iPad Pro 11 getestet: So gut ist das neue Apple-Tablet wirklich

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Bei der neuen Generation des iPad Pro macht Apple einiges anders: So entfällt erstmals der klassische Home Button, neu ist hingegen der USB-Steckplatz zum Anschließen externer Geräte. Gleichzeitig soll das Tablet auch leistungstechnisch neue Maßstäbe setzen und so in vielen Fällen den Laptop überflüssig machen. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das neue iPad Pro in der 11-Zoll-Variante getestet.

Neues Design

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen fallen zunächst die deutlich schmaleren Rahmen rund um das Display auf. Insgesamt ist das Tablet mit 5,9 Millimetern sehr dünn. Einen Home Button sowie Fingerabdrucksensor gibt es nicht mehr, stattdessen wird das Tablet über Gesichtserkennung entsperrt. An den Seiten sind vier Lautsprecher untergebracht, die einen ordentlichen Klang liefern, einen klassischen Kopfhöreranschluss sucht man jedoch vergeblich.
Ipad Pro (2018)Das iPad Pro 11 Zoll 2018 … Ipad Pro (2018)… hat ein neues … Ipad Pro (2018)… und schmaleres Design
Positiv fällt auf, dass Apple nicht mehr einen Lightning-, sondern einen USB-C-Anschluss zur Verfügung stellt. Über diesen lässt sich dann auch externes Zubehör verbinden, externe Festplatten werden allerdings nicht erkannt. Während die Hauptkamera mit 12 Megapixeln auflöst, sind es auf der Vorderseite 7 Megapixel. Das 11 Zoll große Display hat eine Auflösung von 2388 × 1668 Pixeln und kann im Test mit guten Farben, einer ordentlichen Helligkeit und weiten Blickwinkeln überzeugen.

Das schnellste Tablet

Mit einem A12X-Bionic-SoC und je nach Modell 4 bis 6 GB RAM ist das neue iPad Pro sehr leistungsstark und kann in Benchmarks alle anderen Tablets hinter sich lassen. Auch im Alltag zeigt es keine Schwächen, etwa beim Spielen oder dem Bearbeiten von Fotos und Videos. Im Akku-Test konnte eine Laufzeit von rund 18 Stunden gemessen werden. In der Praxis dürfte man zwar geringere, aber dennoch gute Werte erreichen. Apple selbst gibt eine Nutzungsdauer von 10 Stunden an.

Nicht zum Lieferumfang gehören der neue Apple Pencil 2, der nun ein Touchfeld besitzt und sich kabellos aufladen lässt. Außerdem wird der Ansatzwinkel erkannt und entsprechend umgesetzt. Auch das optional erhältliche Tastaturcover kann im Test überzeugen. Größter Kritikpunkt ist hier die fehlende Möglichkeit, die Tastatur angewinkelt aufzustellen.

Datenblatt Apple iPad Pro 11 Zoll (2018)
Betriebssystem iOS 12
Display 11 Zoll Liquid Retina Display
Auflösung 2388 x 1668 Pixel, 264 ppi
Hauptkamera 12 Megapixel, f/1.8 Blende
Frontkamera 7 Megapixel, f/2.2 Blende
CPU A12X Bionic Chip mit 64-Bit Architektur
Speicher 64 Gigabyte bis 1 Terabyte
RAM 4 bis 6 Gigabyte
Schnittstellen WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Dualband, Bluetooth 5.0, LTE optional
Besonderheiten Apple-Pencil-Support, 4-Lautsprecher-Audio, eSIM, USB-C
Sensoren Face ID, 3-Achsen-Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Barometer, Umgebungslichtsensor
Laufzeit 10 Stunden
Akku 29,37 Watt­stunden
Farben Silber, Space Grau
Gewicht 468 Gramm
Abmessungen 247,6 x 178,5 x 5,9 Millimeter
UVP Ab 879 Euro (64 Gigabyte)
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Keine Maus-Unterstützung, kein Laptop-Ersatz.
 
