Ubuntu 17.10: Keine weiteren Desktop-Builds für 32-Bit-Systeme mehr

Die Linux-Distribution Ubuntu Desktop 17.10 wird nicht mehr für Systeme weiterentwickelt, die auf einer 32-Bit-Architektur basieren. Zukünftig wird es keine Betriebssystem-Images mehr geben, mit welchen sich die Software auf den entsprechenden ... mehr... Windows, 64-Bit, 64 Bit, 32 Bit, 32-Bit, 32 Bildquelle: PCWelt Windows, 64-Bit, 64 Bit, 32 Bit, 32-Bit Windows, 64-Bit, 64 Bit, 32 Bit, 32-Bit Pcwelt

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Eh, das ist Open SOURCE. Nicht nur offen, sondern auch im Quellcode da.

Wer will, kann sich das auf SPARC kompilieren, ob das jetzt von canonical binär bereitgestellt wird oder nicht.

Binärpakete waren und sind für OSS schon immer ein Entgegenkommen gewesen. Gut, es geht zwar nur um ubuntu, aber deswegen ist es trotzdem ein bißchen.... vermessen... das jetzt andersrum drehen zu wollen.

Davon abgesehen: welcher PC-Verwender nutzt heut noch ernsthaft (Desktop-)Hardware, die KEIN amd64 unterstützt?

Alles in allem: Sturm in der Teetasse. Wer ubuntu wollte, kann es natürlich weiter verwenden, auch wenn die Updates jetzt wegen extra Kompilieraufwand länger dauern. Und wer ubuntu nicht wollte, naja für den macht es eh keinen Unterschied.

Der Rest nimmt ein richtiges Betriebssystem. Oder zumindest ein richtiges Linux. ;D
 
@RalphS: "Der Rest nimmt ein richtiges Betriebssystem. Oder zumindest ein richtiges Linux. ;D"

Ich habe verschiedene Linux Versionen (Mint, Ubuntu usw.) auf dem Laptop getestet und bin dann relativ schnell zu Windows zurück. Ich wollte mit einem Bluetooth Headset einfach Videos auf Youtube schauen, aber das klappte einfach nicht.

Bei der einen Version lief Youtube einfach nicht ruckelfrei und bei der anderen war der Ton über das Headset extrem schlecht. Habe dann in einem Forum versucht Lösungen zu finden, aber was mir da angeboten wurde war mir ehrlich gesagt zu viel.

Ich will den Laptop einfach nur nutzen und nicht selber Treiber schreiben oder irgendwas kompilieren, das Auto nutze ich ja auch ohne selber den Motor zusammen schrauben zu müssen.

Also wieder Windows drauf und Youtube läuft ruckelfrei und der Ton über Headset ist klar und deutlich.
 
@starbase64: Genauso sieht's aus. Ich habe mich auch wieder abgewendet. Es funktioniert zwar alles einigermaßen, aber eben nicht so, wie es auf Windows funktioniert.
Für mich ist Linux keine Alternative, denn um das volle Spektrum eines Notebooks ausnutzen zu können, bedarf es eben gescheiter Treiber.
 
@Aloysius: Ich suche meine Hardware nach dem Linux Support aus. Wenn ein Hersteller meint, Linux links liegen lassen zu können, lasse ich seine Hardware links liegen. Ich fahre gut damit. Wenn man nicht den letzten Billigkram kauft, ist der Support mittlerweile gut und ich habe immer eine passende Alternative gefunden.
 
@thinal: Die Frage ist aber kann die Hardware am Ende wirklich so Mithalten die man dann bekommt.
Open Source und Sicherer weil... stimmt nicht unbedingt immer gibt genug Fälle wo Closed Source ein Sicherheitsmerkmal ist z.B. Banking Software.

