EFF kritisiert Apple wegen Video-Kopierschutz

TV & Streaming Nachdem Apple am 15. Oktober seine neuen MacBooks präsentiert hat, häufen sich im Internet nun Beschwerden von verärgerten Käufern, die wegen dem Mini DisplayPort der neuen MacBooks Probleme beim Abspielen von Videos haben. Der Grund dafür ist, dass der Mini DisplayPort mit HDCP-Verschlüsselung kommt, was für das Abspielen von Videos auf externen Monitoren bedeutet, dass diese zunächst authentifiziert werden müssen. Schlägt dies Fehl, lassen sich im iTunes Store gekaufte Videos dort nicht abspielen.

Diese Tatsache hat nun auch die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) auf den Plan gerufen, welche Apple für den Video-Kopierschutz kritisiert. Auf ihrer Internetseite warnt die EFF vor dem DRM-System, welches ein Abspielen von Videos auf zahlreichen externen Monitoren unmöglich macht.

Mehrere Nutzer hatten sich in der jüngsten Vergangenheit darüber beschwert dass der Bildschirm schwarz bleibt, wenn sie versuchen ein im iTunes Store gekauftes Video auf ihrem externen Monitor zu betrachten - bei ihren alten MacBooks habe dies jedoch problemlos funktioniert.

Wie die EFF erklärt, taucht das Problem bei allen Displays und Projektoren ohne HDCP-Unterstützung auf - dabei handelt es sich auch um ältere Cinema-Displays von Apple. Kritik an Apple kommt vor allem deshalb auf, weil man die Nutzer zuvor nicht über den Kopierschutz informiert hat.
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