Microsoft-Chef: Fragt nicht immer langweiliges Zeug - wir bauen Chips!

Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft
Microsoft-Chef Satya Nadella scheint mächtig stolz auf die Arbeit von Entwickler-Teams zu sein, die intern im Unternehmen eigene Chips hervorbringen. Das Thema ist ihm plötzlich so wichtig, dass er ziemlich direkt versucht, auch mal ein Interview in diese Richtung zu lenken - was bei wenig flexiblen Moderatoren nur ziemlich bedingt funktioniert. Auf einer Konferenz der Investmentbank Morgan Stanley wurde Nadella zu den üblichen Business-Dingen befragt, auf die er im Wesentlichen die üblichen Antworten gab. Als der Interviewer dann auch noch wissen wollte, warum die Firmenkultur eine wichtige Rolle für die Innovationskraft spielt, wechselte Nadella einfach das Thema zu Sachen, die ihm offensichtlich gerade sehr unter den Nägeln brennen.

"Eines muss an dieser Stelle mal gesagt werden: Wenn man besonders bahnbrechende Dinge tut oder Sachen mit der Cloud, braucht man auch das notwendige Silizium", so der Microsoft-Chef. Wie er weiter ausführte, gehe es dabei nicht einfach nur darum, bestimmte Aufgaben etwas besser in den Datenzentren weggearbeitet zu bekommen. Die möglichst perfekt passende Ausstattung mit den richtigen Chips schlage sich letztlich auch sehr direkt in der Gewinnmarge der jeweiligen Abteilung nieder, brachte Nadella die Sache auf einen Punkt, an dem er auch das Interesse der anwesenden Börsenanleger geweckt haben dürfte.


Mehr aus der Cloud herausquetschen

Microsofts eigene Arbeiten in der Chip-Entwicklung sind bisher vor allem thematisiert worden, wenn es um die Xbox ging, oder auch mal einen experimentellen Prozessor für KI-Anwendungen. Allerdings gibt es seit einiger Zeit auch immer wieder Verweise darauf, dass Microsoft intern an eigenen Server-Prozessoren mit ARM-Kernen arbeitet. Diese sollen jeweils möglichst optimal auf bestimmte Anforderungen von Cloud-Diensten angepasst sein und so in großen Stückzahlen noch einige Prozente mehr aus den diversen Azure-Diensten herausholen.

In dieser Hinsicht stellte Nadella klar, dass man bei Microsoft längst Leute versammelt habe, die eigene neue Chips bis zum Tape-Out bringen, also bis zu jenem Entwicklungsstand, an dem das Design direkt an die Silizium-Fabrik übergeben und in die Lithographie-Maschinen gespeist werden kann. Man darf also davon ausgehen, dass in der nächsten Zeit noch einige Male häufiger über Microsofts eigene Chip-Entwicklungen gesprochen wird.

Siehe auch: Raspberry und Co: Microsoft bringt KI-Technik zu Mikroprozessoren Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft
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