Aber das ist auch der Punkt wieso Linux nie wirklich mehr wie ein System für Recovery und Wartungsaufgaben sein wird es ist einfach nicht Benutzerfreundlich.
Die Masse will nicht bevor etwas Funktioniert ewig Basteln das Gerät muss sofort Anstandslos Funktionieren und zwar zu 100%.
Das Linux nicht wirklich Support bekommt sollte auch Verständlich sein niemand will für Ubuntu 40 Treiber zur Verfügung Stellen damit es in allen vielleicht möglichen Kombinationen aus Kernel, Gui, Software und am Ende Hardware Funktioniert.
Und damit hätte man nur die aktuellste Ubuntu abgedeckt fehlen noch unzählige andere Versionen und Distris in Unterschiedlichen Versionen zuviel ist einfach zuviel.
Bei Windows und Apple bekommen auch nur die Aktuellen Versionen Support.
Linux hat genau eine einzige Chance dieses ich mache mir die Welt wie sie mir Gefällt muss aufhören.
Es muss eine Distri her die sich als Alternative zu Windows Positionieren will die eine Klare Standardisierte Linie fährt, wo dann auch Open Source eine Sekundäre Rolle ist.
Es gibt halt Dinge die aus guten Grund bei Linux nicht Funktionieren werden aber könnten dieses Open Source ist eher Hinderlich wie Förderlich.
Es gibt halt auch in Treibern oder Speziell in Media Codecs dinge die niemanden etwas angehen, dazu Zählen ganz besonders DRM Techniken die bewusst Closed Source sind.
Heute ist es unmöglich durch viele Geschützte unumgängliche Techniken völlig Open Source zu sein Closed Source gehört einfach dazu.
Schon eine BD-Rom wäre bei Only Open Source nicht Abspielbar da die Codecs geschütztes Material beinhalten.
 
@Freddy2712: Das ist ein perfektes Beispiel für einen Beitrag von jemanden, der nicht weiß, wovon er spricht. Sei es über Linux, Open Source, Sicherheit und DRM.
 
@starbase64: Mit dem Headset hast du aber auch den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ist unbrauchbar verbuggt seit Jahren und es sieht auch nicht so aus als ob es in naher Zukunft gefixt wird. Siehe dazu Bug#405294 ubuntu pulseaudio
 
@RalphS: Binärpakete sind aber notwendig, wenn man die Software nicht nur Geeks zugänglich machen will. Also bei einem Gentoo kannst du so argumentieren, aber bei einer Distro wie Ubuntu geht das am Konzept der Distro vorbei. Stell dir mal vor, wenn jeder sein Android selbst kompilieren müsste.
 
@FensterPinguin: Wenn jeder sein Android kompilieren *könnte*, wäre das toll. Wär man weniger auf die Anbieter angewiesen. Leider kommt da aber noch dazu, daß man sich "das Android" (als Basis) noch fürs jeweilige Gerät anpassen *muß*. DAS ist vielleicht docht etwas zu "geek"ig.

Ubuntu will's einfach "anders" machen. Das war von anfang an so.

Und es geht um die i686-Pakete. Wenn man die braucht UND ubuntu nehmen will, dann muß man kompilieren. Sonst nicht. Schätze, das ist nur ein sehr, sehr kleiner Kreis, was wohl auch den Anlaß zu diesem Schritt seitens ubuntu gegeben hat.

i386-Unterstützung ist doch auch schon raus. Verwendet doch keiner mehr und die, die es doch tun, müssen dann halt wieder basteln.

Aber sie KÖNNEN basteln. Mit Windows und anderer closed-source Software wäre das nicht gegangen. Linux und weitergehend OSS ist aber nicht Windows und ist insbesondere quellOFFEN und nicht geschlossen.

Es ist daher albern, zu behaupten, daß "OSS-Software X nun nicht mehr verwendet werden kann, weil es keine Binärpakete gibt".
 
@RalphS: Selbstverständlich ist Linux quelloffen und das ist auch gut so. Aber das war nicht der Punkt. Es ging um deine Aussage "Binärpakete waren und sind für OSS schon immer ein Entgegenkommen gewesen". Und das ist einfach nicht ganz richtig. Wenn man die Software nicht nur Geeks sondern auch Normalusern zugänglich machen möchte, sind Binärpakete nun einmal notwendig. Normaluser ist schwer von etwas anderem als Windows zu überzeugen. Und mit "das musst du dir selbst kompilieren" wird das unmöglich.
 
@FensterPinguin: Natürlich ist es das. Ideologie macht das nicht anders.

Aber, ist mir wurst. Ich seh das ja auch an den Bewertungen, daß ich mir die Mühe nicht machen muß.

Nur soviel. Open Source hat Vorteile, die durch Binärpakete ausgeräumt werden. Open Source ist auch kein Entgegenkommen, daß man sich den Quellcode anschauen kann. OSS ist dafür da, damit man sich unpassende Software passend machen kann.

