Windows-Chef Allchin hätte 2004 einen Mac gekauft

Windows In einem Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft kam in dieser Woche eine Mail des Windows-Chefs Jim Allchin zum Vorschein, in der er gegenüber Bill Gates und Steve Ballmer zugibt, dass er einen Mac kaufen würde, wenn er nicht bei Microsoft angestellt wäre. Der elektronische Brief stammt aus dem Januar 2004. Allchin versucht darin, Gates und Ballmer zu einem Kurswechsel zu überreden, da man sich seiner Meinung nach zu wenig darauf konzentriert, fehlerfreie Programme auf den Markt zu bringen. Außerdem kritisiert er, dass die Wünsche der Kunden keine Berücksichtigung mehr finden.

Anscheinend hatte Allchin damals die richtigen Argumente gewählt, denn anschließend verwarf man die Arbeit an Windows Vista und begann von vorn. Auch der umfangreiche Betatest, bei dem jeder Windows-Anwender seine Wünsche äußern konnte, dürfte auf ihn zurückzuführen sein.

In einer heute veröffentlichten Stellungnahme sagte Allchin, dass man seine Äußerung über den Mac-Kauf nicht aus dem Zusammenhang gerissen betrachten darf. Er wollte damit lediglich seine Forderungen bezüglich der Vista-Entwicklung bekräftigen. Er ist davon überzeugt, dass Windows Vista ein großartiges Betriebssystem geworden ist.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren70
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden