 Die Firma V.i. Laboraties will Software-"Piraten" das Leben mit einer neuen Technologie erschweren, die den Herstellern auf einer Landkarte anzeigt, wer ihre Produkte wo illegal einsetzt. Dazu setzt das Unternehmen auf die Verwendung von Online-Kartendiensten wie Google Maps.
Der Ansatz, den V.i. selbst "CodeArmor Intelligence" nennt, setzt auf versteckt in Softwareprodukten integrierte Algorithmen, die Informationen über ihre illegale Nutzung "nach Hause funken". Dabei sollen auch die IP-Adresse, eventuelle Domains und soweit möglich auch eine Position bei Google Maps übertragen werden, meldet ' EETimes'.
Die Hersteller kommerzieller Software können mit der Technologie Hinweise darauf erhalten, wer ihre Produkte illegal einsetzt - ohne dafür viel Geld für die Arbeit privater Ermittler oder gar zur Belohnung von informierten Personen aufzuwenden, die ihnen sonst Hinweise geben würden.
Mit CodeArmor Intelligence sollen vor allem Firmen überführt werden, die Software unrechtmäßig auf zahlreichen PCs installieren. Oft erwerben diese lediglich eine geringe Zahl von Lizenzen auf legalem Wege, installieren das jeweilige Produkt aber auf einer deutlich höheren Zahl von Computern. Die von Piraterie betroffenen Hersteller sollen so versuchen können, von den Unternehmen Lizenzgebühren einzufordern, um ihre zuvor erlittenen Verluste zumindest teilweise wieder auszugleichen.
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