Google verbannt alle Mining-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store
Kryptowährungen und ihre Gewinnung, das so genannte Mining, sind seit Monaten ein Hype-Thema, allerdings nicht nur in einem guten Sinn. Denn immer wieder wird versucht, die Rechner von Unwissenden dafür zu kapern. Ein Weg hierfür sind Browser-Erweiterungen, aus dem Chrome Web Store werden sie nun aber verbannt.
Das Problem dabei ist vor allem, dass solche Mining-Skripts zumeist signifikant Ressourcen fressen, die CPU belasten und auf Mobilgeräten auch auf den Akku gehen. Google schreibt, dass man bisher Mining-Erweiterungen im Chrome Web Store erlaubt hat, wenn das deren einziger Zweck ist und der Nutzer auch ausreichend darüber in Kenntnis gesetzt wird.
Unglücklicherweise, so Google, haben rund 90 Prozent aller Mining-Skripts, die in den Store hochgeladen worden sind bzw. dies versucht wurde, gegen diese Regeln verstoßen. Die Extensions sind deshalb abgelehnt oder entfernt worden.
Die bisherige Regelung hat sich also nicht bewährt, weshalb der Suchmaschinenriese den Umgang mit Mining verschärft. Ab sofort werden nämlich Erweiterungen, die Kryptowährungen schürfen, kategorisch nicht mehr angenommen. Ab Ende Juni werden bereits freigeschaltete Erweiterungen entfernt.
Erlaubt sind künftig nur noch Anwendungen, die mit Blockchain-Technologie in Zusammenhang stehen. Diese dürfen aber keinerlei Mining-Anwendung mitbringen. Google betont schließlich, dass Entwickler mit Erweiterungen als Plattform viele mächtige Fähigkeiten zu den Nutzern bringen können, das aber unglücklicherweise auch Anbieter anzieht, die das missbrauchen. Und darauf reagiert man nun.
Siehe auch:
Download Chrome - Browser von Google
Im Hintergrund versteckt sich ein Mining-Skript
Google schreibt in einem Blogbeitrag, dass es in den vergangenen Monaten einen starken Anstieg an bösartigen Mining-Erweiterungen gegeben habe. Diese scheinen zunächst einmal eine nützliche Funktionalität zu haben, in Wirklichkeit sind sie aber eine Art "Hülle" für den eigentlichen Zweck, nämlich ein im Hintergrund verstecktes Skript, das Kryptowährungen schürft.Das Problem dabei ist vor allem, dass solche Mining-Skripts zumeist signifikant Ressourcen fressen, die CPU belasten und auf Mobilgeräten auch auf den Akku gehen. Google schreibt, dass man bisher Mining-Erweiterungen im Chrome Web Store erlaubt hat, wenn das deren einziger Zweck ist und der Nutzer auch ausreichend darüber in Kenntnis gesetzt wird.
Unglücklicherweise, so Google, haben rund 90 Prozent aller Mining-Skripts, die in den Store hochgeladen worden sind bzw. dies versucht wurde, gegen diese Regeln verstoßen. Die Extensions sind deshalb abgelehnt oder entfernt worden.
Die bisherige Regelung hat sich also nicht bewährt, weshalb der Suchmaschinenriese den Umgang mit Mining verschärft. Ab sofort werden nämlich Erweiterungen, die Kryptowährungen schürfen, kategorisch nicht mehr angenommen. Ab Ende Juni werden bereits freigeschaltete Erweiterungen entfernt.
Erlaubt sind künftig nur noch Anwendungen, die mit Blockchain-Technologie in Zusammenhang stehen. Diese dürfen aber keinerlei Mining-Anwendung mitbringen. Google betont schließlich, dass Entwickler mit Erweiterungen als Plattform viele mächtige Fähigkeiten zu den Nutzern bringen können, das aber unglücklicherweise auch Anbieter anzieht, die das missbrauchen. Und darauf reagiert man nun.
Siehe auch:
- Grafikkarten-Marktanteile: AMD profitiert von Kryptogeld-Minern
- Bill Gates: Kryptowährungen töten Menschen - Anonymität ist schlecht
- Die meisten neuen Kryptowährungen sind schon wieder gestorben
- Cloud-Server von Tesla wurden zum Kryptocoin-Schürfen missbraucht
- Weltweit erste staatliche Kryptowährung angeblich erfolgreich gestartet
Download Chrome - Browser von Google
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak -
Chrome Dateiprüfung ausschalten
Andrew0
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
- Projekt Nova: Firefox führt neue Roadmap ein, das steckt dahinter
- "Rennen" geht weiter: Microsoft arbeitet an Fix für Zero-Day-Lücke
- Nintendo-Hack: Spielekonzern verweigert die Lösegeldzahlung
- WoW Classic Plus: Dataminer finden Hinweise auf Projekt Camelot
- Absurde Speicherpreise: PlayStation-SSD kostet so viel wie 6 Konsolen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen