Street View: Online-Widerspruchsfrist endet bald

Internet & Webdienste Die Online-Widerspruchsfrist für Hauseigentümer und Mieter im Zusammenhang mit dem Kartendienst Street View von Google kommt am Freitag zu einem Ende. Vorab kann nur noch bis zum 15. Oktober Einspruch eingelegt werden. mehr...

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Wann kommt der Widerspruch gegen diesen Widerspruch? Also ob es so schlimm ist...
 
@Taxidriver05: Würde mich auch interessieren. Ich möchte, dass meine Wohnung im Internet zu sehen ist. Nur weil irgendeiner aus einem Mehrfamilienhaus etwas dagegen hat muss doch nicht gleich das ganze Haus unkenntlich gemacht werden.
 
@DonElTomato: Kann man nicht einen Widerspruch nur als Besitzer eines Hauses abgeben, bzw als Bewohner eines Einfamilienhauses? (Ernste Frage, ich weiß es nicht)
 
@lutschboy: Jeder Eigentümer und/oder Mieter kann Widerspruch einlegen
 
@Slurp: wenn meine Mieter dafür sorgen das unser (nach Vorgaben des Denkmalschutzes) restauriertes Haus nicht bei StreetView zu sehen ist,haben die nächste Woche die Kündigung im Briefkasten..ganz einfach!!!
 
@kubatsch006: Ich glaub nicht, dass Privatsphäre zum Kündigungsgrund werden kann...
 
@Slurp: Benötigt man den Grund überhaupt um den Mietvertrag zu kündigen?
 
@kubatsch006: Ja, sicher. Du spuckst aber Töne. Ich bekomme es ja nicht mit, aber das würde ich zu gerne sehen wie du deinen Mietern eine Kündigung in die Hand drückst mit dem Satz "weil ihr nicht wollt, dass man das Haus auf Street View sieht".
 
@ox_eye: Kündigung wegen Eigenbedarf..fertich!..und! ich hätte kein Problem damit ,den Mietern ins Gesicht zu sagen,das sie ausziehen sollten ,wenn Sie was zu verbergen haben..Tut ja jeder so ,als ob er Nuklearmaterial in der Dachrinne versteckt hätte.Lachhaft sowas..
 
@kubatsch006: Und für dich geht anscheinend die Welt unter, wenn dein Haus nicht in Google Street View zu sehen ist ^^ Ich wäre ja schön blöd wenn ich meine Mieter wegen so nen Mist kündigen würde. Ich möchte allem voran die Miete sehen...und sollange Sie diese zahlen und die Wohnung nicht mutwillig zerstören ist wohl alles in Butter!
 
Es geht voran! *ungeduldig wart* Immer wir Deutschen :P
 
@NikiLaus2005: Es geht vorran und selbst die Häuser, die nicht drin sein wollen, WERDEN drin sein. Panoramio, Flickr und andere Fotodienste sind auf Google-Maps mit einer simplen Einstellung einbindbar und einige Communities planen manuell diese Lücken zu füllen und gegen normal geschossene Fotos kann man nichts machen. Ergo ist der ganze Widerspruch-Scheiss sowieso für die Katz. Die Kack Rentner, die gegen Google Streetview waren und sich dann vor ihrem Haus haben ablichten lassen - mit Namen und Adresse - werden ein Ehrendenkmal bekommen.
 
@wuddih: Die Meinung Andersdenkender intressiert dich einen Scheiß, ne. Was ist daran verwerflich, daß jemand sich dagegen sträubt sein Haus und damit seine Privatsphäre zu schützen? Und plapper bitte nicht den Käse nach, von wegen "wänn isch da hin fahren tu un guck kann isch dain Haus auch sähn". Dann siehst du das, aber nicht Millionen anderer. Eure Stasi- und Spannerphantasien nerven nur noch. Oder was ist das anderes, wenn ihr hingeht und die Häuser derer fotografiert und ins Netz stellt, die gegen Streetview Einspruch erhoben haben?
 
@Felgenreiniger: Foto des Haues = Privatsphaere? dann duerfte der aber nicht in einer Stadt/Dorf oder wo auch immer wohnen. Hoechstens im Wald, wo ihn keiner sieht. das ist dann "echt" privat ;)
 
