Neues Werkzeug ermöglicht DoS-Angriffe per SSL
Die deutsche Gruppierung namens The Hackers Choice hat ein neues Werkzeug für Windows- und Linux-Systeme vorgestellt, mit dem über eine sichere SSL-Verbindung DoS-Angriffe gegen Webserver durchgeführt werden können.
Diesbezüglich machen sich die Entwickler des Tools einen Fehler in dem als Secure Socket Layer (SSL) bezeichneten Protokoll, welches beispielsweise zur Verschlüsselung der Verbindung zwischen einem Browser und einem Webserver zum Einsatz kommt, zunutze um Denial of Service-Angriffe (DoS) durchführen zu können.
The Hackers Choice macht in Form von einem veröffentlichten Blogbeitrag auf dieses Tool namens THC-SSL-DOS und die technischen Hintergründe aufmerksam. Aus der besagten Meldung geht unter anderem hervor, dass Anfälligkeit mit der Neuverhandlung von Schlüsseln bei bereits aufgebauten SSL-Verbindungen in einem direkten Zusammenhang steht.
Laut den Entwicklern dieser Anwendung soll unter bestimmten Umständen schon ein einzelner Laptop mit einer DSL-Anbindung ausreichen, um einen erfolgreichen Dos-Angriff starten zu können. Gewiss trifft dies aber nicht auf alle Webserver zu. Bei größeren Umgebungen wären dann entsprechend mehrere Rechner notwendig, um die zugehörigen Server mit Anfragen für eine sichere Verbindung zu überfluten.
Sofern ein Webserver die Neuverhandlung von SSL-Schlüsseln nicht unterstützt, könne der Angriff mit dem besagten Tool dennoch funktionieren, heißt es. Es wären jedoch diverse Anpassungen und mehrere Rechner notwendig, heißt es.
Letztlich scheinen die Mitglieder von The Hackers Choice grundsätzlich von der SSL-Technologie nicht sonderlich begeistert zu sein. Ihren Angaben zufolge handelt es sich dabei um eine in die Jahre gekommene und komplexe Methode um persönliche Daten im Netz zu schützen.
The Hackers Choice macht in Form von einem veröffentlichten Blogbeitrag auf dieses Tool namens THC-SSL-DOS und die technischen Hintergründe aufmerksam. Aus der besagten Meldung geht unter anderem hervor, dass Anfälligkeit mit der Neuverhandlung von Schlüsseln bei bereits aufgebauten SSL-Verbindungen in einem direkten Zusammenhang steht.
Laut den Entwicklern dieser Anwendung soll unter bestimmten Umständen schon ein einzelner Laptop mit einer DSL-Anbindung ausreichen, um einen erfolgreichen Dos-Angriff starten zu können. Gewiss trifft dies aber nicht auf alle Webserver zu. Bei größeren Umgebungen wären dann entsprechend mehrere Rechner notwendig, um die zugehörigen Server mit Anfragen für eine sichere Verbindung zu überfluten.
Sofern ein Webserver die Neuverhandlung von SSL-Schlüsseln nicht unterstützt, könne der Angriff mit dem besagten Tool dennoch funktionieren, heißt es. Es wären jedoch diverse Anpassungen und mehrere Rechner notwendig, heißt es.
Letztlich scheinen die Mitglieder von The Hackers Choice grundsätzlich von der SSL-Technologie nicht sonderlich begeistert zu sein. Ihren Angaben zufolge handelt es sich dabei um eine in die Jahre gekommene und komplexe Methode um persönliche Daten im Netz zu schützen.
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- E-Mail-Sicherheitslücke in Microsoft Office lässt sich einfach abstellen
- Vorsicht vor Windows Toolbox: Malware kommt unerkannt mit
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Cambridge Analyticas großer Hack - Neuer Trailer zur Netflix-Doku
- Zum Abschuss freigegeben: iOS-Geräte sind per Funk angreifbar
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Hardware-Firewall:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Jobcenter ertrinken in KI-Schreiben: Briefflut überlastet Mitarbeiter
- Sicheres Internet aus dem All: EU investiert 15,6 Milliarden Euro
- KI im Notruf: New Orleans testet neuen digitalen 911-Assistenten
- Spionage-Software LightSpy: Eine KFC-Bestellung enttarnt China-Hacker
- EES-Flughafen-Chaos: Neues Einreisesystem zeitweise abgeschaltet
- Nächster "Ausbruch": Auch China-KI Kimi K3 machte sich selbstständig
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen