Mozilla zahlt jetzt Geld für Lücken in Webdiensten

Sicherheitslücken Nach Google hat sich jetzt auch die Mozilla Foundation dazu entschlossen, ihr Prämienprogramm für die Suche nach Sicherheitslücken auszuweiten. Nicht nur Schwachstellen in der Anwendungs-Software werden belohnt, sondern auch in den Webdiensten.
Für jede gefundene Sicherheitslücke verspricht die Mozilla Foundation 500 Dollar. Je nach Schweregrad könnte diese Summe auf bis zu 3.000 Dollar angepasst werden. Man gibt vor, dass vor allem die Angebote unter bugzilla.mozilla.org, www.firefox.com, www.getfirefox.com, addons.mozilla.org, services.addons.mozilla.org, versioncheck.addons.mozilla.org und download.mozilla.org untersucht werden sollten.

Die Sicherheitsexperten sollen insbesondere nach Cross-Site-Scripting- und Cross-Site-Request-Forgery-Schwachstellen Ausschau halten. Auch das Einschleusen von Code mit Hilfe von File Inclusion soll Gegenstand der Untersuchungen sein. Weitere Fragen zum Prämienprogramm beantwortet eine FAQ.

Google hatte vor geraumer Zeit ebenfalls zur Untersuchung der Web-Dienste des Unternehmens aufgerufen. Kurze Zeit später wurden genaue Regeln festgelegt, da wohl sehr viele Schwachstellen gemeldet wurden, für die man nicht zahlen wollte.
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