Grafikkarten-Marktanteile:
AMD profitiert von Kryptogeld-Minern
Grafikkarten sind dieser Tage enorm gefragt, je besser und schneller die GPU, desto besser. Das liegt aber nicht daran, dass es plötzlich so viele Gamer mit Hochleistungssystemen gibt, sondern an jenen, die Bitcoins und Co. schürfen. Denn zum Minen eignen sich Grafikkarten besonders gut und vor allem AMD profitiert von dieser Entwicklung.
Für Spieler und professionelle PC-Anwender, die an einer besonders starken Grafikkarte interessiert sind, bedeutet das vor allem eines: Es ist derzeit deutlich schwieriger und teilweise sogar unmöglich, eine Top-GPU zu bekommen. Inzwischen kaufen Miner sogar schon die Mittelklasse leer.
Die Hersteller von Grafikchips, also im Wesentlichen Nvidia und AMD, können diesen Trend mit einem weinenden, aber doch in erster Linie lachendem Auge sehen. Denn sie müssen versuchen, ihre treue Gamer-Kundschaft bei Laune zu halten, da Spieler zuletzt große Probleme hatten, ihre gewünschte Grafikkarte im Handel zu finden.
Denn die Radeon-Karten konnten laut aktuellen Zahlen der Marktforscher von Jon Peddie Research (JPR) ihren Markanteil im vierten Quartal des Vorjahres auf 33,7 Prozent steigern, im dritten Quartal lag man noch bei 27,2 Prozent. Nvidia musste hingegen Einbußen hinnehmen und fiel von einem Anteil von 72,8 Prozent auf 66,3 Prozent. Ein Grund für die Popularität der Radeon-Karten ist, dass diese in der Mining-Szene einen besseren Ruf genießen, da sie effektiver sind.
JPR hat auch errechnet, wie viele Grafikkarten 2017 an Krypto-Miner verkauft worden sind, nämlich mehr als drei Millionen Stück. Der Wert dieser Käufe lag bei 776 Millionen Dollar. Für Gamer ist diese Entwicklung insgesamt nicht besonders erfreulich, weil die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe schießen lässt.
Die Hersteller von Grafikchips, also im Wesentlichen Nvidia und AMD, können diesen Trend mit einem weinenden, aber doch in erster Linie lachendem Auge sehen. Denn sie müssen versuchen, ihre treue Gamer-Kundschaft bei Laune zu halten, da Spieler zuletzt große Probleme hatten, ihre gewünschte Grafikkarte im Handel zu finden.
Kassen klingeln
Gleichzeitig klingeln bei den beiden Herstellern die Kassen, AMD und Nvidia kann es letztlich egal sein, wofür ihre Hardware eingesetzt wird. Und die Kassen klingeln ordentlich, im direkten Wettstreit zwischen den beiden Unternehmen profitiert vor allem AMD.Denn die Radeon-Karten konnten laut aktuellen Zahlen der Marktforscher von Jon Peddie Research (JPR) ihren Markanteil im vierten Quartal des Vorjahres auf 33,7 Prozent steigern, im dritten Quartal lag man noch bei 27,2 Prozent. Nvidia musste hingegen Einbußen hinnehmen und fiel von einem Anteil von 72,8 Prozent auf 66,3 Prozent. Ein Grund für die Popularität der Radeon-Karten ist, dass diese in der Mining-Szene einen besseren Ruf genießen, da sie effektiver sind.
JPR hat auch errechnet, wie viele Grafikkarten 2017 an Krypto-Miner verkauft worden sind, nämlich mehr als drei Millionen Stück. Der Wert dieser Käufe lag bei 776 Millionen Dollar. Für Gamer ist diese Entwicklung insgesamt nicht besonders erfreulich, weil die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe schießen lässt.
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