Binärpakete sind dafür da, damit man erstmal anfangen kann. Sonst müßte man ja erstmal das Betriebssystem bootstrappen. Macht kein Mensch.

Aber wie schon dreimal drauf rumgetreten, es geht eh nur um die i686-Pakete, die von so gut wie keinem tatsächlich gebraucht werden. Da muß man keine Ressourcen verschwenden, um ein volles Installationspaket bereitzustellen, was eh keine Sau jemals anschaut. Genausogut könnte man ähnlich Debian ein Mini-Image bereitstellen und das dann den Rest nachladen lassen... ob der das dann im Hintergrund kompiliert oder nicht interessiert den Anwender doch nicht, der sieht eh nur den Fortschrittsbalken (und Deinen Worten zufolge kapiert er auch nicht mehr als das).
 
@RalphS: Dein letzter Vorschlag mit einer CD, die die Pakete nachlädt und dann kompiliert klingt auch sinnvoll. Solange das Installieren des Systems und der Programme so einfach bleibt wie bisher, könnte man das tun. Allerdings tut das meines Kenntnisstandes nach keine (einsteigerfreundliche) Distro, daher hat hier wohl fast keiner daran gedacht.
Problem daran bleibt dann nur, dass das Kompilieren von Paketen gerade auf schwächerer Hardware lange dauert. Das bleibt daher Abwägungssache.
Und natürlich hat auch selber Übersetzen Vorteile, aber das war nicht der Punkt worum es mir ging. Es wäre beispielsweise schön, wenn die Software auf meinem Computer alle Befehlserweiterungen ausnutzen könnte, die meine CPU anbietet. Aber besonders in einer einfachen, einsteigerfreundlichen Distro wie Ubuntu darf das halt nicht zu Lasten der Benutzbarkeit gehen.
 
32-Bitsysteme sind häufig nicht gerade stark auf der Brust. Und da tut dann ein Ubuntu mit seinen komischen Hintergrundprozessen (wie automatisches Update während man die CPU selbst braucht) sein übriges und nimmt dem Nutzer die letzte Rechenleistung weg. Aus dem Grund bin ich auf meinem alten Netbook vor längerer Zeit schon auf Debian. Das tut, was es soll und ich kann Updates einspielen, wenn ich die CPU gerade nicht selbst brauche.
 
Mag ja sein, dass es immer weniger 32 Bit Rechner gibt, aber hatte Linux nicht immer vollmundig behauptet, auch auf älteren Systemen gut lauffähig zu sein? da wird mal wieder eine Eigenschaft abgeschafft, die den Unterschied zu Windows kennzeichnet, aber ansonsten hinsichtlich der Treiberunterstützung tut sich offenbar immer noch nichts Entscheidenes. Und das ist es, was Linux immer mehr zum Nischenprodukt macht und bald dazu führt, dass es so endet wie damals OS/2
 
@Norbertwilde: Das ist leider schon länger nicht mehr so. Kann man sehen wie man will, klar, aber "älteres" fliegt inzwischen relativ schnell raus. Unterstützung von i(3/4/5)86, ia64, ppc, sparc... kann drin sein, muß aber nicht. ARM ist auch nur deswegen drin, weil es so weit verbreitet ist, sonst hätte man sich die Mühe dafür wohl eher nicht gemacht.

In dem Fall paßt es aber und wird - lehn ich mich mal ein wenig aus dem Fenster --- auch nicht so einfach loszuwerden sein, außer vielleicht per definitionem ausgesperrt.

Denn amd64 ist eine Erweiterung von i686, und solange man einen Compiler hat, der die erweiterten Instruktionen in i686 abbilden kann, wird man auch das 32bit-Paket bekommen.

Aber man soll halt die alte Hardware nicht verwenden. Wenn Windows gewaltsam kompatible Hardware ausschließen und den Supportvertrag einseitig aufkündigen kann, warum dann nicht auch Linux? Neue Hardware gibt's zumindest jedes Jahr. Kost auch nur fünfhundert Euro, einself. Linux kost nix. Dann hat man das ja schon raus.

Oder irgendwie so.

