US-Spionageabwehr: Strategie gegen Wikileaks

Internet & Webdienste Die Spionageabwehr der USA hat sich bereits vor zwei Jahren intensiv mit der Whistleblower-Plattform Wikileaks auseinandergesetzt. Das geht aus einem jetzt auf eben dieser Seite veröffentlichten Dokument hervor. mehr...

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Hahaha welch Ironie, dass das Dokument natürlich bei wikileaks selbst landet bzw. veröffentlicht wird.
 
@michael_dugan: Hieß es nicht vor ein paar Monaten, dass Wikileaks Dokumente hat, die so unglaublich sind, dass sie erstmal Geld sparen müssen um die späteren Klagen abzuwehren? Da sollten doch Informationen über den Irak Krieg, und noch ein paar Sachen kommen.... sind die schon online? oder weiß man, wann das passieren soll?
 
@michael_dugan: Terroristen, selbst in den eigenen Reihen. Die Army ist nicht zu beneiden.^^ Was bedeutet eigentlich Counterintelligence, die Bekämpfung der eigenen Intelligenz? Na da wünsch ich mal viel Erfolg!...rofl
 
somit sind die usa gegen freie meinungsäusserung und gegen demokratie...ebend halt nur die neuen römer, nazis etc! aber wer sowas wie ein kz auf kuba unterhällt, kann ja auch nicht anders als gewaltätig, undemokratisch, inhuman und unsozial benannt werde, bzw fürchtet seine eigene blossstellung! ICH MAG AMERIKANER NICHT!
 
@MxH: Was heißt hier freie Meinungsäußerung. Das ist doch totaler Blödsinn!!! Bei Wikileaks geht es nicht darum über jemanden seine Meinung zu veröffentlichen, sondern geheime Unterlagen, egal welcher Art zu veröffentlichen. Es ist ungefähr so wie wenn Wikileaks deine Ärtzliche Bescheinigung veröffentlichen würden, in der steht das du AIDS POSITIV bist. Kapisch??
 
@LastSamuraj: schlechter Vergleich.
 
@~LN~: Was? Bei meinem Text geht es nicht um den Vergleich sondern um die Klarstellung, dass bei Wikileaks es sich nicht um Meinungsäußerung handelt, sondern um Veröffentlichung geheimer Dokumente. Und das finde ich schon übel. Natürlich freue ich mich, wenn Wikileaks brisante Infos veröffentlicht. Aber auf der anderen Seite kann ich auch z.B. wie in diesem Fall das Militär verstehen, schließlich haben die zum Teil mit Terror Bekämpfung zutun und wenn jeder weis was die plannen, dann können den BinLaden gleich anrufen und sagen, dass die gleich vorbei kommen.
 
@LastSamuraj: Ja. Wikileaks = Selbstjustiz. Genauso wie letztens als sie Forenbilder, Unterhaltungen und E-mail Adressen der registrierten User dieser rechten Datingbörse veröffentlicht haben. Das geht IMHO gar nicht. Selbst wenn es rechte Irre sind, ist das noch lange kein Grund deren Privatsphäre mit der Veröffentlichung dieser Daten zu verletzen. Wikilieaks schießt leider viel zu oft übers Ziel hinaus.
 
@LastSamuraj: Oh man, wenn ich schon "Terror Bekämpfung" und (amerikanisches) Militär in einem Satz lese, dann sträuben sich mir die Haare. Die sollen endlich mal die ECHTEN Hintergründe vom 11.09.2001 veröffentlichen und nicht nur Halbwahrheiten über die Medien verbreiten. Denn es ist Fakt, dass sie durch diese "Terroranschläge" erst die Legitimierung erhalten haben (3000-4000 Todesopfer sind da durchaus ein hinnehmbarer Verlust), um sich auf militärischem Wege die Ölfelder zu sichern, was sie aber bis heute nicht wirklich geschafft haben. Irak und Afghanistan entwickelt sich für die Amis immer mehr zu einem Fass ohne Boden. Vergleiche zu Vietnam sind da durchaus angebracht. ____ Obama alleine hat leider auch nicht die Kraft dazu, um den entscheidenden und längst überfälligen Kurswechsel durch zu führen. Er muss einfach zu viele Kompromisse eingehen, um insbesondere die korrupten und fanatischen Republikaner zufrieden zu stellen (aber bei den Demokraten gibt es natürlich auch viele schwarze Schafe).
 
