BitGrail-"Hack" vielleicht ein Fake:
Schwere Vorwürfe gegen Betreiber
Rund um den vermeintlichen Hack der BitGrail-Börse, bei dem zahlreiche Einheiten der Kryptowährung Nano abhanden gekommen sein sollen, drehten sich die Indizien in eine neue Richtung: So gerät der Betreiber selbst in Verdacht, den Angriff nur vorgetäuscht zu haben und sich selbst zu bereichern.
Und selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, legt BitGrail-Gründer Francesco Firano doch ein erhebliches Maß an Unprofessionalität und mangelndem Sachwissen an den Tag. So meldeten sich die Entwickler des Nano-Systems zu Wort und erklärten, dass Firano sie um einen Fork ihres Systems und die Wiederherstellung der verlorenen Tokens gebeten habe. Selbst wenn dies zumindest theoretisch möglich wäre, entspräche das doch schlicht einem Vorgang, bei dem jemand, der sich Geld klauen ließ, den entsprechenden Betrag gern von der zuständigen Zentralbank nachgedruckt haben will.
"Wir haben nun hinreichend Gründe zu glauben, dass Firano das Nano Core Team und die Community bezüglich der Zahlungsfähigkeit der BitGrail-Börse über längere Zeit getäuscht hat", hieß es. Es seien starke Indizien für die Annahme vorhanden, dass Kundenwerte zumindest schlecht verwaltet wurden und der angebliche Hack dies nur tarnen sollte.
Hier zeigt sich letztlich, wie problematisch die Kryptowährungen sind. Denn abgesehen davon, dass es sich bei diesen im Wesentlichen um reine Spekulationsobjekte handelt, fehlt es an jeglicher Regulierung, wie man sie von Banken kennt und die auch eine gewisse Sicherheit der Anleger beinhaltet.
"Wir haben nun hinreichend Gründe zu glauben, dass Firano das Nano Core Team und die Community bezüglich der Zahlungsfähigkeit der BitGrail-Börse über längere Zeit getäuscht hat", hieß es. Es seien starke Indizien für die Annahme vorhanden, dass Kundenwerte zumindest schlecht verwaltet wurden und der angebliche Hack dies nur tarnen sollte.
Firano wird bedroht
Für den 31-jährigen Firano sind die Vorwürfe allerdings nicht gerade das größte Problem. Dieser erklärte gegenüber italienischen Medien, dass er bereits Morddrohungen erhalten und die Polizei aufgrund dessen eingeschaltet habe. Dass dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich auch daran erkennen, dass auf verschiedenen Social Media-Plattformen bereits Fotos des BitGrail-Gründers herumgereicht wurden.Hier zeigt sich letztlich, wie problematisch die Kryptowährungen sind. Denn abgesehen davon, dass es sich bei diesen im Wesentlichen um reine Spekulationsobjekte handelt, fehlt es an jeglicher Regulierung, wie man sie von Banken kennt und die auch eine gewisse Sicherheit der Anleger beinhaltet.
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