Street View: Online-Widerspruchsfrist endet bald

Internet & Webdienste Die Online-Widerspruchsfrist für Hauseigentümer und Mieter im Zusammenhang mit dem Kartendienst Street View von Google kommt am Freitag zu einem Ende. Vorab kann nur noch bis zum 15. Oktober Einspruch eingelegt werden. Speziell zu diesem Zweck hat der US-amerikanische Internetkonzern ein Online-Tool zur Verfügung gestellt. Auf das Ende dieser Frist weist der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar noch einmal hin.

Sowohl Mieter, als auch Eigentümer von Häusern können so verhindern, dass von Google angefertigte Bildaufnahmen von ihren Gebäuden oder Grundstücken ins Internet gestellt werden. Nach wie vor liegen von offizieller Seite keine genauen Angaben über die bisher eingereichte Zahl der Widersprüche vor.

Wie die Google-Deutschland-Sprecherin Lena Wagner mitteilte, sei es nicht möglich, eine konkrete Zahl der bisher eingegangenen Anträge zu ermitteln. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass manche Anträge doppelt abgegeben wurden, sich auf andere Produkte beziehen oder Spam sind. Sobald die endgültige Zahl der Widersprüche feststeht, wird Google die Öffentlichkeit darüber informieren.

Vorerst wird Google Street View in Deutschland mit Inhalten von 20 Städten starten. Auch im laufenden Betrieb von Street View wird es noch möglich sein, Widersprüche gegen die Veröffentlichung einzulegen. Unter jedem einzelnen Street View Bild steht zu diesem Zweck ein Link mit der Bezeichnung "Ein Problem melden" zur Verfügung.
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