Google: Web-Login künftig per Ring am Finger?

Der Internetkonzern Google experimentiert mit der Verwendung von Hardware-Tokens anstelle von klassischen Passwörtern für die sichere Anmeldung bei Webdiensten. Diese könnten auf lange Sicht miniaturisiert werden und an die Stelle von Passwörtern treten, heißt es.

Wie das US-Magazin 'Wired' berichtet, haben Wissenschaftler von Google jüngst ein Papier veröffentlicht, in dem sie die Möglichkeiten für die Autorisierung im Web mit Hilfe von Tokens anstelle von Passwörtern untersuchen. Sie sind der Meinung, dass Passwörter und Cookies nicht mehr ausreichen, um die Daten der Nutzer im Web zu schützen.

Ihnen schwebt deshalb eine neue Form der Autorisierung vor, mit der sich die Nutzer schnell bei Websites einloggen können. Dazu sollen sehr kleine USB-Laufwerke verwendet werden. Die Google-Forscher haben mit den verschlüsselten Token-Karten der Firma YubiKey herumexperimentiert und dabei festgestellt, dass der Browser Chrome nur einige kleinere Veränderungen benötigen würde, um einen schnellen und einfachen Login-Prozess auf diesem Weg zu ermöglichen.


Langfristig wünscht man sich bei Google noch einfachere Lösungen, bei denen die Tokens zum Beispiel in einem Ring am Finger getragen oder direkt in Smartphones integriert werden können. Damit dies möglich wird, wäre allerdings zunächst eine breite Unterstützung im Web und auf der Seite von Hardware-Herstellern nötig.

Die Google-Entwickler haben bereits ein Protokoll geschaffen, um die Hardware-basierte Autentifizierung umzusetzen. Der Ansatz soll unabhängig von Google eingesetzt werden können, um Bedenken wegen einer zu starken Kontrolle durch den Internetkonzern oder eine Einschränkung der Privatsphäre durch die Sammlung von Daten zu zerstreuen. Nach Angaben der Google-Forscher wäre so die Anmeldung bei Websites möglich, indem man einen Ring am Finger trägt, der zum Login nur kurz an den PC gehalten werden müsste.
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Interessante Idee :)
 
@Homer9: Bloß dabei vergessen, dass Hardware-Tokens, die ja schon lange gerne für teure Software Produkte eingesetzt werden auch keinen Schutz geboten haben.
 
@Homer9: In Handys? Und wenn die geklaut oder "abgezogen" werden?
 
EIN Ring sie zu knechten, EIN Ring sie zu finden, EIN Ring sie ins Dunkel zu treiben, EIN Ring sie auf ewig zu binden......irgendwie würde ich Google sowas zutrauen, genug Nerds dürften da arbeiten :p EDIT: Danke El, Nerd :p
 
@Draco2007: Du hast vergessen sie vorher alle zu finden. ;) EDIT: Muss dich trotzdem nochmal korrigieren. Erst knechten, dann finden. Siehe: http://www.mittelerde-portal.de/index.php?action=ringspruch


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