BitGrail-"Hack" vielleicht ein Fake: Schwere Vorwürfe gegen Betreiber

Rund um den vermeintlichen Hack der BitGrail-Börse, bei dem zahlreiche Einheiten der Kryptowährung Nano abhanden gekommen sein sollen, drehten sich die Indizien in eine neue Richtung: So gerät der Betreiber selbst in Verdacht, den Angriff nur ... mehr... Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Bildquelle: Public Domain Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Kriminalität, Diebstahl, Einbruch, Dieb Public Domain

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"La Familia" wird es schon richten in Italien, ganz nach dem Prinzip: "Das regeln wir unter uns". Sorry, wenn es um viel Geld geht, versteht niemand Spass. Soviel ist dann ein Menschenleben auch nicht wert (fragt mal Versicherungsgesellschaften). Für wen ist den Kryptowährung und seine Anonymität wirklich interessant? Eigentlich nur für eine Klientel, und die muss mit etwas Verschnitt beim Waschen rechnen, ist aber auch recht humorlos wenn es um ihre Monetten geht.
 
@JTRch: Bei meinen Monetten kenne ich auch keinen Spass.
 
@xploit: Monetten? Is das ein neuer Coin?
 
@DaSoul: hahaha, hast recht! mich wundert das niemand bis jetzt einen Coin hat der Kröten, Lappen, Takken oder Mäuse heißt :)
 
"Denn abgesehen davon, dass es sich bei diesen im Wesentlichen um reine Spekulationsobjekte handelt"

Citation needed.

"fehlt es an jeglicher Regulierung, wie man sie von Banken kennt"

Richtig. Das ist aber Sinn von Kryptowährungen, dass es keine zentrale Anlaufstelle gibt, welche eine Währung reguliert, kontrolliert und auch beeinflusst.
 
@MatthiasWolf: "Denn abgesehen davon, dass es sich bei diesen im Wesentlichen um reine Spekulationsobjekte handelt"

"Denn abgesehen davon, dass es sich bei diesen im Wesentlichen um reine Spekulationsobjekte handelt""

Der aktuelle Handel mit Kryptowährung basiert *alleine* darauf, dass jeder hofft, dass sie zukünftig mehr wert sein werden als heute. Und im Gegensatz zu Aktien und echtem Geld stehen hinter Kryptowährungen kein Produktivkapital oder auch ein Anspruch darauf, gesetzliches Zahlungsmittel zu sein.

"Richtig. Das ist aber Sinn von Kryptowährungen, dass es keine zentrale Anlaufstelle gibt, welche eine Währung reguliert, kontrolliert und auch beeinflusst."

Das mag der Sinn sein. Sinnvoll ist es deswegen nicht. Bei unregulierten Märkten und unregulierten Banken verstehen sie es, bei Kryptowährungen werden die gleichen Leute aber plötzlich zu libertären Spinnern.
 
@Niccolo Machiavelli: statt unreguliert, sollte es aber dezentral reguliert heißen.
 
@Niccolo Machiavelli: Das Internet per se hat auch keinen Wert.
Sein Wert entsteht dadurch, dass es den Informationsaustausch schneller, billiger, dezentraler und flexibler macht.

Genau das Gleiche machen Kryptowährungen mit Geld.
 
@rw4125: Und wieso sollte man das wollen, das die das machen (von wirklich können mal noch nicht geredet) ?
 
