Gerüchte um Apple-Tablet wohl ein gezielter Leak

Wirtschaft & Firmen Der am Montag erschienene Artikel über Apples bevorstehenden Tablet-Launch im 'Wall Street Journal' könnte ein gezielter Leak des Unternehmens sein. Dieser Auffassung ist zumindest John Martellaro. Wie er berichtete, war er selbst als Senior Marketing Manager für Apple tätig und hat in dieser Zeit auf Anweisung der Konzernführung gezielt Informationen auf nicht offiziellen Wegen an die Öffentlichkeit gebracht. Dies sei während seiner Zeit bei dem Unternehmen des Öfteren vorgekommen.

Mit gezielten Leaks habe Apple immer dann gearbeitet, wenn bestimmte Informationen schon im Vorfeld herauskommen sollten, ohne dass das Image, ein sehr verschwiegenes Unternehmen zu sein, angekratzt wird, so Martellaro. Der Artikel vom Montag ist für ihn ein typisches Beispiel dafür.

So kann Apple jederzeit einen Rückzieher machen und das Tablet doch nicht Ende Januar vorstellen, sondern statt dessen auf einen Ausweichplan umschwenken. Aber auch kleinere Änderungen in letzter Minute sind aufgrund der Analyse der öffentlichen Reaktionen auf die Angaben möglich.

So hat das Unternehmen jetzt beispielsweise die Möglichkeit zu prüfen, wie der Markt auf den Angegeben Preis von rund 1.000 Dollar reagiert. Auch Partner bei dem Projekt können so in letzten Verhandlungen unter Druck gesetzt werden. Nicht zuletzt dürften die gestreuten Informationen dafür sorgen, dass die für den 26. Januar angesetzte Veranstaltung gut besucht sein wird.
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