Aber im Ernst, am Ende ist es eine wirtschaftliche Entscheidung seitens Canonical. Klar darf man sich fragen, ob ein OSS-Distributor sich nach wirtschaftlichen Aspekten richten sollte, aber am Ende des Tages machen es die meisten (wenn nicht alle) anderen größeren OSS-Distributoren ganz genauso, also kann man Canonical im speziellen das nicht vorwerfen.
 
@Norbertwilde: Linux redet mit dir?
 
32Bit Rechner sind doch noch relativ weit verbreitet, darunter u.a. auch viele Tablets naja sofern da überhaupt Linux lief, wechseln die betroffenen eben auf 32Bit Windows^^
 
@PakebuschR: Warum sollte das jemand tun, wenn er bisher Ubuntu benutzt hat? Dann wird er wohl eher auf eine der anderen 20 Millionen Distributionen wechseln, die 32bit weiterhin unterstützen. Debian z.b.
 
@thinal: Vielleicht sagen die ihm ja nicht zu^^
 
@PakebuschR: Aber Windows schon?^^
 
@Orka: Klar doch, natürlich mit Linux Bash :)
 
Ich versteh nicht was hier alle von selbst kompilieren schreiben. Es fliegt doch nur das Desktop ISO Image für 32-bit raus.

Netzwerk Installer oder Server Image geht ja genauso ... Da dann "apt install ubuntu-desktop" aufrufen und schon hat man es wieder ... genauso funktioniert das Upgrade von 17.04 weiterhin.

Die News ist völlig überzogen ... man macht sich lediglich nicht mehr die Mühe eine 32-bit Live-CD zu erstellen, installieren kann man es aber nach wie vor.
 
Im Grunde Verständlich die 32 Bit Sterben wüsste eigentlich keine Plausiblen Gründe wieso Heute noch 32 Bit Verkauft wird bei den CPU.
Ich meine sogar selbst die Atom Prozessoren können mittlerweile 64 Bit auch wenn die als 32 Bit Deklariert werden.
Für Systeme die so alt sind das es Problematisch wird sollte es eigentlich eh Zeit für eine Modernisierung werden 64 Bit bietet eigentlich nur Vorteile.
Ich gehe auch eher davon aus das in den nächsten 5 Jahren auch Microsoft den Support für die 32 Bit auslaufen lassen wird.
Ich müsste es Ausprobieren aber ich bin mir eigentlich auch sehr Sicher das es unerheblich ist da die 64 Bit OS auch auf 32 Bit Systemen lauffähig sind.
Da es aber ohnehin nur Systeme betrifft die 10 Jahre und älter sind dürfte es so oder so nur sehr wenige betreffen und ob dieser kleine Kreis aus Leistungsmangel überhaupt noch bei Aktuellen Versionen ist dürfte auch bei Linux Zweifelhaft sein.
Die Zeiten sind eigentlich auch bei Linux durch das es besonders für schwächere Systeme geeignet ist, sobald eine GUI Installiert wurde braucht man einfach Leistung und Aktuelle KDE und Gnome benötigen viel davon.
 
@Freddy2712:
>Im Grunde Verständlich die 32 Bit Sterben wüsste eigentlich keine Plausiblen Gründe wieso Heute noch 32 Bit Verkauft wird bei den CPU.
Es geht weniger um eine CPU die du heute kaufst, als eine, die in einem älteren PC im Einsatz ist.
>Für Systeme die so alt sind das es Problematisch wird sollte es eigentlich eh Zeit für eine Modernisierung werden 64 Bit bietet eigentlich nur Vorteile.
Wieso sollte man ein System ersetzen, wenn es tut, was es soll. Und Software findet man halt auch noch für ältere Hardware.
>Ich müsste es Ausprobieren aber ich bin mir eigentlich auch sehr Sicher das es unerheblich ist da die 64 Bit OS auch auf 32 Bit Systemen lauffähig sind.
Nein, sind sie nicht. 32-bit OS geht auf AMD64, weil die auch einen x86-Befehlssatz haben. Andersherum aber nicht.
>Die Zeiten sind eigentlich auch bei Linux durch das es besonders für schwächere Systeme geeignet ist, sobald eine GUI Installiert wurde braucht man einfach Leistung und Aktuelle KDE und Gnome benötigen viel davon.
Es gibt aber auch andere, sparsamere Oberflächen als KDE. Beispielsweise XFCE oder LXDE, die gerade auf schwächere Systeme optimiert sind.
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