@LastSamuraj: Wer würde was geheimes veröffentlichen, wenn er Kosequenzen fürchten müsste? Ohne Anonymität, gibt es auch keine Presse-/Meinungsfreiheit, da es wohl kaum einer wagen würde etwas zu sagen, oder zu veröffentlichen.
 
@LastSamuraj: Absolut hirnrissige Aussage... Wikileaks geht es um die Veröffentlichung von Informationen mit öffentlichem Interesse... Nicht darum Personen zu diffamieren... Aber bei der Art deiner Aussage glaube ich das begreifst du sowieso nicht.
 
@MxH: pauschaler Kindergarten...
 
@MxH: Auch wenn die US-Amerikaner in ihrer üblichen Arroganz/Ignoranz darüber gern hinwegsehen, ist Amerika ein - nicht einmal kleiner - Kontinent, und alle dort lebenden Menschen sind Amerikaner. Wir wollen ja auch inzwischen Deutschland nicht mehr mit Europa oder gar der ganzen Welt gleichsetzen.
 
@MxH: Nicht Das US-Militär mit der US Bevölkerung oder Regierung vermischen. Kein Militär der Welt ist für Meinungsfreiheit, gerade wenn es um Militärische Geheimnisse geht. ^^ Der Vergleich mit einem KZ ist absolut fehl am Platz. Zwar handelt es sich hier definitiv um ein Folter Lager, aber ein KZ ist eine Vernichtungsmaschine gewesen.
 
Ja ja das Militär und danach gemeinsam unter der Dusche .
 
@Menschenhasser: jeder wie er es gerne hat :]
 
wenn etwa ein Mitglied der US-Streitkräfte in dem Glauben handelt, es sei seine Pflicht, Informationen über Fehlentwicklungen im Verteidigungsministerium zu veröffentlichen..... als Soldat kannst und darfst du theoretisch falsche Befehle verweigern ! ist dieser Grundsatz jetzt etwa aufgehoben wurden ? Wenn die USA nur demokratisch und verfassungsgemässe Befehle erteilt dann brauchen Sie vor Wikileaks auch keine Angst zu haben.
 
@~LN~: Als Deutscher Soldat kannst du Befehle verweigern. Aber in den USA nicht, da landest du eher vorm Militärgericht. Ein US Soldat ist nicht zu beneiden, entweder unehrenhaft entlassen zu werden, oder zivilrechtlich belangt werden weil du komische Befehle Ausgeführt hast.
 
@knuprecht: So nicht richtig. Ein deutscher Soldat macht sich bei Gehorsamsverweigerung eines Dienstvergehens schuldig oder bei Eintritt einer schwerwiegenden Folge sogar strafbar. Es sei denn, ihm wird der Befehl zu einer Straftat verteilt oder etwas befholen, was gegen die Menschenwürde verstößt. Das unterscheidet sich nicht so sehr von den Amerikanern, nur dass man dort halt sofort vor dem Militärgericht landet, wohingegen es in Deutschland keine Militärgerichtsbarkeit gibt. Hier verhängt entweder ein Vorgesetzter oder ein Zivilgericht die Strafe.
Hah waren die Wehrrechts- und Wehrdisziplinarvorlesungen doch für was gut :D
 
@Chiron84: Genau genommen bist du als Soldat der Bundeswehr sogar verpflichtet einen Befehl zu verweigern wenn du diesen nicht nach besten Wissen und Gewissen ausführen kannst! EDIT: Aus diesem Grund kannst du z.B. auch nicht zu Auslandseinsätzen gezwungen werden, wenn du der Meinung bist, das dieser nicht gerechtfertigt ist!
 