@DerTigga:
ZB:
* Um schneller Geld nach Übersee schicken zu können - ohne exorbitante Gebühren
* Um sein Geld sparen zu können, ohne dass es durch Inflation ständig an Wert verliert
* Um Zahlungen von Bedingungen abhängig zu machen.
* Um eine Ware erst dann zu bezahlen, wenn sie eintrifft.
* Um sicherzustellen, dass zB eine Immobilie genau dann rechtlich den Besitzer wechselt, wenn sie auch bezahlt wird.
* Um Wetten ohne Wettbüro abschließen zu können.
* Um Mikrotransaktionen sinnvoll bezahlen zu können.
* Um weniger von Banken abhängig zu sein.
* Um weniger an Kontogebühren, Depotgebühren, Devisenumrechnungsgebühren, Provisionsgebühren zu zahlen.
* Um Geld jemanden schicken zu können, der kein Bankkonto hat (40% der Weltbevölkerung).
* Um Finanzgeschäfte für jene erschwinglich zu machen, für die selbst kleine Gebühren eine große Hürde darstellen.
* Um Rechtsgeschäfte sicher abschließen zu können. Auch mit Handelspartnern, die weit weg im Ausland sitzen.
* Um den Weg einer Ware nachvollziehen zu können.
* Um Produktfälschungen erkennen zu können.
usw usw

Bei modernen Kryptowährungen sind die Möglichkeiten (nahezu) endlos.
Genauso wie beim Internet.
 
Die Coiners verstehen halt keinen Spaß, wenns um entgangene oder zu entgehen drohende Gewinne geht. Da sind die schlagartig voll krass sozial bei drauf .. *fg
 
@DerTigga: So krass wie deine Grammatik?
 
@Fallen][Angel: Entdecke einfach die damit transportierte Ironie und den Sarkasmus darin. Statt dich an der Rechtschreibung aufzuhängen bzw. stellvertretend abzureagieren..
Siehe dazu auch den absichtlich nochmal aufgegriffenen Kontrast aus dem Newstext, der beschreibt, das da in SOZIALEN (?!) Medien "Mordaufrufe" getätigt / platziert werden. Wieviele Leute man da wohl auf Lebenszeit bzw. wegen erwiesener Assihaftigkeit rauswerfen müsste, damit das wieder mit gutem Gewissen als Soziales Netzwerk titulierbar wird?
 
Verstehe das Problem mit fehlender Regulierung nicht. Das sollte ja jedem "Einsteiger" bewusst sein und wer mit diesem Risiko spielen will, der soll auch potenziell hohe Renditen erhalten können.

Ist doch jetzt auch schon so: Die niedrigsten Renditen mit null Risiko gibts beim Sparbuch. Nutzt man Aktien, dann sieht es schon anders aus. Hier kann man weitaus mehr bekommen aber auch verlieren. Und so driften halt die beiden Pole "Gewinn" und "Verlust" weiter auseinander.

Bei Kryptowährungen kann man viel gewinnen aber auch alles verlieren. Wer vor vielen Jahren Bitcoin für 0,50 Cent die Einheit gekauft hat, hatte sich letztes Jahr hart gefreut. Er hätte aber natürlich auch alles verlieren können.
 
@Fallen][Angel: Gut gesagt!
Ich selbst bin auch vom Bitgrail-Hack betroffen, beklag mich aber nicht.

Erstens, muss man mit solchen Risiken in neuen Märkten / neuen Technologien rechnen.
Und zweitens, kommt es darauf an welchen Ertrag man im Ganzen erwirtschaftet.
Und mit den Erträgen bei Kryptowährungen kann keine andere Assetklasse auch nur annähernd mithalten.
 
Ich finde das Wort "Regulierung" zu hart formuliert, eine ISO-Zerifizierung sollte reichen, so hat man wennschon einen gewissen Standard bei Krypto-Börsen. wie gehe ich mit Kundendaten um, gibt es einen genauen Ablauf Backup-Restore Verfahren, Infrastruktur, Versicherungen etc.
 
@AlexKeller: Eine (staatliche) Regulierung wäre schon ok, sofern es sich um eine wohlwollende Regulierung zugunsten der Konsumenten und um keine Überregulierung handelt.
 
"fehlt es an jeglicher Regulierung, wie man sie von Banken kennt"

Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Hmm. Also im Moment denke ich ist IOTA eher meine erste Wahl derzeit als Nano.
 
Nicht die Währungen selbst sind problematisch, sondern die Plattformen, die diese anbieten :D Ist so, als wenn ich jetzt ne Webseite aufmache und dort Euros verkaufe. Wenn die Seite kacke ist hat dies erstmal nichts mit der Währung zu tun.
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