Sicherheitslücke in Adobe Photoshop entdeckt
Der Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie Photoshop mit Bitmap-Dateien umgeht. Werden diese manipuliert, kommt es zu einem Buffer Overflow und beliebiger Code kann ausgeführt werden. Der entsprechende Exploit ist öffentlich verfügbar. Trotzdem sind Secunia bisher keine Angriffe bekannt, die davon Gebrauch machen würden.
Adobe hat angekündigt, sich der Sicherheitslücke anzunehmen und nach umfangreichen Tests einen Patch zu veröffentlichen. Bis dahin empfiehlt man allen Kunden, keine Bitmap-Dateien aus unbekannten Quellen zu öffnen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Gefahr hinter dieser Sicherheitslücke relativ gering ist, da Photoshop nicht sehr weit verbreitet ist und damit kein interessantes Ziel für Angreifer darstellt.
Weitere Informationen: Secunia Security Advisory
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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