US-Spionageabwehr: Strategie gegen Wikileaks

Internet & Webdienste Die Spionageabwehr der USA hat sich bereits vor zwei Jahren intensiv mit der Whistleblower-Plattform Wikileaks auseinandergesetzt. Das geht aus einem jetzt auf eben dieser Seite veröffentlichten Dokument hervor. Als Verfasser des Papiers wird das United States Army Counterintelligence Center angegeben. Es ist als "SECRET//NOFORN" eingestuft, darf also nur an nationale Behörden weitergegeben werden. Die Autoren versuchen in dem Dokument eine konkrete Einschätzung der Bedeutung von Wikileaks für das US-Militär zu treffen.

Diese fällt dann auch recht eindeutig aus: Die Plattform wird als Gefahr eingestuft. Man war sich bereits damals sicher, dass früher oder später geheime Informationen des US-Militärs veröffentlicht werden. Die könne in einer "erhöhten Bedrohung für das Personal, die Ausrüstung, Gebäude oder Einrichtungen des Verteidigungsministeriums resultieren", hieß es.

Deshalb werden verschiedene Vorschläge gemacht, wie das Risiko, dass geheime Unterlagen zu Wikileaks gelangen, reduziert werden kann. Allerdings kommen die Autoren des Papiers zu dem Schluss, dass sich die Gefahr nicht gänzlich vermeiden lässt - wenn etwa ein Mitglied der US-Streitkräfte "in dem Glauben handelt, es sei seine Pflicht, Informationen über Fehlentwicklungen im Verteidigungsministerium" zu veröffentlichen.

In dem Dokument werden deshalb auch Vorschläge entwickelt, wie Wikileaks direkt angegriffen werden kann. So wird herausgearbeitet, dass das Versprechen der Betreiber der Plattform, die Anonymität ihrer Informanten zu gewährleisten, der entscheidende Punkt ist.

"Die Identifikation, Bloßstellung, der Arbeitsplatzverlust von oder ein juristisches Vorgehen gegen aktuelle oder frühere Insider, Informanten oder Whistleblowers" könne das Vertrauen gegenüber der Plattform beschädigen oder gar gänzlich zerstören, hieß es. Andere würden dann davor zurückschrecken, Informationen zu übermitteln.
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