Last.fm: Internationale Nutzer sollen zahlen
So kann man sich bis zu 30 Songs kostenfrei anhören, anschließend werden für die weitere Nutzung drei Euro pro Monat fällig, heißt es in der Ankündigung. Alle anderen Dienstleistungen bleiben kostenlos, beispielsweise das Scrobbling, Musikempfehlungen, Charts, Biografien, Events und Videos.
Warum die Betreiber von Last.fm diese Veränderung einführen, ist nicht bekannt. Man geht jedoch davon aus, dass es mit der internationalen Lizensierung zusammenhängt. In den Ländern, wo der Dienst weiterhin gratis angeboten wird, existieren vermutlich Abkommen mit den Major-Musiklabels.
Im letzten Jahr wurde das "Artist Royalty"-Programm ins Leben gerufen. Künstler und Bands die keinen Plattenvertrag haben können dadurch mit Last.fm Geld verdienen. Wird ein Lied der Musiker über den Free-on-Demand-Service von Last.fm angehört, werden sie dafür bezahlt. Damit möchte das Portal den Künstlern die gleichen Möglichkeiten bieten, wie den namhaften Musikern und Bands.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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