Symantec: Apples iOS ist sicherer als Android
In dem Dokument werden die Sicherheitskonzepte beleuchtet, die Apple und Google mit ihren Smartphone- und Tablet-Betriebssystemen verfolgen. Zudem blickt Symantec in die Zukunft und weist darauf hin, welche Schwachstellen existieren, die irgendwann ausgenutzt werden könnten. Die Experten kommen am Ende zu dem Ergebnis, dass iOS einen "vollwertigen Schutz" gegen Malware bietet, wohingegen Android nur einen "geringen Schutz" offerieren kann.
Android ist für mehr Angriffsarten anfällig.
Im Speziellen bietet iOS laut Symantec einen umfassenderen Schutz gegen die Ausnutzung von Ressourcen (resource abuse) sowie Angriffe auf verschiedene Dienste (service attacks). Zudem sollen Datenverluste weniger wahrscheinlich sein. Weitere Vorteile sieht Symantec in den Bereichen Zugriffskontrolle, Verschlüsselung sowie der Herkunft der Apps, die zwingend aus dem offiziellen App Store bezogen werden müssen. Letzteres wird von den Sicherheitsexperten als wichtigster Bestandteil des Schutzkonzepts eingestuft.
In iOS wurden die Sicherheitsfunktionen besser implementiert.
Allerdings weist auch iOS Sicherheitslücken auf - insgesamt 200 Schwachstellen konnte Symantec identifizieren, die bis ins Jahr 2007 zurückreichen. Ein Großteil davon erlaubte es einem Angreifer, einen bestimmten Prozess zu kontrollieren, meistens jedoch nicht das gesamte System. Das größte Problem tauchte im November 2009 auf, als der Wurm iPhoneOS.lkee auftauchte, der sich jedoch nur an die Besitzer eines iPhones mit Jailbreak richtete. Apple hatte in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Vorgang aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht durchgeführt werden sollte.
Nachricht des Wurms iPhoneOS.lkee
Abschließend lobt Symantec auch das Berechtigungsmodell von iOS, da es effektiv verhindert, dass nicht autorisierte Anwendungen auf den Aufenthaltsort sowie die SMS und Kontaktdaten zugreifen können.
Android stuft das Sicherheitsunternehmen als deutlichen Fortschritt gegenüber Desktop-Betriebssystemen ein, jedoch sieht man zwei große Schwachstellen, die es unsicher machen. So können Angreifer nahezu anonym schädliche Apps über den Android Market verbreiten. Zudem muss der Anwender entscheiden, ob eine App auf sensible Daten zugreifen darf. Eine solche Entscheidung sollte laut Symantec das System für den Nutzer treffen, da nicht jeder Anwender die benötigte Fachkenntnis besitzt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Möglichkeit der Remote-Installation von Apps. Sobald man über die Web-Version des Android Market eine Anwendung auswählt und zur Installation markiert, wird diese ohne Rückfrage auf dem Smartphone des Anwenders installiert. Dies könnte durch geschickte Beeinflussung (Social Engineering) des Nutzers ausgenutzt werden.
Am Ende zieht Symantec das Fazit, dass die Smartphone-Betriebssysteme zwar unter der Berücksichtig der erweiterten Sicherheitsbedürfnisse entwickelt wurden, jedoch für die Vebraucher bestimmt sind, wodurch in einigen Bereichen Kompromisse gemacht wurden, um den Komfort bei der Nutzung zu gewährleisten.
Android ist für mehr Angriffsarten anfällig.
Im Speziellen bietet iOS laut Symantec einen umfassenderen Schutz gegen die Ausnutzung von Ressourcen (resource abuse) sowie Angriffe auf verschiedene Dienste (service attacks). Zudem sollen Datenverluste weniger wahrscheinlich sein. Weitere Vorteile sieht Symantec in den Bereichen Zugriffskontrolle, Verschlüsselung sowie der Herkunft der Apps, die zwingend aus dem offiziellen App Store bezogen werden müssen. Letzteres wird von den Sicherheitsexperten als wichtigster Bestandteil des Schutzkonzepts eingestuft.
In iOS wurden die Sicherheitsfunktionen besser implementiert.
Allerdings weist auch iOS Sicherheitslücken auf - insgesamt 200 Schwachstellen konnte Symantec identifizieren, die bis ins Jahr 2007 zurückreichen. Ein Großteil davon erlaubte es einem Angreifer, einen bestimmten Prozess zu kontrollieren, meistens jedoch nicht das gesamte System. Das größte Problem tauchte im November 2009 auf, als der Wurm iPhoneOS.lkee auftauchte, der sich jedoch nur an die Besitzer eines iPhones mit Jailbreak richtete. Apple hatte in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Vorgang aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht durchgeführt werden sollte.
Nachricht des Wurms iPhoneOS.lkee
Abschließend lobt Symantec auch das Berechtigungsmodell von iOS, da es effektiv verhindert, dass nicht autorisierte Anwendungen auf den Aufenthaltsort sowie die SMS und Kontaktdaten zugreifen können.
Android stuft das Sicherheitsunternehmen als deutlichen Fortschritt gegenüber Desktop-Betriebssystemen ein, jedoch sieht man zwei große Schwachstellen, die es unsicher machen. So können Angreifer nahezu anonym schädliche Apps über den Android Market verbreiten. Zudem muss der Anwender entscheiden, ob eine App auf sensible Daten zugreifen darf. Eine solche Entscheidung sollte laut Symantec das System für den Nutzer treffen, da nicht jeder Anwender die benötigte Fachkenntnis besitzt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Möglichkeit der Remote-Installation von Apps. Sobald man über die Web-Version des Android Market eine Anwendung auswählt und zur Installation markiert, wird diese ohne Rückfrage auf dem Smartphone des Anwenders installiert. Dies könnte durch geschickte Beeinflussung (Social Engineering) des Nutzers ausgenutzt werden.
Am Ende zieht Symantec das Fazit, dass die Smartphone-Betriebssysteme zwar unter der Berücksichtig der erweiterten Sicherheitsbedürfnisse entwickelt wurden, jedoch für die Vebraucher bestimmt sind, wodurch in einigen Bereichen Kompromisse gemacht wurden, um den Komfort bei der Nutzung zu gewährleisten.
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