Cisco: 6.000 Beschäftigte sollen ausgetauscht werden
Der Netzwerkausrüster Cisco hat angekündigt, dass binnen der kommenden zwölf Monate voraussichtlich bis zu 6.000 Beschäftigte ihre Kündigung erhalten werden. Die betroffenen Mitarbeiter sollen schlicht gegen andere Fachkräfte ausgetauscht werden.
Die Maßnahme sei somit eher eine Neuorganisation als eine Verkleinerung der Belegschaft, hieß es seitens des Unternehmens. Man reagiere damit auf die Veränderungen am Markt. Im Zuge dessen hat das Management nach eigenen Angaben vor, verstärkt Ressourcen auf Geschäftsbereiche zu verschieben, die die stärksten Wachstumsraten vorweisen können. Dazu gehören Segmente wie Cloud, Software und Sicherheit.
In diesen würden von den dort beschäftigten Mitarbeitern aber sehr spezielle Fähigkeiten abverlangt. Durch die Entlassungen in anderen Teilen der Belegschaft solle Raum geschaffen werden, um neu benötigte Fachkräfte einzustellen, argumentierte die Konzernführung. "Wenn wir nicht den Mut zu Veränderungen haben und den Wandel nicht anführen, werden wir zurückbleiben", sagte Cisco-Chef John Chambers.
Aktuell sind für den Netzwerkausrüster weltweit rund 74.000 Menschen tätig. Die Entlassungen werden somit also rund 8 Prozent der derzeitigen Mitarbeiter betreffen. Für den Umbau der Belegschaft plant Finanzchef Frank Calderoni aktuell 700 Millionen Dollar ein, von denen etwa die Hälfte in die Bilanzen des laufenden Quartals einfließen werden.
Cisco war es zuletzt zwar gelungen, in einigen Bereichen wie der Ausstattung für Datenzentren oder bei High End-Netzwerksystemen zu wachsen, dies wurde aber durch rückläufige Geschäfte in anderen Konzernteilen wieder zunichte gemacht. Insbesondere das Kerngeschäft mit Routern und Switches ist in der Breite unter Druck geraten, da Konkurrenten aus Asien technisch aufgeholt haben und billiger sind. Das führte dazu, dass Cisco in den letzten Jahren nur einen stagnierenden Umsatz vorzeigen konnte.
In diesen würden von den dort beschäftigten Mitarbeitern aber sehr spezielle Fähigkeiten abverlangt. Durch die Entlassungen in anderen Teilen der Belegschaft solle Raum geschaffen werden, um neu benötigte Fachkräfte einzustellen, argumentierte die Konzernführung. "Wenn wir nicht den Mut zu Veränderungen haben und den Wandel nicht anführen, werden wir zurückbleiben", sagte Cisco-Chef John Chambers.
Aktuell sind für den Netzwerkausrüster weltweit rund 74.000 Menschen tätig. Die Entlassungen werden somit also rund 8 Prozent der derzeitigen Mitarbeiter betreffen. Für den Umbau der Belegschaft plant Finanzchef Frank Calderoni aktuell 700 Millionen Dollar ein, von denen etwa die Hälfte in die Bilanzen des laufenden Quartals einfließen werden.
Cisco war es zuletzt zwar gelungen, in einigen Bereichen wie der Ausstattung für Datenzentren oder bei High End-Netzwerksystemen zu wachsen, dies wurde aber durch rückläufige Geschäfte in anderen Konzernteilen wieder zunichte gemacht. Insbesondere das Kerngeschäft mit Routern und Switches ist in der Breite unter Druck geraten, da Konkurrenten aus Asien technisch aufgeholt haben und billiger sind. Das führte dazu, dass Cisco in den letzten Jahren nur einen stagnierenden Umsatz vorzeigen konnte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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