@NixWieWeg: Solange der Hersteller haargenau entscheidet, was ich mit meinem Gerät machen kann/darf ist es sowieso kein Laptopersatz
 
@NixWieWeg: Richtig... das hab ich gerade eben auch festgestellt. Koppeln lässt sich die BT Maus aber...

Tja, somit bleibt das Ding ein digitaler Notizblock und ein Gimmick zum ONline einkaufen :D
 
@Cosmic7110: Habe selber das 12,9 Pro der ersten Generation und hab dazu die Tastatur von Logitech gekauft. Echt genial, denn durch das Tablet-Cover von Logitech habe ich einen richtigen Kickstand wie bei einem Surface. Aber wie gesagt, keine Maus -> kein richtiges Arbeiten. Spätestens bei Excel-Tabellen hört es auf. Versuch es jetzt mit einem Surfacebook 2. Da hab ich sogar Android drauf :)
 
@NixWieWeg: Warum sollte der Apple Pen nicht eine Maus ersetzen können?
 
@Fortytwo: Haste du schon mal mit dem Apple Pen gearbeitet? Der hat eigentlich immer nur eine Funktion. Mit der Maus bin ich viel flexibler. Außerdem hänge ich immer mit "erhobenem" Arm am Bildschirm. Ist auf Dauer anstrengend und nervend. Zumindest für mich.
 
@Fortytwo: Der Apple-Pen ist hauptsächlich zum malen gedacht. Eine Maus kann man für viele weitere Dinge benutzen.
 
@floerido: Damit hast du dir deine vorherige Frage selber beantwortet.
 
@NixWieWeg: joar, bei mir zahlts der arbeitgeber, mein Notebook tuts noch. Mal gucken ob IOS 25 vielleicht nen Mauszeiger bekommt.
 
@Cosmic7110: Mich erstaunt es immer wieder wie sehr Menschen die sich anscheinend mit IT auseinandersetzen in Klischees und Schubladen denken. Also eigentlich erstaunt es mich nicht mehr, ich bin es seit Jahrzehnten gewöhnt. "Ich bin das Zentrum der Welt, der Weg auf dem ich produktiv arbeite ist der einzige produktive Weg überhaupt und wenn jemand nicht genug Know How für ein mobiles Desktop System hat dann wird er nie produktiv sein bzw. macht alles falsch in seinem Leben". So oder so ähnlich verstehe ich Nachrichten in deinem Stil grundsätzlich. Das ist sehr schade. Natürlich ist das iPad ein prima Gerät zum konsumieren. Dennoch kenne ich sehr viele Menschen die sehr produktiv sind und auch sehr viel Geld verdienen die eben mobil ausschliesslich mit dem iPad arbeiten. Als bewusste Entscheidung.
 
@Matico: Komm mal runter, ich denke alles andere als in Schubladen, aber ein Tablet ohne Maussupport ist nunmal kein Laptopersatz, ebenso werden sich Touchbildschirme als Mausersatz durchsetzen, das merkt man dann wenn man mal ne halbe Stunde auf einem stehenden Bildschirm rumgewischt hat.

Was du so alles aus einem "ironischen" Beitrag liest :D
 
@Cosmic7110: Ich höre das einfach zu oft. Vielleicht bin ich deswegen so getriggert. Aber genau deine Antwort ist ja mein Argument. Vielleicht braucht es nicht für alles produktive einen Desktopersatz bzw. wie du sagst "eine Maus". Das iPad ist noch jung und auch mir fehlen ein paar Dinge. Aber etwas anders zu lösen finde ich spannender als einen Desktop wie wir ihn kennen. Denn so wäre es nur ein klappriges Notesbook. Macht nicht alles gleich. Think different darf auch mal weh tun ;)
 
@Matico: Das tut bei Apple aber leider manchmal zu weh. und nur nebenbei, ich nutze ein Pro als Notizblock ;)
 
@Matico: Anders ist nicht automatisch besser. Die Aussage "keine Maus - kein Laptop-Ersatz" ist so simpel wie wahr.
Mag ja sein, dass mancher (und vlt. immer mehr) heute keinen Laptop mehr brauchen um ihre Dinge zu erledigen bzw für sich "produktiv" zu sein.
Das ändert nichts an der simplen Formel.
 
