Nach Vista: Windows-Chef Allchin verabschiedet sich

Windows Vista Mit Windows Vista beginnt für Microsoft und zahllose Anwender eine neue Ära, doch für Jim Allchin, den bisherigen Chef der Windows-Abteilung in Redmond, bedeutet die Markteinführung des neuen Betriebssystems gleichzeitig das Ende seiner Laufbahn. Allchin hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, sich zum Zeitpunkt der Einführung für Privatkunden von Microsoft trennen zu wollen. Er will nicht an der großen Gala in New York teilnehmen, sondern verbringt die Zeit der Launch-Veranstaltungen auf einem kleineren Event im Microsoft-Hauptquartier in Redmond.

Am Dienstag wird er dann bei Microsoft seine Sachen packen und das Unternehmen verlassen. Dann soll zunächst eine Ferienreise folgen, so Allchin gegenüber Cnet. Vista ist zwar Allchins bedeutendstes Erbe, doch er war auch für die größten Umwälzungen der letzten Jahre bei Microsoft verantwortlich. War das Unternehmen vor seiner Zeit vor allem im Desktop-Bereich tätig, so zählt man mittlerweile auch zu den wichtigsten Anbietern von Server-Betriebssystemen.

Besonders seine Bemerkungen zum Stand der Entwicklung von Windows Vista aus dem Jahr 2004 werden vielen in Erinnerung bleiben. Damals schrieb er in einer internen E-Mail, dass er lieber einen Mac von Apple kaufen würde, als einen PC mit dem zu verwenden, was damals noch unter dem Namen "Longhorn" bekannt war.

In der Folge musste man sich bei Microsoft eingestehen, dass die Ziele für "Longhorn" bzw. Vista viel zu hoch gesteckt waren. Nach umfangreichen Korrekturen bei den geplanten Funktionen, denen auch das neue Dateisystem WinFS zum Opfer fiel, begann der Entwicklungsprozess damals erneut und Vista wurde zu dem, was nun auf den Markt kommt.

Allchins Abschied führt zu einer Neubesetzung seiner Position. Steven Sinofsky, der bisher für die Entwicklung des Büropakets Office verantwortlich war, wird in Zukunft als Chef der Windows-Abteilung fungieren. Mit seiner Hilfe will man in Redmond die Entwicklung neuer Ausgaben des Betriebssystems zügig vorantreiben.

Dauerte es unter Allchin fast sechs Jahre bis zur Fertigstellung von Windows Vista, sollen dank Sinofsky nur noch zwei bis drei Jahre bis zur Markteinführung des nächsten Microsoft-Betriebssystems vergehen. Dadurch wird Allchins Abgang auch wieder zum Beginn einer neuen Ära, die Microsoft erfolgreich in die Zukunft führen soll.
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