Nvidia offenbar mit großen Problemen bei DirectX 11

Grafikkarten Nvidia arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung des neuen GT300-Grafikchips. Dieser soll in den kommenden DirectX-11-Grafikkarten des Unternehmens zum Einsatz kommen. Doch die Markteinführung könnte sich erheblich verzögern. So hat Nvidia die ersten Exemplare des neuen Chips fertigen lassen. Diese erste Testreihe soll dazu dienen, Fehler zu entdecken und anschließend zu beheben. Normalerweise sind rund 50 Prozent der produzierten Hardware für diese Tests brauchbar - es können jedoch auch 20 Prozent sein, vor allem wenn man auf ein neues Fertigungsverfahren setzt, wie es Nvidia derzeit tut.

Doch die Zahlen, die von der Webseite 'SemiAccurate' gemeldet werden, sind alles andere als gut. Demnach hat man aus den ersten vier Wafern zusammen 416 Chips produzieren lassen. Darunter sollen sich lediglich sieben brauchbare Exemplare befinden. Die Ausbeute würde also lediglich 1,7 Prozent betragen.

Ob Nvidia mit so wenigen Exemplaren überhaupt Tests und Fehlerbereinigungen im notwendigen Umfang durchführen kann, wird in Frage gestellt. Dies würde zur Folge haben, dass sich die Markteinführung der DirectX-11-Grafikkarten deutlich nach hinten verschiebt.
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