Windows 8: Konkrete Vorschriften für den Handel

Tablet, Microsoft Surface, Surface Store Bildquelle: Microsoft
Microsoft schreibt erstmals in seiner Geschichte dem Handel genau vor, wie Windows 8 und die damit ausgerüsteten Produkte in den Geschäften präsentiert werden müssen. Bisher blieb es Kaufhäusern und Elektronikmärkten selbst überlassen, wie die Produkte ausgestellt werden.
Unter anderem müssen Firmen wie Best Buy in den USA oder auch Media Markt in Deutschland die neuen Computer mit Windows 8 mit einem Muster-Benutzerkonto ausstellen. In den USA werden daher die E-Mails, Familienfotos und persönlichen Kontakte einer fiktionalen Frau namens "Allison Brown" verwendet, während es in Südamerika "Alicia Gonzáles" und in Deutschland eine gewisse "Franziska Fiegler" sein werden.

Ein kurzer Blick zu Facebook zeigt, dass Microsoft offenbar für seine virtuelle Anwenderin auch entsprechende Profile in Sozialen Netzwerken und wohl auch bei anderen Diensten angelegt hat. Das Ziel ist sicherlich, die zahlreichen Sharing- und Internetdienste zu demonstrieren, mit denen Windows 8 ausgestattet ist.

Microsoft hat zusammen mit dem Chiphersteller Intel außerdem "hunderttausende" Mitarbeiter von Einzelhändlern in Sachen Windows 8 geschult, berichtet das 'Wall Street Journal'. Außerdem wurden zusammen mit dem US-Elektronikhändler Best Buy neue Ausstellungskonzepte entwickelt, die die Kunden stärker dazu anregen sollen, die Computer mit Windows 8 im Geschäft auszuprobieren. Der für PCs vorgesehene Platz in den Läden wurde ebenfalls leicht erweitert.

Statt die Computer wie bisher nach Größe geordnet zu präsentieren, werden sie künftig verstärkt nach Nutzungsszenarien zusammengefasst, so Chris Capossela, Microsofts Marketing-Chef. So will man zum Beispiel verschiedene Rechner wie etwa Desktops und Notebooks zusammen präsentieren, die speziell für Gaming-interessierte Kunden gedacht sind. Außerdem könnte es einen Bereich für besonders günstige Modelle geben, die sich beispielsweise an Familien richten, welche lediglich einfache Büroaufgaben damit erledigen wollen. Bei Best Buy hingegen werden die verschiedenen Windows 8-PCs nach Preisen gruppiert.

Teilweise will Microsoft sogar eigene Mitarbeiter in den Handel schicken. So werden in rund 20 Prozent der 1100 Geschäfte von Best Buy in den USA einen Mitarbeiter des Softwarekonzerns vor Ort haben, der über Windows 8 informiert. Hinzu kommen spezielle "Erfahrungs"-Bereiche, in denen Ladenmitarbeiter die neuen PCs präsentieren, von denen rund 30 Prozent mit Touchscreen daherkommen sollen.

Was die Mitarbeiter des Einzelhandels angeht, so hat Microsoft sie bei seinen Schulungsmaßnahmen angewiesen, den Kunden innerhalb weniger Minuten vier oder fünf neue Features von Windows 8 vorzuführen.
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