Spotify-CEO kritisiert neuen Musikdienst Beats Music
Mit Beats Music ist in dieser Woche ein weiterer Musik-Streaming-Dienst gestartet - wieder vorerst nur in den USA. Kritiker bescheinigen dem neuen Service nur eine kurze Halbwertszeit, Beats hätte sich besser weiterhin auf die Produktion von Kopfhörern beschränken sollen.
Ein neuer Stern am Musikdienste-Himmel? Weit gefehlt, der in dieser Woche neu gestartete Service Beats Music löst alles andere als Begeisterungsstürme aus. Kritik kommt von vielen Seiten, unter anderem auch von Spotify-Gründer Daniel Ek, der mit der neuen Konkurrenz hart ins Gericht geht. Es würde nicht genügen, einen Markennamen auf ein "Produkt zu klatschen", um erfolgreich zu werden, so Ek.
Beats Music will demnächst auch eine Windows Phone App herausgeben.
Interessanterweise ist das ein recht ähnliches Argument, das auch schon beim Marktstart der Kopfhörer-Serie herangezogen wurde. Damals hieß es, ein Kopfhörer müsse durch seine Qualität überzeugen und nicht durch einen berühmten Namen.
Spotify-Chef Ek ist sich sicher bei Beats Music keine echte Konkurrenz vor sich zu haben. Andere viel bekanntere Unternehmen seien mit ähnlichen Konzepten bereits gescheitert. Er nannte Microsoft und Nokia, für die der kommerzielle Erfolg im Streaming-Geschäft ausblieb.
Beats Music, entwickelt unter dem Codenamen Daisy (wir berichteten), will vieles anders machen. Die erste Zeit wird der Orientierung dienen, was dem Kunden gefällt, was er erwartet. Beats will sich schnell anpassen.
"Der digitalen Musik-Landschaft fehlt derzeit ein kultureller Kontext", sagte Jimmy Iovine, Chairman bei Beats Audio damals über die ersten öffentlichen Ankündigungen zu dem neuen Dienst. "Wir müssen wieder eine emotionale Verbindung in den Prozess des Entdeckens von Musik zurückbringen."
Mit Beats Music machen die Entwickler aber auf den ersten Blick nicht viel anders als ihre direkte Konkurrenz. Was es dabei für Deals mit den Plattenfirmen gibt ist nicht bekannt, es könnte sich aber für die Plattenbosse lohnen. Zumindest hieß es bei den ersten Berichten zu Daisy, die Macher wollen die Musikproduzenten stärker mit ins Boot holen. Alle Führungskräfte bei Beats sind auch selbst aktiv als Musiker und Produzenten tätig.
Beats Music ist mit einem Deal mit dem Mobilfunkprovider AT&T seit dem 21. Januar 2014 in den USA gestartet. Der Normalpreis liegt bei 10 US-Dollar im Monat, gleicht sich also bei den anderen Premium-Diensten an. AT&T-Kunden erhalten je nach Vertrag andere Konditionen.
Der Service ist aktuell mit Android- und iOS-Apps gestartet, soll auch schon bald auch mit einer eigenen Windows Phone App starten. Über einen Europa-Start ist noch nichts spruchreif.
Beats Music will demnächst auch eine Windows Phone App herausgeben.
Interessanterweise ist das ein recht ähnliches Argument, das auch schon beim Marktstart der Kopfhörer-Serie herangezogen wurde. Damals hieß es, ein Kopfhörer müsse durch seine Qualität überzeugen und nicht durch einen berühmten Namen.
Spotify-Chef Ek ist sich sicher bei Beats Music keine echte Konkurrenz vor sich zu haben. Andere viel bekanntere Unternehmen seien mit ähnlichen Konzepten bereits gescheitert. Er nannte Microsoft und Nokia, für die der kommerzielle Erfolg im Streaming-Geschäft ausblieb.
Beats Music, entwickelt unter dem Codenamen Daisy (wir berichteten), will vieles anders machen. Die erste Zeit wird der Orientierung dienen, was dem Kunden gefällt, was er erwartet. Beats will sich schnell anpassen.
"Der digitalen Musik-Landschaft fehlt derzeit ein kultureller Kontext", sagte Jimmy Iovine, Chairman bei Beats Audio damals über die ersten öffentlichen Ankündigungen zu dem neuen Dienst. "Wir müssen wieder eine emotionale Verbindung in den Prozess des Entdeckens von Musik zurückbringen."
Mit Beats Music machen die Entwickler aber auf den ersten Blick nicht viel anders als ihre direkte Konkurrenz. Was es dabei für Deals mit den Plattenfirmen gibt ist nicht bekannt, es könnte sich aber für die Plattenbosse lohnen. Zumindest hieß es bei den ersten Berichten zu Daisy, die Macher wollen die Musikproduzenten stärker mit ins Boot holen. Alle Führungskräfte bei Beats sind auch selbst aktiv als Musiker und Produzenten tätig.
Beats Music ist mit einem Deal mit dem Mobilfunkprovider AT&T seit dem 21. Januar 2014 in den USA gestartet. Der Normalpreis liegt bei 10 US-Dollar im Monat, gleicht sich also bei den anderen Premium-Diensten an. AT&T-Kunden erhalten je nach Vertrag andere Konditionen.
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