Umfangreicher Angriff auf die US-Handelskammer
Mit der US-Handelskammer wurde vor einiger Zeit eine der größten Organisationen der US-Wirtschaft Opfer eines Angriffes über das Internet. Der Ursprung der massiven Attacke, deren Ausmaße derzeit noch immer nicht im Detail bekannt sind, lässt sich offenbar nach China zurückverfolgen.
Die Entdeckung des Angriffs erfolgte bereits im Mai 2010 und konnte zu diesem Zeitpunkt gestoppt werden. Allerdings ist davon auszugehen, dass der oder die Angreifer dann schon länger Zugang zu den Systemen hatten. Einem Bericht des 'Wall Street Journal' zufolge habe Zugriff auf die gesamte Datenbank bestanden, in der Informationen zu rund drei Millionen Unternehmen gespeichert sind, die Mitglied in der US-Handelskammer sind.
Bei verschiedenen Mitarbeitern der Organisation, zu deren Arbeitsschwerpunkt die Wirtschaftspolitik gegenüber Asien gehört, wurden außerdem E-Mails aus einem Zeitraum von mehreren Wochen entwendet. Die Ermittler, die an der Aufklärung des Vorfalls arbeiten, gehen davon aus, dass es hier aber nicht um die in den Nachrichten besprochenen Themen gegangen sein muss. Die Täter könnten auch versuchen, diese als Vorlagen zu verwenden, um gezielt bestimmte Kommunikationspartner anzugreifen.
Die Ermittler haben aber auch Erkenntnisse darüber, dass die Eindringlinge nach Informationen zur Finanzlage und den Budgets von Unternehmen suchten. Auf jeden Fall handelte es sich bei der Attacke aber um eine recht gut geplante und aufwändige Aktion. Immerhin seien Spuren zu über 300 IP-Adressen gefunden worden, über die von Außen Zugriff auf die Daten genommen wurde.
Nun steht natürlich erneut der Verdacht im Raum, dass es Verbindungen zwischen den Angreifern und der chinesischen Regierung gibt. Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in den USA erklärte aber, solche Mutmaßungen seien unverantwortlich. Offiziell hat China bisher stets bestritten, mit Hilfe solcher Aktivitäten Informationen zu sammeln. Es ist aber stark anzunehmen, dass eine größere Organisation hinter dem Vorfall steckt, denn ein kleiner Krimineller könnte wohl kaum einen nachvollziehbaren Bedarf an Informationen zu den Mitgliedern der US-Handelskammer haben.
Bei verschiedenen Mitarbeitern der Organisation, zu deren Arbeitsschwerpunkt die Wirtschaftspolitik gegenüber Asien gehört, wurden außerdem E-Mails aus einem Zeitraum von mehreren Wochen entwendet. Die Ermittler, die an der Aufklärung des Vorfalls arbeiten, gehen davon aus, dass es hier aber nicht um die in den Nachrichten besprochenen Themen gegangen sein muss. Die Täter könnten auch versuchen, diese als Vorlagen zu verwenden, um gezielt bestimmte Kommunikationspartner anzugreifen.
Die Ermittler haben aber auch Erkenntnisse darüber, dass die Eindringlinge nach Informationen zur Finanzlage und den Budgets von Unternehmen suchten. Auf jeden Fall handelte es sich bei der Attacke aber um eine recht gut geplante und aufwändige Aktion. Immerhin seien Spuren zu über 300 IP-Adressen gefunden worden, über die von Außen Zugriff auf die Daten genommen wurde.
Nun steht natürlich erneut der Verdacht im Raum, dass es Verbindungen zwischen den Angreifern und der chinesischen Regierung gibt. Ein Sprecher der chinesischen Botschaft in den USA erklärte aber, solche Mutmaßungen seien unverantwortlich. Offiziell hat China bisher stets bestritten, mit Hilfe solcher Aktivitäten Informationen zu sammeln. Es ist aber stark anzunehmen, dass eine größere Organisation hinter dem Vorfall steckt, denn ein kleiner Krimineller könnte wohl kaum einen nachvollziehbaren Bedarf an Informationen zu den Mitgliedern der US-Handelskammer haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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