Dialog statt Gericht:
LG & Samsung beenden Streit
Man darf solche Sätze nicht allzu oft schreiben, es könnte ruhig öfter der Fall sein: LG und Samsung haben in ihrem Patentstreit rund um die OLED-Technologie beschlossen, ihre Differenzen "durch Dialog" statt im Gerichtssaal lösen zu wollen.
Wie die Technik-Seite 'The Next Web' unter Berufung auf die koreanische Nachrichtenagentur 'Yonhap' berichtet, haben die beiden koreanischen Unternehmen beschlossen, eine einvernehmliche Lösung in Sachen OLED ("Organic Light Emitting Diode"; organische Leuchtdiode) suchen zu wollen.
Genauer gesagt sind die Bildschirm-Produktionssparten der beiden Hersteller gemeint, also Samsung Display und LG Display. Diese hatten sich vergangenen September gegenseitig verklagt und dem anderen jeweils weitreichenden Technologie-Klau vorgeworfen.
Die Vorgeschichte dazu hat sich im Jahr 2011 ereignet: Damals hatte Samsung seinem Konkurrenten vorgeworfen, elf Mitarbeiter teilweise abgeworben zu haben, diese sollen dabei auch Technologie mitgenommen haben.
Siehe auch: LG in Diebstahl von Samsung-OLEDs verwickelt
LG hatte diese Vorwürfe vehement geleugnet und später mit einem gerichtlichen Nachspiel wegen Rufschädigung gedroht. Klage und Gegenklage waren die Folge. Höhepunkt der Angelegenheit war ein LG-Antrag, in dem man das Verkaufsverbot gleich mehrerer Samsung-Geräte gefordert hat, darunter waren zahlreiche aktuelle Topseller wie das Galaxy S3 oder das Galaxy Note.
Ein freundschaftliches Verhältnis dürfte nun also nicht den Ausschlag für die überraschende Einigung (bzw. ist es die Vorstufe dazu) gegeben haben, auch wenn möglicherweise auch eine Rolle gespielt haben könnte, dass beide koreanischen Unternehmen sind.
Entscheidender dürfte aber Überlegungen gewesen sein, dass die beiden Unternehmen auf dem OLED-Sektor ohnehin klar den Markt dominieren und sich mit einem etwaigen langen Rechtsstreit nur selbst schaden können.
Genauer gesagt sind die Bildschirm-Produktionssparten der beiden Hersteller gemeint, also Samsung Display und LG Display. Diese hatten sich vergangenen September gegenseitig verklagt und dem anderen jeweils weitreichenden Technologie-Klau vorgeworfen.
Die Vorgeschichte dazu hat sich im Jahr 2011 ereignet: Damals hatte Samsung seinem Konkurrenten vorgeworfen, elf Mitarbeiter teilweise abgeworben zu haben, diese sollen dabei auch Technologie mitgenommen haben.
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LG hatte diese Vorwürfe vehement geleugnet und später mit einem gerichtlichen Nachspiel wegen Rufschädigung gedroht. Klage und Gegenklage waren die Folge. Höhepunkt der Angelegenheit war ein LG-Antrag, in dem man das Verkaufsverbot gleich mehrerer Samsung-Geräte gefordert hat, darunter waren zahlreiche aktuelle Topseller wie das Galaxy S3 oder das Galaxy Note.
Ein freundschaftliches Verhältnis dürfte nun also nicht den Ausschlag für die überraschende Einigung (bzw. ist es die Vorstufe dazu) gegeben haben, auch wenn möglicherweise auch eine Rolle gespielt haben könnte, dass beide koreanischen Unternehmen sind.
Entscheidender dürfte aber Überlegungen gewesen sein, dass die beiden Unternehmen auf dem OLED-Sektor ohnehin klar den Markt dominieren und sich mit einem etwaigen langen Rechtsstreit nur selbst schaden können.
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