@Fonce u.a.: Naja, fast richtig. Vereinfacht ausgedrückt, hat man die Pflicht, Befehle, deren Ausführung eine Straftat darstellen, nicht zu befolgen. Handelt es sich lediglich um Ordnungswidrigkeiten oder hat der Befehl keinen dienstlichen Zweck, muss man ihn ausführen, kann sich aber darüber beschweren. Man hat grundsätzlich das Recht, vor der Ausführung auf seine Bedenken in angemessener Form hinzuweisen. Wenn der Vorgesetzte aber drauf besteht, hat man Folge zu leisten. Persönliche Belange wie Gewissen etc. spielen dabei eher keine Rolle, denn dann bewegt man sich schon auf ziemlich dünnem Eis.
@Chiron84: Ein Vorgesetzter verhängt keine Strafen, sondern lediglich Disziplinarmaßnahmen... mag sein dass das der Betroffene gerne anders sieht - da liegt er dann aber falsch ;)
 
@~LN~: Haben die etwa was vor den Bürgern zu verbergen? :-))
 
Verdammtes Faschistenpack.Sind ohnehin erst zufrieden,wenn sie ALLES kontrollieren können -.-
 
@turntablette: Was hast du erwartet? Beim Militär ist grundsätzlich erstmal alles und jedes geheim, das ist nicht nur beider US Army so. Solang es keine Informationen über Straftaten oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind, haben militärische Unterlagen auf Wikileaks nichts zu suchen, und selbst diese nicht, wenn die Ermittlungen noch laufen. Wer hat was davon, wenn sich geifernde Idioten im Internet auf sowas stürzen? Das kann man hinterher machen, wenn dann versucht wird Ergebnisse zu vertuschen. Aber soweit denken manche Leute halt nicht.
 
@turntablette: Und was soll das jetzt mit Faschisten zu tun haben? "Kontrollfreaks" passt wohl eher - aber eigentlich ist ja nicht Wikileaks das Problem, sondern deren Informanten. Da soll doch deren Spionageabwehr froh sein, dass die Plappermäuler so gebündelt an einen Abnehmer liefern, der auch noch sein Wissen online stellt. Wesentlich "störender" sind gegnerische Dienste, denn bei denen erfährt man nicht so leicht, was sie nun zugetragen bekommen haben. Generell gilt aber das, was Chiron84 geschrieben hat. Jede militärische Information ist erst einmal in einem gewissen Maße vertraulich.
 
"In dem Dokument werden deshalb auch Vorschläge entwickelt, wie Wikileaks direkt angegriffen werden kann" ... Da es sich um das US-Militär handelt wäre ich als Betreiber eines Wikileaks-Servers nun angehalten eine Raketenabwehrvorrichtung zu installieren.
 
Ich kenne die wikileaks-Seite nicht, entspricht nicht ganz meinen Interessen - aber würden die Betreiber der Seite tatsächlich Dokumente veröffentlichen, auf denen z.B. die Namen von Spionen im Einsatz stehen? Sprich: Menschenleben aktiv in Gefahr bringen? Was ich bisher von wikileaks mitbekommen habe, beschränken sich deren Veröffentlichungen doch eher auf Skandale o.ä. bzw. mit kriminellem Hintergrund wie das Beispiel mit dem SQL-Dump von rechtsradikalen Foren?
 
@Tyndal: Soll sich Wikileaks als Richter betätigen. Denn woher sollen sie wissen, ob dieser Spion nicht seinerseits Menschenleben gefährdet? Die Erde ist ja keine Scheibe mehr und die USA der Mittelpunkt der Erde, deren Spione stellen für andere Länder gefahren da, kannst du mit Sicherheit sagen, dass US Spione keine Menschenleben in Gefahr bringen und somit das Auffliegen eines Spions nicht Menschenleben retten würde? Es ist halt einfach ne Sache von welchem Standpunkt man etwas sieht.
 
@[U]nixchecker: Die arbeit von Wikileaks ist interessant und auch wichtig, aber trotzdem sollten auch hier Grenzen beachtet werden! Was wäre z.B. wenn hier absichtlich falsche Namen auftauchen und Personen zu diskreditieren oder um sie als Politische Gegner ausschalten zu können? Es ist nun einmal unmöglich alle Informationen jedem zugänglich zu machen!
 
gibt es schon andere news seiten, die über die heutigen "enthüllungen" von wikileaks berichten?
 
Der Haken an Wikileaks ist die Qualität der Information. während man früher doch nur die Bildzeitung hatte, um auf Missstände hinzuweisen, die dann ggf. einen Dreizeiler (mit Schriftgröße 84) draus gemacht hat, so liegen auf Wikileaks umfangreiche Originaldokumente, die die wenigsten Laien richtig interpretieren können (ok, kann die Bild auch nicht, aber das tut ja nichts zu Sache).
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