Saudi-Arabien erhält Zugriff auf Blackberry-Daten

Wirtschaft & Firmen Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'AP' hat sich der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) mit Saudi-Arabien geeinigt. Um eine Sperrung der Dienste zu verhindern, ist der Smartphone-Hersteller bereit, einen Blackberry-Server in Saudi-Arabien zu installieren. Die vorläufige Vereinbarung würde es Saudi-Arabien ermöglichen, auf die Nachrichten der Blackberry-Nutzer zuzugreifen. Ein Vertreter der staatlichen Kommunikationsbehörde CITC erklärte, dass RIM möglicherweise einen Blackberry-Server im Land aufstellen wird, so dass die Regierung ihre Überwachungsmaßnahmen ausführen kann. RIM wollte sich bislang nicht zu diesem Thema äußern.

Wenige Tage zuvor hatte die saudische Regierung angekündigt, dass man drei Mobilfunkanbieter des Landes angewiesen hat, Blackberry-Handys zu sperren. Am Freitag sollte diese Anordnung umgesetzt werden. Offenbar hat man davon jetzt abgesehen, nachdem man sich mit RIM einigen konnte. Laut dem 'Wall Street Journal' soll die Sperre am heutigen Montag in Kraft treten. Möglicherweise wird auch davon abgesehen, nachdem man das Angebot von RIM überprüft hat.

Saudi-Arabien ist für RIM mit 700.000 Kunden der wichtigste Markt im Mittleren Osten. Dennoch hatte man in der letzten Woche erklärt, dass man mit allen Regierungen auf Basis gleicher Standards zusammenarbeitet. Eine Sonderbehandlung komme nicht in Frage.
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