Das iPad Pro 2022 im Test: Schneller dank M2-Chip, sonst kaum Neues

Apple hat in diesem Jahr nicht nur das iPad 10 auf den Markt gebracht, sondern auch das iPad Pro neu aufgelegt. Größte Neuheit ist hier der Apple M2-Chipsatz, der nun deutlich mehr Leistung verspricht. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat die beiden Pro-Modelle zwei Monate lang getestet, im Video erklärt er, für wen sich die neuen Tablets lohnen und für wen nicht.
Apple iPad Pro 6. GenerationDas iPad Pro ... Apple iPad Pro 6. Generation... ist noch einmal ... Apple iPad Pro 6. Generation... deutlich schneller geworden

Mehr Leistung, die aber noch nicht genutzt wird

Wenig überraschend schneidet das neue Apple iPad Pro in Benchmarks noch einmal ein gutes Stück besser als sein Vorgänger ab. Bei einer alltäglichen Nutzung bringt der hauseigene M2-Chip zumindest derzeit aber noch keine wirklichen Vorteile: Die Bildbearbeitung mit Photoshop und Co., Video-Rendering mit Adobe Premiere Rush oder Spiele wie PUBG Mobile und Asphalt 9 laufen genauso gut wie auf dem iPad Pro mit M1-Chip. Das liegt schlicht daran, dass es noch keine Software gibt, welche die gebotene Leistung auch wirklich nutzen kann.

Die weitere Ausstattung bleibt im Vergleich zum Vorjahresmodell nahezu unverändert. Nutzer erhalten je nach Modell zwischen 8 GB und 16 GB RAM und 128 GB bis 2 TB Speicherplatz. Während bei der 11-Zoll-Variante ein normales (aber hervorragendes) LCD zum Einsatz kommt, bietet das 12,9 Zoll große iPad Pro ein Liquid Retina XDR-Display mit stärkerem Kontrast und besseren Schwarzwerten. Vor allem HDR-Inhalte sehen daher auf letzterem besonders gut aus.

Beide Modelle haben ein Metallgehäuse und sind hochwertig verarbeitet. Das Design und die Maße bleiben unverändert. Dadurch können bereits vorhandene Tastatur-Cover und Schutzhüllen der Vorgänger weiterverwendet werden.

Apple Pencil 2 mit Schwebe-Funktion

Eine kleine (Software-) Neuheit gibt es dann aber zumindest noch bei der Verwendung des Apple Pencil 2: Dieser unterstützt nun ein Hover-Feature. Diese sorgt dafür, dass die Spitze des Stiftes bereits vom Tablet erkannt wird, wenn diese sich bis zu 12 Millimeter weit entfernt befindet. Dadurch können dann verschiedene Funktionen ausgeführt werden, bevor man das Display berührt. Beispielsweise lassen sich so Bedienelemente optisch hervorheben oder eine Vorschau beim Zeichnen anzeigen. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
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