Beats verklagt chinesische Nachahmer auf Millionensummen

Kopfhörer, Beats by Dr. Dre, Beats Audio Bildquelle: Beats By Dr. Dre
Der Kopfhörerhersteller Beats hat Klage gegen eine Reihe von chinesischen Firmen eingereicht, weil man ihnen den Vertrieb von nachgeahmten Produkten vorwirft. Beats will nun Schadenersatz erstreiten, der sich auf Millionensummen belaufen könnte.
Wie AppleInsider unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, will Beats gegen online aktive Nachahmer vorgehen, die Bekanntheit und Ruf seiner Marke ausnutzen, um nachgeahmte Kopfhörer mit dem Beats-Logo zu verkaufen. Die Geräte sollen unlizenziert und gefälscht sein, so dass das Image von Beats dadurch beeinträchtigt werden könnte, lautet der Vorwurf.

Die Beklagten hätten massenhaft gefälschte Internet-Stores eingerichtet, die so gestaltet sind, dass die Kunden fälschlicherweise glauben sollen, dort würden Original-Produkte von Beats angeboten. Stattdessen würden aber nur gefälschte Beats-Produkte von niedriger Qualität verkauft, ohne dass die Kunden dies wissen.

Die Anbieter sind angeblich Teil eines Fälscher-Rings, dessen Geschäft so aufgebaut ist, dass die Gewinne maximiert werden, während man versucht, das Risiko einer Verfolgung durch die Behörden zu minimieren. Dazu würden die gefälschten Beats-Produkte in sehr kleinen Mengen mit internationalen Post-Dienstleistern verschickt, so dass sie von den Zollbehörden in den USA und anderen Ländern kaum entdeckt werden.

Die Identität der Versender werde zudem ebenfalls versteckt. Mit dieser Taktik sollen die Fälscher in der Lage sein, mit dem Vertrieb nachgeahmter Produkte jährlich mehr als 135 Milliarden US-Dollar umzusetzen. Beats will nun ein Einfuhrverbot für die gefälschten Produkte für den US-Markt erwirken und außerdem dafür sorgen, dass alle Gewinne aus dem Vertrieb der Nachahmungen in seine Taschen fließen. Außerdem will man zwei Millionen Dollar für jeden Fälschungsfall und 100.000 Dollar pro nachgeahmtem Online-Store erwirken.

Hinzu kommt, dass Domainverwaltungen dazu gezwungen werden sollen, die von den Fälschern angemeldeten Domain-Namen an Beats zu überschreiben. Noch ist nicht klar, wie gut die Chancen für Beats stehen, tatsächlich die erhofften Summen auch nur annähernd zu erhalten. Im Jahr 2013 hatte man jedoch bereits ein ähnliches Verfahren gestartet und dabei die Beschlagnahme von fast 1500 Domains , 50 Paypal-Accounts und 14 Nutzerkonten von Online-Marktplätzen erreicht. Kopfhörer, Beats by Dr. Dre, Beats Audio Kopfhörer, Beats by Dr. Dre, Beats Audio Beats By Dr. Dre
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