Apple iPad Pro mit iPadOS 15 im Langzeittest: So gut ist es wirklich

Apple hatte im April die neueste Generation des iPad Pro vorgestellt. Größtes Highlight in diesem Jahr ist Apples neuer M1-Chip, in der 12,9 Zoll-Variante wird außerdem ein besonders kontraststarkes XDR-Display geboten. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das neue Apple iPad Pro in den letzten Monaten ausführlich getestet - im Video zeigt er außerdem, warum das inzwischen für alle Nutzer erhältliche iPadOS 15 das Tablet noch besser macht.

Konkurrenzlos schnell

Während es beim Design im Vergleich zum Vorjahr kaum Änderungen gibt, hat sich unter der Haube einiges getan. So ist nun der Apple M1 SoC Herzstück des iPad Pro, der in Benchmarks sowohl seinen Vorgänger als auch alle auf dem Markt erhältlichen Android-Tablets deutlich hinter sich lässt und auch von aktuellen Spielen zumindest derzeit nicht an seine Leistungsgrenzen gebracht werden kann. Käufer können aus verschiedenen Speichergrößen zwischen 128 GB und 2 Terabyte wählen. Ab einem Terabyte gibt es dazu 16 GB RAM (darunter: 8 GB RAM). Modelle mit 5G sind ebenfalls erhältlich.
Apple iPad Pro (2021)Das Apple iPad Pro ... Apple iPad Pro (2021)... kann im Langzeittest ... Apple iPad Pro (2021)... fast durchgehend überzeugen

Liquid Retina XDR-Display mit Schwächen

Apple bietet das iPad Pro in zwei Größen an: Während das 11 Zoll große Modell über ein sehr gutes LCD-Display mit einer Auflösung von 2388 x 1668 Pixeln verfügt, setzt Apple bei der 12,9 Zoll großen Variante (2732 x 2048 Pixel) auf Mini-LED-Technologie - oder mit Apples Worten: Liquid Retina XDR. Dieses liefert im direkten Vergleich deutlich bessere Schwarzwerte, leidet in bestimmten Situationen jedoch unter "Blooming". Sichtbar wird dies beispielsweise bei weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund und könnte manche Nutzer durchaus stören.

Beide Bildschirme haben eine maximale Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Hiervon profitiert vor allem der Apple Pencil 2, denn so reagiert der Stift deutlich schneller und Eingaben fühlen sich natürlicher an. Die Software-Unterstützung durch Apple ist gewohnt gut, beispielsweise kann jedes Textfeld mit Handschrift ausgefüllt werden.

Zur weiteren Ausstattung gehören vier Lautsprecher, ein USB-C-Anschluss, eine Frontkamera mit 12 Megapixel Ultraweitwinkel und eine Hauptkamera, die sich aus einem 12 Megapixel Weitwinkel, einem 10 Megapixel Ultraweitwinkel, einem LED-Blitz sowie einem LiDAR-Sensor zusammensetzt.

Verschiedene Tastatur-Cover

Wer sich für ein Tastatur-Cover interessiert, hat ebenfalls die Qual der Wahl: Apple bietet hier nämlich zwei unterschiedliche Modelle an. Wer nur gelegentlich etwas schreiben möchte, profitiert beim Smart Keyboard Folio vor allem vom geringen Gewicht. Das Apple Magic Keyboard punktet hingegen durch ein besseres Design und einen höheren Komfort beim Schreiben, bezahlt diesen jedoch mit einem deutlich höheren Gesamtgewicht.

Technische Daten zum Apple iPad Pro (2021)
Display Liquid Retina Display, 11 oder 12,9 Zoll, 2388 x 1668 Pixel und LED bei 11 Zoll, 2732 x 2048 Pixel und Mini-LED bei 12,9 Zoll, 600 Nits
CPU Apple M1-Chip
Arbeitsspeicher 8 bis 16 Gigabyte
Speicher 128 Gigabyte bis 2 Terabyte
Kamera 12 Megapixel (Weitwinkel) und 10 Megapixel (Ultraweitwinkel)
Frontkamera 12 Megapixel (Ultraweitwinkel)
Konnektivität WiFi6 (AX), Bluetooth 5.0, USB-C, GPS + 5G optional
Sensoren Face ID, LiDAR, 3-Achsen-Gyroskop, Umgebungslichtsensor, Barometer, Beschleunigungsmesser, Kompass
Maße 11 Zoll: 247,6 x 178,5 x 5,9 mm 12,9 Zoll: 280,6 x 214,9 x 6,4 mm
Gewicht 466-470 Gramm (11 Zoll), 682-685 Gramm (12,9 Zoll)
Akku 28,65 Wh (11 Zoll), 40,88 Wh (12,9 Zoll)
Farben Silber, Space Grau
Software iPad OS 14
Features Face ID, Apple-Pencil-Support, vier Lautsprecher, Nano- und eSIM (optional)
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"extended display" Modus / erweiterter Bildschirme wird mit einem externen Monitor leider immer noch nicht unterstützt.
Was nützt der schnelle M1 Prozessor und die thunderbolt 3 Konnectivität wenn ein externer Monitor das iPad Pro nur spiegeln kann und bei normalen Programmen links und rechts einen dicken schwarzen Balken zeigt?
 
@usbln: das ist echt schade :/ hab mein ipad gerne als zweiten monitor in der uni verwendet!
 
@Erbsenmatsch: ja das funktioniert - iPad als "zweiter Monitor" aber einen Monitor über USB-C bzw. USB-C auf HdMI / Displayport anzuschließen funktioniert halt nur "gespiegelt" und das bei bei diesem super M1-Prozessor
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