Netzen veröffentlichen, mit denen die Befragten letztlich gut leben können. Die Angst, auf Facebook & Co. Opfer von Identitätsdiebstahl zu werden, bei denen sensible Informationen in die falschen Hände geraten, ist nicht sonderlich ausgeprägt. In anderen Bereichen werden hingegen aktiv Sicherheits-Maßnahmen getroffen. So gehören Zugangssperren auf mobilen Endgeräten beispielsweise bei den meisten jungen Nutzern zum Standard. Malware, Security, Virus, Schädling Malware, Security, Virus, Schädling
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