Anonymous rächt Schließung von MegaUpload.com
Nachdem das US-Justizministerium die bekannte Filehosting-Plattform MegaUpload.com durch das FBI schließen ließ und deren Betreiber um den Deutschen Kim "Kimble" Schmitz verhaftete, greift die Gruppierung Anonymous im Rahmen ihrer "bisher größten Attacke" diverse Websites an.
Seit mehreren Stunden attackieren die lose zusammengewürfelten Mitglieder von Anonymous unter anderem die Internetangebote des US-Justizministeriums, des FBI, der Musik-Lobbyisten der RIAA, der Filmindustrievereinigung MPAA, des US-Urheberrechtsamts und einiger Plattenfirmen wie Warner Music, Universal Music und BMI. Die neue französische Behörde für den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen HADOPI ist derzeit wie die meisten der genannten Websites entweder schlecht oder gar nicht erreichbar.
Siehe auch: FBI schließt MegaUpload.com - Betreiber verhaftet
Über seine Twitter-Kanäle und ein Weblog lässt Anonymous aktuell in kurzen Abständen vermelden, dass man weitere Websites in die Knie gezwungen hat. Die Angriffe erfolgen wie bei den selbsternannten "Kämpfern für die Internet-Freiheit" üblich mit Hilfe sogenannter Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken, bei denen zahlreiche Nutzer die Websites mit einer zu hohen Zahl von Anfragen überschwemmen.
Die Aktion wird als "Operation MegaUpload" bezeichnet und stellt eine direkte Antwort auf die von den US-Behörden durchgesetzte Schließung von MegaUpload.com und die Festnahme von Schmitz und drei weiteren Personen dar. Den insgesamt sieben Beschuldigten werden Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sollen einen Schaden von 500 Millionen Dollar verursacht und aus dem Betrieb des Online-Dateispeichers rund 175 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.
Zwischenzeitlich war unter MegaUpload.bz eine angeblich neue Website des Filehosters verfügbar, die jetzt aber aufgrund des großen Interesses nur noch schlecht zu erreichen ist. Ihre Betreiber arbeiten derzeit angeblich daran, den Dienst schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen. An den Attacken auf die Websites von Behörden und Unternehmen sind derzeit angeblich weit über 5000 Anonymous-Mitglieder beteiligt.
Das US-Justizministerium hat über seinen offiziellen Twitter-Account bestätigt, dass man derzeit eine "erheblich gesteigerte Aktivität" auf der eigenen Website feststelle. Dies werde als bösartige Handlung betrachtet, bis der genaue Grund dafür festgestellt werden könne. Die Website der deutschen GEMA ist nach wie vor erreichbar.
Siehe auch: FBI schließt MegaUpload.com - Betreiber verhaftet
Über seine Twitter-Kanäle und ein Weblog lässt Anonymous aktuell in kurzen Abständen vermelden, dass man weitere Websites in die Knie gezwungen hat. Die Angriffe erfolgen wie bei den selbsternannten "Kämpfern für die Internet-Freiheit" üblich mit Hilfe sogenannter Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken, bei denen zahlreiche Nutzer die Websites mit einer zu hohen Zahl von Anfragen überschwemmen.
Die Aktion wird als "Operation MegaUpload" bezeichnet und stellt eine direkte Antwort auf die von den US-Behörden durchgesetzte Schließung von MegaUpload.com und die Festnahme von Schmitz und drei weiteren Personen dar. Den insgesamt sieben Beschuldigten werden Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sollen einen Schaden von 500 Millionen Dollar verursacht und aus dem Betrieb des Online-Dateispeichers rund 175 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.
Zwischenzeitlich war unter MegaUpload.bz eine angeblich neue Website des Filehosters verfügbar, die jetzt aber aufgrund des großen Interesses nur noch schlecht zu erreichen ist. Ihre Betreiber arbeiten derzeit angeblich daran, den Dienst schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen. An den Attacken auf die Websites von Behörden und Unternehmen sind derzeit angeblich weit über 5000 Anonymous-Mitglieder beteiligt.
Das US-Justizministerium hat über seinen offiziellen Twitter-Account bestätigt, dass man derzeit eine "erheblich gesteigerte Aktivität" auf der eigenen Website feststelle. Dies werde als bösartige Handlung betrachtet, bis der genaue Grund dafür festgestellt werden könne. Die Website der deutschen GEMA ist nach wie vor erreichbar.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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