Viele Nutzer blieben wegen Porno-Links bei Firefox 2

Browser Zahlreiche Nutzer verweigerten sich bisher dem Wechsel von Firefox 2 auf Firefox 3, weil die befürchteten, dass ihre Sammlung von Links zu Porno-Seiten anderen Nutzern bekannt wird. Das ergab eine Untersuchung der Security-Sparte beim Firefox-Hersteller Mozilla. Dabei hatte man Nutzern der älteren Fassung im Mai ein Popup-Fenster mit einer kurzen Umfrage angezeigt, die die Gründe für die Verweigerung eines Upgrades ermitteln sollte.

Am häufigsten - bei 25 Prozent der Antworter - wurde dabei die Einführung des neuen Adressfeldes genannt. Dieses prüft bei Eingaben auch, welche Links in den Bookmarks enthalten sind und bietet diese bei Gelegenheit parallel zu Links aus dem Verlauf zuletzt besuchter Seiten an.

Als die Funktion eingeführt wurde, hätten verschiedene Anwender bereits Kontakt zu den Entwicklern aufgenommen und erklärt, dass sie eine Reihe von Bookmarks hätten, bei denen sie nicht wollen, dass sie angezeigt werden, erläuterte Alex Faaborg, Principal Designer im Firefox-Team.

"In einigen Fällen haben Nutzer solche Lesezeichen bewusst tief in der Ordner-Hierarchie versteckt", so Faaborg. Durch die neue Funktionalität der Adresszeile bestünde die Gefahr, dass sie zufällig von anderen Nutzern, wie beispielsweise der Ehefrau, entdeckt würden. In Firefox 3.5 wurde daher eine Einstellungsmöglichkeit hinzugefügt, die das Durchsuchen der Bookmarks bei der Adresseingabe unterbindet.
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