@Felgenreiniger: Dein Haus von draußen ist keine Privatsphäre. Warum rechtlich Google Streetview ein wenig Stress hatte ist, dass die Aufnahmen mit "Hilfmitteln" gemacht worden sind. Die Cams sind erhöht gelagert, was ein normaler Fotograf nicht machen könnte ohne auf eine Leiter zu steigen. ABER das wurde abgesegnet und Google darf die Bilder ohne weiteres veröffentlichen, allerdings halt mit dieser exklusiven Einspruch-Übergangsphase. Wenn du dein Haus bemängelt hast, freut sich Google sehr. Falls du dir den Prozess schonmal angeschaut hast, der nötig ist, dass dein Haus aus Streetview fliegt, würd ichs mir 10 Mal überlegen. Du gibts dann definitiv mehr Daten preis als nur deine Hausfront, denn wo die Daten landen und wer darauf Zugriff hat und unklar. Gegen normale Fotos von deinem Haus kannst du nichts machen, garnichts.
Streetview hat mir schon viel gebracht, ich hab damit schon selber navigiert, hab andere Leute per Telefon navigiert und mich navigieren lassen. Jedes Bild ist hilfreich, ich bins gewohnt nicht mit Straßennamen bombadiert zu werden, sondern mit Anhaltspunkten in der Umgebung, wie z.B. Nächste Kreuzung mit nem Starbucks, links rein oder 2 Häuser hinterm nächsten McDoof oder auch sowas wie, da kommt nen Haus mit goldfarbenen Verzierungen, danach rechts ... auch wenn die Bilder alt sind, vieles ändert sich nicht so schnell. Und es ist kostenlos, Google hat davon nichts, das ist wie Youtube, für Google reiner Luxus sich das leisten zu können. Da sieht man auch wie gut es dem Unternehmen geht, wenn man dann z.B. hier SAP anschaut, die weigern sich manchmal Dinge per Brief rauszuschicken, weil die Portokosten zu hoch sind .. Nunja, ich werde im meiner Umgebung auch fehlende Häuser ergänzen, obwohl ich nicht glaube, dass hier nen Haus fehlen wird, hier wohnen schließlich kaum CDU Wähler ;)
 
@wuddih: Google hat nichts davon? Die machen das aus rein philantropischen Gründen? Kannst du dir vorstellen, dass Google deine Daten sammelt und verknüpft? Aus deinen Bewegungs- und Nutzungsspuren im Netz wird ein Profil erstellt, ein Datensatz der durch Verknüpfung aller relevanten Daten ein Gesamtbild von dir ergibt. Aus eindeutiger Browserspur, Einwahlknoten, Suchanfrage nach dem eigenen Namen, Suchanfrage nach eigenem Haus bei Google Earth und Google Street View, dem gekauften öffentlichen Adressregister, dem öffentlichen Telefonbuch usw. wird ein eindeutiges Profil mit deinem Namen, deinem Wohnort, deiner Telefonnummer... - verknüpft mit deinen Streifzügen durch das Netz, deinen Interessen, Suchanfragen, Konsumwünschen, Phantasien... - Google hat ein Profil von dir, demnächst auch mit deiner Handynummer, wenn du die neue Sicherheitsfunktion zur Nutzung der Google Dienste verwenden möchtest. Und dieser Datensatz ist ungemein wertvoll für verschiedene interessierte Gruppen - je vollständiger das Profil umso wertvoller. Die einen wollen nur wissen, wer sich gerade für Babyklamotten interessiert und kaufen den entsprechenden Datensatz. Die anderen wollen vielleicht wissen, ob du für oder gegen Atomenergie bist und dich zu einer Demo einladen - oder auch nicht. - Google sammelt Daten und verknüpft sie geschickt. Dazu wird den Nutzern ein kostenloser Service geboten, der aber immer mit der Preisgabe von Daten verbunden ist - freiwillig natürlich. Also Google hat sehr wohl etwas von deiner Faszination in Sachen Street View. Die sind ein profitorientiertes Wirtschaftsunternehmen, die 'schenken' dir nichts.
 
@User27: Gut, dass das bei Leuten mit Hirn nicht funktioniert. Google macht den meisten Schotter immer noch mit Werbung, nicht mit Daten. Du kannst alles von Google anonymisieren ohne viel Aufwand zu gebrauchen. Insofern bekommen die von dir immer nur Bruchstücke, die sie nicht zusammenfügen können, weil sie von unterschiedlichen Identitäten kommen. Googlepressesprecher hat letztes Jahr gesagt, dass 90% der Daten die sie erhalten eigentlich nur Müll sind mit denen man maximal Trends bestimmen kann, mehr nicht. Für deutsche Daten ist es sogar noch höher mit dem Müllanteil, weil hier dynamische IP-Vergabe immer noch Gang und Gebe ist. Ich bin auch nicht fasziniert von Street View, es ist ein brauchbares notwendiges Tool, was momentan noch keine brauchbare Konkurrenz hat. Mehr als ein weiterer Hit in den ihrer Statistik bin ich nicht.
 
Nur 20 Städte :/ Andere Länder haben Sie komplett abgefahren. Oder Laden Sie die bilder nur noch nicht hoch?!?
 
Ich bin schon sehr gespannt, welche Spinner in meiner Nachbarschaft ihre Hütte unkenntlich gemacht haben. Ob mein Bürgermeister auch dabei ist? Wie schön, da gibt es wieder was zu lästern.
 
Google Street View ist ein grandioser Service. Niemals hab ich bisher das Gefühl gehabt, irgendwelche persönlichen Informationen dadurch zu erhalten. Es ist schön, dass der Service hier in der Schweiz uneingeschränkt verfügbar ist.
 
Wie sieht das eigentlich aus, wenn man irgendwann umzieht? Die Ansichten werden ja irgendwann auch mal aktualisiert, kann ich dann erneut Widerspruch einlegen?
 
@LoD14: Sicher
 
@LoD14: Müssen die Leute, die ihr Haus unkenntlich gemacht haben und dann umziehen, Google anschreiben und ihren Wohnortwechsel mitteilen? Das wäre dann ja noch schlimmer bzgl. Datenschutz als wenn sie ihr Haus abbilden lassen. Google kann dann ja ein "Nomadenprofil" erstellen. ^^
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