Facebook veröffentlicht neue schnelle Android-App

Facebook hat eine neue und vor allem native App für das Google-Betriebssystem Android veröffentlicht. Diese ist endlich benutzbar, da sich das soziale Netzwerk entschlossen hat, auf HTML5 zu verzichten, was die App um eine ganze Ecke schneller macht.

"Facebook für Android 2.0" (zum 'Play Store' geht es hier entlang) ersetzt den bisher verwendeten Code, der eine Mischung aus nativ und Webansicht war, durch einen nun gänzlich nativen Aufbau. Das wurde auch Zeit, da die bisherige Anwendung vor allem eines war: quälend langsam.

BILDERSTRECKE
Facebook für Android 2.0 Facebook für Android 2.0 Facebook für Android 2.0


Wie unter anderem 'TechCrunch' berichtet, folgt Android damit der iOS-Anwendung, die App für das Apple-Betriebssystem wurde bereits vergangenen August aktualisiert (bzw. hat sie in der Nacht auf heute ebenfalls ein weiteres Geschwindigkeits-Update bekommen) und hat seither seine Nutzerbewertungen im App Store "radikal" verbessert: in drei Wochen von 1,5 auf vier Sterne.

Grund für den deutlich spürbaren Geschwindigkeitsschub ist der Verzicht auf HTML5: Den Einsatz dieser Sprache hatte Mark Zuckerberg Mitte September als "größten Fehler" seines Unternehmens bezeichnet, schließlich gilt bzw. galt mobile Nutzung als Achillesferse des sozialen Netzwerks, da immer mehr Nutzer mobil auf das Netzwerk zugreifen wollten, Facebook aber Schwierigkeiten hatte, das Werbegeschäft dort auszuziehen. Die langsame App hatte da sicher eine Mitschuld, da kürzere Aufenthaltszeiten auch weniger ausgelieferte Werbung bedeuten.


Mit Version 2.0 sollte das der Vergangenheit angehören: Die App startet nun schneller, die Ladezeiten von Timeline sowie Benachrichtigungen haben sich ebenfalls deutlich verkürzt. Das Scrollen hat sich auch signifikant verbessert, gleiches gilt für die Foto-Ansicht, da Bilder nun praktisch sofort angezeigt werden (da sie nun direkt in den Speicher des jeweiligen Geräts geladen werden).

Auch an der Oberfläche wurden einige Verbesserungen vorgenommen, diese fallen aber bei weitem nicht so dramatisch aus wie die Verbesserungen an der grundsätzlichen Geschwindigkeit und Benutzbarkeit.
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Also ist der eigentlich Grund nur Werbung.
 
[re:1] witek am 14.12.12 08:52 Uhr
(+16
@ayin: Die Feststellung, dass es sich bei an der Börse notierten Firmen um kommerziell orientierte Unternehmen handelt, ist immer wieder überraschend... ;)
 
@witek: Unter diesem Licht ist aber traurig, wenn man unter diesen Voraussetzungen keine Eigenleistung aufweisen kann sondern nur mit Fremdkapital agiert :)
 
@ayin: Gleichzeitig gilt aber im Kapitalismus dennoch (oder sollte): Der Kunde ist König. Deshalb profitiert natürlich in erster Linie der Facebook-Nutzer davon, weil die App nun wirklich ume ine ganze Ecke benutzbarer geworden ist. Dass Facebook dadurch auch wirtschaftlich profitiert, finde ich nícht besonders "schlimm". Ich nutze den Dienst (kostenlos), und irgendwie muss sich das ja für die Macher rechnen. (Apropos, Off-Topic: Fettes Plus für das Profilbild!)
 
@witek: Danke :D


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