Apple schickt unabhängige Kontrolleure zu Foxconn
Der Computer-Konzern Apple hat seine Ankündigung, die Kontrollen hinsichtlich der Arbeitsbedingungen beim chinesischen Auftragshersteller Foxconn in unabhängige Hände abzugeben und somit für mehr Transparenz sorgen zu wollen, wahr gemacht.
Wie das Unternehmen mitteilte, hat die Fair Labor Association (FLA) im Auftrag von Apple mit Prüfungen begonnen. Dabei sei unter anderem Auret van Heerden, der Präsident der FLA, sowie eine Reihe weiterer Experten im Bereich der Arbeitnehmer-Rechte an den Kontrollen im chinesischen Shenzhen beteiligt.
"Wir sind der Überzeugung, dass die Arbeiter überall das Recht auf ein sicheres und faires Arbeitsverhältnis haben, weshalb wir die FLA gebeten haben, die Situation bei unseren größten Zulieferern unabhängig zu bewerten", erklärte Konzernchef Tim Cook. Die nun begonnenen Kontrollen seien in ihrem Umfang in der Elektronikindustrie bisher einzigartig.
Die FLA-Kontrolleure sollen den Angaben zufolge nicht als Ersatz, sondern zusätzlich zu Apples eigenen Prüfungen, unterwegs sein. Tausende von Foxconn-Beschäftigten sollen im Rahmen dessen zu den Arbeits- und Lebensbedingungen, Arbeitszeiten, Gehältern, Management-Fragen sowie zum Arbeitsschutz befragt werden, hieß es.
An den Zuständen in den Foxconn-Werken gab es in den letzten Monaten immer wieder Kritik. Insbesondere wurde beklagt, dass die Arbeitsorganisation mit einem militärischen Drill zu vergleichen ist, es an einem ausreichenden Arbeitsschutz mangele und die Beschäftigten mit nur wenigen Pausen jeweils zwölf Stunden an sechs Tagen pro Woche arbeiten müssen.
Insbesondere Apple geriet immer wieder in die Kritik, seine Produkte in Werken fertigen zu lassen, in denen solche Zustände herrschen. Allerdings produziert Foxconn nahezu für alle großen Anbieter in der IT-Branche. So sorgten zuletzt 300 Arbeiter mit der Drohung eines gemeinschaftlichen Suizids für Aufsehen, die bei Foxconn die Xbox 360 für Microsoft herstellen.
Foxconn hat die volle Kooperation mit der FLA zugesichert, die Kontrolleure sollen vollständigen Zugang zu allen Bereichen erhalten. Wie Cook ausführte, gehe es nicht nur um eine Bestandsaufnahme, sondern auch darum, die Arbeiter über ihre Rechte aufzuklären und ihnen Möglichkeiten zu geben, Missstände selbst anzuprangern. Der Bericht der FLA soll im März auf der Webseite der Organisation veröffentlicht werden. Im Frühjahr sind außerdem Kontrollen bei den Auftragsherstellern Quanta und Pegatron geplant, bei denen Apple ebenfalls verschiedene Produkte produzieren lässt.
"Wir sind der Überzeugung, dass die Arbeiter überall das Recht auf ein sicheres und faires Arbeitsverhältnis haben, weshalb wir die FLA gebeten haben, die Situation bei unseren größten Zulieferern unabhängig zu bewerten", erklärte Konzernchef Tim Cook. Die nun begonnenen Kontrollen seien in ihrem Umfang in der Elektronikindustrie bisher einzigartig.
Die FLA-Kontrolleure sollen den Angaben zufolge nicht als Ersatz, sondern zusätzlich zu Apples eigenen Prüfungen, unterwegs sein. Tausende von Foxconn-Beschäftigten sollen im Rahmen dessen zu den Arbeits- und Lebensbedingungen, Arbeitszeiten, Gehältern, Management-Fragen sowie zum Arbeitsschutz befragt werden, hieß es.
An den Zuständen in den Foxconn-Werken gab es in den letzten Monaten immer wieder Kritik. Insbesondere wurde beklagt, dass die Arbeitsorganisation mit einem militärischen Drill zu vergleichen ist, es an einem ausreichenden Arbeitsschutz mangele und die Beschäftigten mit nur wenigen Pausen jeweils zwölf Stunden an sechs Tagen pro Woche arbeiten müssen.
Insbesondere Apple geriet immer wieder in die Kritik, seine Produkte in Werken fertigen zu lassen, in denen solche Zustände herrschen. Allerdings produziert Foxconn nahezu für alle großen Anbieter in der IT-Branche. So sorgten zuletzt 300 Arbeiter mit der Drohung eines gemeinschaftlichen Suizids für Aufsehen, die bei Foxconn die Xbox 360 für Microsoft herstellen.
Foxconn hat die volle Kooperation mit der FLA zugesichert, die Kontrolleure sollen vollständigen Zugang zu allen Bereichen erhalten. Wie Cook ausführte, gehe es nicht nur um eine Bestandsaufnahme, sondern auch darum, die Arbeiter über ihre Rechte aufzuklären und ihnen Möglichkeiten zu geben, Missstände selbst anzuprangern. Der Bericht der FLA soll im März auf der Webseite der Organisation veröffentlicht werden. Im Frühjahr sind außerdem Kontrollen bei den Auftragsherstellern Quanta und Pegatron geplant, bei denen Apple ebenfalls verschiedene Produkte produzieren lässt.
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Christian Kahle
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