Südkorea beschuldigt Nordkorea des 80 Mio. Dollar Bitcoin-Diebstahls

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Der südkoreanische Geheimdienst glaubt, den Diebstahl von über 80 Millionen US-Dollar beim Bitcoin-Handelsplatz Bithump aufgeklärt zu haben. Die Südkoreaner sind davon überzeugt, dass für den Angriff Nordkorea verantwortlich ist.

Infografik: Bitcoin peilt die 10.000$-Marke anBitcoin peilt die 10.000$-Marke an
Nordkorea gegen Südkorea: Auf den kalten Krieg des geteilten Landes folgte der "Cyberwar", der in diesem Jahr vor allem mit Hackern und mit dem Angriff auf die Wirtschaft abläuft. Jetzt steht ein bekannter Bitcoin-Handelsplatz im Fokus. Bitcoin und Ethereum im Wert von aktuell über 80 Millionen US-Dollar waren bereits Anfang des Jahres bei dem großen Handelsplatz für Cryptowährung namens Bithump abhandengekommen. Der Coup blieb zunächst unentdeckt und wurde im Grunde erst Monate später zum Anfang des Sommers bemerkt.

Dann wurde aber sehr schnell klar, dass Bithump Ziel eines groß angelegten Angriffs geworden war, bei dem neben den beiden Cryptowährungen Bitcoin und Ethereum auch die persönlichen Daten von über 30.000 Nutzern gestohlen wurden.

Die Spuren sollen eindeutig sein

Nun hat der Nachrichtensender BBC den Diebstahl genauer beleuchtet. Laut neuen Erkenntnissen des südkoreanische Geheimdienstes sollen die Diebe aus Nordkorea, also vom Staatsfeind Nr. 1 beauftragt worden sein. Alle Spuren führten demnach in den geteilten Norden des Landes, so der BBC.

Die Ermittlungen wurden gleich nach Entdeckung des Diebstahls im Juni 2017 aufgenommen und sollen die Fahnder rasch auf die Spur nach Nordkorea gebracht haben. Zudem glauben die Behörden, dass es sich nicht um den einzigen Groß-Angriff der Art von nordkoreanischen Hackern handelt. Die Regierung Nordkoreas soll diese Art von Einkommen mittlerweile mit eingeplant haben, um trotz Handelsembargos wirtschaftlich weiter überlebensfähig zu bleiben.

Bithump ist einer der größten Handelsplätze seiner Art weltweit und daher schon seit längerem immer wieder Ziel der diversen Angriffe auf die Konten der Nutzer.

Mehrere Millionen Bitcoins sind vermutlich für immer verschwunden
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