@hhf: Da hast du natürlich absolut recht. Mir geht es auch nur um die Frage ob man ohne Desktop mit iPad prdouktiv sein kann. Es ging mir nie darum, das iPad Desktop zu nennen.
 
@Matico: Genauso kann man aber auch von der selben Arroganz sprechen, wenn man als Hersteller solche Einschränkungen voraussetzt.
 
@Matico: "So oder so ähnlich verstehe ich Nachrichten in deinem Stil grundsätzlich."

Und noch nochmal das Andere: "Mich erstaunt es immer wieder wie sehr Menschen die sich anscheinend mit IT auseinandersetzen in Klischees und Schubladen denken."

Du hast dich selbst recht gut skizziert, finde ich. Denn auch du bist zu festgefahren, um zu akzeptieren, dass andere Menschen eine andere Sicht haben und diese äußern - denn keiner deiner Vorposter wird einem Menschen das iPad wegnehmen und einen Laptop hnstellen, sondern sie sprachen - wie du auch - von sich.

PS: EIn iPad nutze ich auch seit jahren, aber kein Pro und ohne Stift - auch ich finde es ungeeigente fürs Arbeiten. Mal eine Mail tippen oder einen Brief, ok, aber viel mehr mag ich damit nicht machen. Es ist flach und leicht, gut zum Mails checken auf Reisen oder zum Film ansehen abends im kuscheligen Bett, aber mit meinem 13"-Laptop mit richtiger Tastatur und Bluetooth-Maus schaffe ich mehr und das Ding ist mit reichlich einem Kilogramm auch keine große Last.
 
@Drachen: Du hast es nicht verstanden. Oder ich habe es falsch beschrieben. Ich sage ja nicht, dass jeder ein Tablet nutzen soll. Ich sage nur, dass die Aussage, das damit keine Produktivität möglich ist einfach vermessen und falsch ist.
 
@Matico: Das Zweite trifft zu ;-)
 
Als reines Tabelet wie es ursprünglich gedacht war vollständig außer Konkurrenz. Bei der Produktivität wäre es mir persönlich zu eingeschränkt, da sehe ich das Surface vorne.
 
Hatte das iPad Air 2 mit einer Tastatur von Logitech. War kurz cool- aber sehr schnell nervend. Weil Mouse und Touch- nee. So lieber das MacBook Pro mit einem riesengroßen TouchPad, was die Mouse in den allermeisten Fällen unnötig macht. Und das Display ist übrigens überragend.
Mag lieber ein gutes Notebook- was man übrigens auch platzsparend transportieren kann- als das Rumgemehre mit Pencil, Cover und iPad.
Dennoch-ein sehr interessantes Gerät. Und das beste Tablet.
 
Was ich wirklich positiv und wohlwollend zur Kentniss genommen habe, ist das mal kein Video von Alexi Bexi eingebettet ist denn dann weiß man auch dass das Video um das Ipad selbst geht und nicht auch um den Videoersteller.

Ich persönlich kann die Pro / Contra gut nachvollziehen und für mich ist das neue IPAD ebenfalls das bisher beste Ipad. Habe mir das 12.9 inkl. des Smart Keyboard Folio (wirklich teuer, aber finde klasse) und bin sehr zufrieden. Meinen Macbook von 2012 habe ich schon seit Wochen nicht mehr angehabt und persönlich vermisse ich erst mal nichts, obwohl immer so viele das ach so schöne Thema der Produktivität immer anmerken. Ich mache unter anderem folgende Dinge: Briefe schreiben, E-Mail, Web Surfen, Facebook, Fotos bearbeiten, Filme schneiden, ja auch konsumieren von Netflix/Spotify usw.Produktivität definiert jeder anders, mit dem Ipad kann ich produktiv sein, der Workflow ist etwas anders als mit einem richtigen Laptop. Vielleicht kommt meine Zufriedenheit auch daher das ich alles von Apple nutze und somit innerhalb des Ökosystems von Apple bin, Bilder mache ich mittlerweile fast ausschlichlich, dank ICloud sind diese dann auf allen Geräten verfügbar.
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